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Welche Naschereien sind erlaubt über die Weihnachtszeit?

Pressemitteilung: diabetesDE

diabetesDE-Expertin beantwortet am 10. Dezember Fragen im Chat

Pünktlich mit dem Beginn der Adventszeit laden Weihnachtsmärkte zu einer Tasse Glühwein, Lebkuchen oder einem heißen Kartoffelpuffer mit Apfelmus ein. Bei dem leckeren Angebot fällt es schwer, regelmäßige Essgewohnheiten einzuhalten. Diese sind jedoch besonders für Menschen mit Diabetes wichtig. Sie müssen genau berechnen, welche Menge an Kohlenhydraten sie zu sich nehmen, um Blutzuckerschwankungen und vor allem Unterzucker zu vermeiden. Wie auch Menschen mit Diabetes guten Gewissens schlemmen können, erklärt Heike Recktenwald, Diabetesberaterin und Chefredakteurin der Fachzeitschrift "Ernährungs Umschau" im nächsten diabetesDE Experten-Chat. Die Fragen beantwortet die Expertin live am Donnerstag, den 10. Dezember 2009 zwischen 17 und 19 Uhr.

Alle Jahre wieder stellen sich viele Menschen mit Diabetes die Frage, in welchem Maß sie die Köstlichkeiten der Weihnachtszeit zu sich nehmen dürfen. Denn Weihnachtsmärkte bieten zwar eine große Auswahl an Essen und alkoholischen Getränken. Wie viele Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette sie enthalten, können die meisten jedoch nur schwer abschätzen. Besonders Alkohol erschwert es, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Denn im Gegensatz zu gebratenen Äpfeln, Maronen und gebrannten Mandeln senkt dieser den Blutzucker.

Damit auch Menschen mit Diabetes nicht mit knurrendem Magen an den duftenden Ständen vorbeiziehen müssen, sollten einige Fragen im Vorfeld geklärt werden: Bei welchen Angeboten stecken besonders viele Kohlenhydrate drin? Was lässt den Blutzucker sehr schnell ansteigen und was eher langsam? Wie kann man einen Unterzucker bei Alkoholgenuss vermeiden? Sollte man das Insulin anders dosieren? Und welche Zutaten sind beim eigenen Backen und Kochen zu empfehlen? Wie Menschen mit Diabetes auf dem Weihnachtsmarkt und zuhause den Überblick behalten, erklärt die Diplom-Ökotrophologin Heike Recktenwald daher in der nächsten diabetesDE-Sprechstunde. Bis Donnerstag, den 10. Dezember, können Interessierte über ein Kontaktformular ihre Anliegen an die Ernährungsexpertin senden.

Der Diabetes-Chat steht seit Anfang Oktober alle zwei Wochen donnerstags mit einem neuen Thema allen Internet-Nutzern kostenfrei zur Verfügung. Mit dem Diabetes-Chat erweitert diabetesDE sein Angebot für Menschen mit Diabetes und deren Angehörige. Eine weitere wichtige Anlaufstelle ist das Diabetes Gesundheitstelefon. Unter der Nummer 0180 250 5205 (6 Cent/Anruf) stehen täglich 24 Stunden Experten bereit.

zuletzt bearbeitet: 04.12.2009 nach oben

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