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Über eine Million für Forschung zu neuen Medikamenten

Forschungskooperation zwischen Universitätsklinikum Jena und US-Institut erhält hochkarätige Förderung

Freude am Institut für Vaskuläre Medizin am Universitätsklinikum Jena (UKJ): Für ein gemeinschaftliches Forschungsprojekt mit Partnern am Mount Sinai Hospital in New York wurde jetzt von den renommierten US-amerikanischen "National Institutes of Health" eine Förderung von 1,3 Millionen Dollar für einen Zeitraum von fünf Jahren bewilligt.

Nach Jena gehen davon 175.000 Dollar für die Herstellung spezieller Microarrays, die am Institut für Vaskuläre Medizin des UKJ hergestellt und analysiert werden sollen.

"Wir sind froh, an diesem Projekt als immerhin einziger europäischer Partner beteiligt zu sein", erklärt dazu Prof. Dr. Andreas Habenicht, Direktor des Instituts für Vaskuläre Medizin am UKJ und fügt hinzu: "Die National Institutes of Health haben offenbar unsere zweijährigen Vorarbeiten und das geplante Forschungsprogramm honoriert. Wir konnten uns damit in einem schwierigen Umfeld international durchsetzen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen in New York, mit denen uns viele gemeinsame Interessen verbinden".

Das Projekt untersucht die molekularen Wirkmechanismen neuer Medikamentengruppen in der Therapie des Metabolischen Syndroms, das sich aus den vier Faktoren Diabetes Mellitus Typ II, Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Fettwerte zusammensetzt und für eine Vielzahl von Erkrankungen, insbesondere Herzinfarkt, Niereninsuffizienz und Schlaganfall, verantwortlich ist.

Die dabei untersuchten Medikamente, sogenannte PPAR-Agonisten, werden bereits in der Therapie eingesetzt. Noch sind aber die Details der dabei ablaufenden Prozesse nicht vollständig bekannt. Ziel des gemeinsamen Projektes ist es, die Mechanismen ihrer Wirkung auf Entzündungszellen im Detail zu entschlüsseln, um künftig bessere Medikamente entwickeln zu können.

Diese Pressemitteilung wurde über den - idw - versandt.

zuletzt bearbeitet: 28.03.2007 nach oben

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