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Diabetes - 25 Jahre Innovation

Pressemitteilung: LifeScan Deutschland

Zeitreise mit LifeScan auf dem DDG-Kongress

Blutzuckermesssysteme OneTouch

Seit 25 Jahren unterstützen die innovativen Blutzuckermesssysteme der Marke OneTouch® Ärzte, Diabetesberaterinnen und Patienten in ihrem Diabetesmanagement. "Unser Antrieb ist, mit unseren Produktinnovationen dazu beizutragen, die Einschränkungen von Menschen mit Diabetes zu minimieren und so ihre Lebensqualität zu erhalten", erklärte Andreas Biebl, Geschäftsführer von LifeScan. Gemeinsam mit Dr. Klaus Funke, Facharzt für Innere Medizin, Subspezialist für Nephrologie und Diabetologe (DDG), und seiner langjährigen Diabetesberaterin Gisela Müller, beide Potsdam, blickte das zu Johnson & Johnson Medical gehörende Unternehmen anlässlich des 50. Diabeteskongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft, vom 13.-16. Mai in Berlin auf seine jahrzehntelange Entwicklung zurück.

Das erste Blutzuckermessgerät der Marke OneTouch® brachte LifeScan im Jahr der Wende 1989 auf den deutschen Markt. Nicht nur für Funke ein besonderes Jahr, in dem der Diabetologe aus Potsdam auch erstmals mit Blutzuckermessgeräten in Kontakt kam. "Die ersten Geräte waren noch riesengroß und für die Betreuung von Patienten eigentlich ungeeignet." Auch seine Diabetesberaterin Müller erinnert sich noch gut an die Zeiten, als die Blutzuckermessungen noch ausschließlich in Praxen oder Kliniken durchgeführt wurden. "Damals haben wir gemeinsam mit den Ärzten die Therapie bestimmt und die Patienten nach einem festen Tagesschema eingestellt." Eigenkorrekturen durch den Patienten waren nicht möglich. "Bis dato kannten wir ja nur die konservative Insulintherapie mit festen Tagesdosen", erläuterte Funke. "Mit der Weiterentwicklung der Blutzuckermessgeräte war es erstmals möglich, dass Patienten das Messen eigenständig übernahmen." Ein wichtiger Meilenstein in der Therapiegeschichte des Diabetes, wie Funke ausführte und Grundlage des heutigen Standards, der intensivierten konventionellen Insulintherapie (ICT).

Schnellere Messung, weniger Blut, kleinere Geräte

Während Patienten aber auch Ärzte und Diabetesberaterinnen den Umgang mit den Blutzuckermessgeräten im Alltag zunächst noch erlernen mussten, ging die Entwicklung unvermindert weiter: "Die nächste Generation aus der OneTouch-Familie reduzierte die Messzeit von 45 auf 5 Sekunden und kam mit einer deutlich kleineren Blutmenge aus," hob Funke hervor. Aufgrund der nun von den Krankenkassen auch anerkannten hohen Qualität der Systeme konnte zudem auf den früher notwendigen Vergleich mit Urin-Teststreifen verzichtet werden. Zur Patientencompliance hätte auch die Entwicklung immer kleinerer Geräte beigetragen, wie Müller erklärte: "Die Systeme wurden alltagstauglicher, da mit ihnen nun schnelle und auch diskrete Messungen durchgeführt werden konnten." Auch bei den weiteren Innovationsschritten hatte LifeScan immer den Mehrwert für den Patienten im Blick, wie Michael Fritsche, Außendienst-Regionalleiter und seit 18 Jahren bei LifeScan tätig, ausführte. Als Beispiel nannte er den OneTouch Verio® IQ, der mit einer Trenderkennung vor schweren Unterzuckerungen warnt oder die Tagebuchfunktion, die ein objektives Abbild der Werte an den Arzt vermittelt. Dank der zahlreichen Innovationen gäbe es heute für jeden Therapie- und Patiententyp eine individuell maßgeschneiderte Lösung, so Fritsche. So gelänge es vielen Patienten, ein selbstbestimmtes, weitestgehend uneingeschränktes Leben zu führen und auch genießen zu können.

Hohe Anforderungen an Messgenauigkeit auch im B-Preis Segment

Alle aktuellen Blutzuckermesssysteme der Marke OneTouch erfüllen bereits die aktuelle, strengere ISO-Norm, was Funke ausdrücklich begrüßte: "Entscheidend für uns Ärzte ist die Messgenauigkeit - wir wollen so wenig Abweichungen wie möglich vom Laborwert." Denn größere Abweichungen bedeuteten einen größeren Schwankungsbereich, der dann zum Beispiel bei Schwangeren auch zu einem therapeutischen Fehlschluss führen könne. Als segensreich bezeichnete Funke daher auch die Bereitschaft von LifeScan, mit dem OneTouch Vita als erstes Unternehmen im deutschen Markt ein Blutzuckermesssystem im B-Preis Segment anzubieten. "Endlich konnten wir sicher sein, dass Patienten das verordnete System und die dazu passenden qualitativ hochwertigen Teststreifen auch erhielten. Schließlich müssen wir bei der Empfehlung von Messsystemen mitunter auch die Weiterverordnungsmöglichkeit für den Hausarzt beachten."

Neue Innovationen bereits geplant

Auch weiterhin wird LifeScan an der Maxime der Einfachheit in der Anwendung von Blutzuckermesssystemen der Marke OneTouch festhalten, wie Torsten Christann, Leiter Strategic Affairs bei LifeScan wissen ließ. Dazu passten auch die zwei neuen Mitglieder der OneTouch® Familie, der OneTouch Verio Flex™ im A- und der OneTouch Select Plus im B-Preis Segment. Mit dreifarbiger Bereichsanzeige und Zielwerteinstellung unterstützen die Systeme dabei, die individuellen Messwerte zu interpretieren. Datentransfer mittels Bluetooth gekoppelt an eine App sowie zukünftig auch Cloud-basierte Management-Software-Lösungen, die einen zeitgleichen und damit zeitsparenden Zugriff von Patienten, Diabetesberaterinnen und Diabetologen ermöglichen, werden die Handhabung der Systeme weiter verbessern, wie Christann mitteilte. Gemeinsam mit den Insulinpumpen von Animas und der neuen Generation von Pumpen vom Partner Calibra Medical, einer Patch-Pumpe, wird Johnson & Johnson Medical auch in Zukunft eine breite Palette für das optimierte Management von Diabetes zur Verfügung stellen können.

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zuletzt bearbeitet: 05.07.2015 nach oben

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