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Zeigt her eure Füße

Pressemitteilung: Neue Apotheken Illustrierte

Nervenerkrankungen und Durchblutungsstörungen durch Diabetes gefährden Diabetiker-Füße

Der gestörte Stoffwechsel bei Diabetes hinterlässt häufig Spuren in Form von Nervenerkrankungen und Durchblutungsstörungen an den Füßen. Dadurch vermindert sich die Empfindung für Wärme und Schmerz - Druckstellen im Schuh oder Verletzungen am Fuß werden nicht rechtzeitig gespürt. Für Pilze ideal, für Diabetiker fatal, schreibt die "Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit" in ihrer Ausgabe vom 15. Juni 2004 und rät Zuckerkranken bei Anzeichen für Fußpilz einen Diabetologen oder die Fußambulanz eines Diabeteszentrums aufzusuchen.

Ein nicht zu unterschätzendes Problem ist die Tatsache, dass wir unsere Füße nicht so oft anschauen wie zum Beispiel die Hände und deshalb kleinere Verletzungen manchmal gar nicht bemerken, in denen sich Infektionen bilden.

Insbesondere sind die Füße von Diabetikern vielen Gefahren ausgesetzt. Besonders dann, wenn sich Nervenschäden und Durchblutungsstörungen entwickelt haben. Diese entstehen vor allem bei Diabetikern, deren Zucker über längere Zeit schlecht eingestellt oder jahrelang unentdeckt verlief.

Neben einer guten Stoffwechseleinstellung ist auch die regelmäßige Fußpflege das ganze Jahr über wichtig, um den Gefahren einer Pilzinfektion aus dem Weg zu gehen. Zuckerkranke sollten deshalb täglich mehr als einen Blick auf die Unterseiten der Füße und die Zehenzwischenräume werfen und genau nach Symptomen für eine Pilzerkrankung und nach Verletzungen schauen. Auf keinen Fall alleine herumdoktern.

zuletzt bearbeitet: 09.06.2004 nach oben

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Dr. phil. Axel Hirsch

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