Das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite

Home > Aktuelles > Diabetes-Nachrichten > Archive > 2010 > 100929

Dem Diabetes die Muskeln zeigen

Pressemitteilung: MSD SHARP & DOHME GMBH

Mit Nordic Walking, Radfahren & Co. spielerisch den Blutzucker senken

Neues Bewegungs-Quiz unter www.diabetes-behandeln.de

Bewegung ist fester Bestandteil einer erfolgreichen Diabetes-Behandlung. Wer an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt, wird sein Leben umstellen müssen: den Blutzuckerspiegel überwachen, die Ernährung umstellen, Medikamente einnehmen. Es gibt aber keinen Grund, sich in sein Schneckenhaus zu verkriechen - ganz im Gegenteil. Die Diagnose Diabetes kann auch den entscheidenden Anstoß für eine Lebensumstellung geben: Jetzt beginnt endlich ein aktives Leben! Die körperliche Bewegung ist wichtig, um sich trotz Diabetes gesund zu erhalten. Sie ist ein entscheidender Bestandteil der Behandlung. Und sie bringt Spaß und Schwung ins Leben!

Beim Einstieg in das bewegte Leben hilft das neue Bewegungs-Quiz auf dem Internet-Portal www.diabetes-behandeln.de. Spielerisch klärt das interaktive Spiel die wichtigsten Fragen: Wie fange ich an? Welche Sportarten und Übungen eignen sich besonders gut? Wann verbrennt man das meiste Fett? Aha-Erlebnisse bleiben dabei nicht aus: Wer weiß schon, dass Staubsaugen mehr Kalorien verbrennt als Fensterputzen?

Bewegung ist Bestandteil der Behandlung

Körperliche Bewegung gehört mit der Umstellung der Ernährung und der Einnahme von Medikamenten zu den drei großen Säulen der Behandlung des Diabetes Typ 2, auch Altersdiabetes genannt. Die körperliche Aktivität wirkt gleich dreifach gegen die Ursachen des erhöhten Blutzuckers: Erstens verbrennt sie die Fettpolster, zweitens baut das Training die Muskelmasse wieder auf. Dadurch steigt drittens der Grundumsatz, also der Kalorienverbrauch des Körpers und die Muskeln nehmen den Zucker wieder besser auf - es verbleibt weniger Zucker im Blut. Zugleich macht Bewegung die Muskeln funktionstüchtiger: Und das Training fällt schließlich leichter. Wer alles richtig macht, der hat gute Chancen, dass langfristig die Pfunde purzeln: Wer auch nur sein Körpergewicht reduziert, senkt bereits seinen Blutzuckerspiegel.

Für Sport ist man nie zu alt - es kommt auf die Dosis an

Die Dosis macht's: Die Intensität der Bewegung sollte nicht zu hoch sein, damit die Fettverbrennung gefördert wird. Ausdauer ist besser als impulsive Hochleistungen: Sehr zu empfehlen sind zum Beispiel das bei den Deutschen so beliebte Radfahren, Schwimmen oder auch der Trendsport Nordic Walking. "Dies sind Sportarten, welche die Ausdauer betonen und die man in der Dosierung und Intensität gut steuern kann", erläutert der Sportmediziner Professor Hans-Georg Predel von der Sporthochschule in Köln. Die Faustregel lautet: Vier bis fünf Stunden pro Woche körperlich aktiv sein, zum Beispiel viermal 45 Minuten Nordic Walking und dazu einmal pro Woche eine Dreiviertelstunde mit dem Fitnessband.

Agil leben - unabhängig bleiben

Man sollte sich immer bewusst sein: Mehr als sieben Millionen Deutsche sind wegen Diabetes mellitus in Behandlung - das sind so viele Menschen wie in Berlin, München, Hamburg und Leipzig zusammen wohnen. Alle diese Menschen wollen so agil sein und so frei leben wie möglich. Nicht zuletzt unterstützen wirksame Medikamente diese Unabhängigkeit. Das bedeutet heute nicht mehr automatisch, dass sich der Diabetiker Insulin spritzen muss. Es gibt eine Vielzahl wirksamer Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckerspiegels, die als Tablette zur Verfügung stehen, wie z. B. Metformin und Sulfonylharnstoffe oder - zur Therapieverstärkung - der Inkretinverstärker Sitagliptin.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.diabetes-behandeln.de. Dort gibt es unter anderem auch ein speziell für Diabetiker zugeschnittenes Übungsprogramm als Webvideo.

Bildunterschrift: Bewegung ist fester Bestandteil einer erfolgreichen Diabetes-Behandlung.
Bildquelle: MSD Sharp & Dohme GmbH

zuletzt bearbeitet: 29.09.2010 nach oben

Unterstützer der DiabSite:

Lasar Liepins

Lasar Liepins

Weitere Angebote:

Diabetes- und weitere Infos in Fremdsprachen

Angesichts der vielen Flüchtlinge zeigt DiabSite, wo es Diabetes- und weitere Gesundheitsinfos auf Arabisch, Persisch, Russisch etc. gibt.