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Potenzprobleme - kein Grund zum Verzweifeln

Gründung einer Selbsthilfegruppe Erektionsstörungen in Essen

Viele Männer mit andauernden Erektionsstörungen fühlen sich nicht mehr als "richtiger Mann" und sind verzweifelt. Die fehlende Potenz untergräbt das Selbstwertgefühl und hat oft negative Folgen für die Beziehung, die sozialen Kontakte und die Arbeitsfähigkeit. Aus Scham scheuen viele den notwendigen Arztbesuch und können nicht einmal mit ihrer Partnerin über die bedrückende Situation reden.

Aus dieser Verzweiflung und Isolation gibt es einen bewährten Ausweg: das Gespräch mit anderen Betroffenen. Es tut einfach gut, sich mit anderen betroffenen Männern auszutauschen. Die Solidarität untereinander und das Erlebnis, dass da keine "Schlappschwänze" sondern gestandene Männer zusammenkommen, hilft das eigene Problem in einem anderen Licht zu sehen.

"Mann" sitzt halt nicht mehr allein zu Hause und hadert mit seinem Schicksal, sondern jeder bekommt durch die Gruppe viele praktische Hinweise zum Umgang mit der Krankheit und Anregungen für eine trotz Potenzstörung befriedigende Sexualität. Umgekehrt kann jeder erleben, dass auch seine Erfahrungen und Beiträge wichtig sind.

Deshalb hat sich jetzt eine Gruppe von betroffenen Männern entschlossen, in Essen eine Selbsthilfegruppe "Erektionsstörungen" zu gründen. Ein erstes Treffen findet am Donnerstag, 25. Oktober 2007, um 18:00 Uhr bei Wiese e.V., Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen, Pferdemarkt 5 (Gebäude der Arbeiterwohlfahrt, 4. Etage), 45127 Essen statt. Alle Männer mit Erektionsstörungen sind herzlich eingeladen.

Ansprechpartner: Günther Steinmetz, Patientenvertreter des Informationszentrums für Sexualität und Gesundheit (ISG), Telefon: 08142-590424; E-Mail: gs@isg-info.org, Internet: http://www.isg-info.de/service/selbsthilfe.html und www.impotenz-selbsthilfe.de sowie Wiese e.V., Telefon: 0201-207676; Internet: www.wiesenetz.de.

zuletzt bearbeitet: 15.10.2007 nach oben

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