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Staatssekretär Schröder:

Elektronische Gesundheitskarte wird Qualität der medizinischen Versorgung verbessern

"Die elektronische Gesundheitskarte wird das Bindeglied im Gesundheitswesen sein, das über 80 Millionen Patientinnen und Patienten mit rund 270.000 Ärzten, 77.000 Zahnärzten, 2.000 Krankenhäusern, 22.000 Apotheken und über 300 Krankenkassen verbindet. Durch die konsequente Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte kommen wir unserem Ziel, der Modernisierung unseres Gesundheitswesens ein riesiges Stück näher."

Das sagte der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Dr. Klaus Theo Schröder, anlässlich des eHealth Kongresses 2003 - Telematik im Gesundheitswesen - Vernetzte Versorgung in Dresden, die gemeinsam vom Aktionsforum Telematik im Gesundheitswesen, den Sächsischen Staatsministerien für Soziales sowie Wirtschaft und Arbeit und dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung veranstaltet wird.

Schröder weiter: "Die Gesundheitskarte steht für eine wirtschaftlichere, bessere und transparentere Gesundheitsversorgung in Deutschland. Allein durch die Einführung des elektronischen Rezeptes und die damit verbundene Verminderung von Nebenund Wechselwirkungen von Arzneimitteln sowie durch administrative Einsparungen rechnen wir mit jährlichen Einsparungen bis zu 1 Mrd. Euro. Weiter wird die elektronische Gesundheitskarte unnötige Doppeluntersuchungen vermeiden helfen. Sie wird darüber hinaus unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen schneller erkennen lassen und damit die Qualität der Behandlung verbessern."

Der medizinische Teil der Gesundheitskarte soll auf freiwilliger Basis genutzt werden. Alle Regelungen zu Patientenrechten und Datenschutz sind mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz abgestimmt.

"Bei der elektronischen Gesundheitskarte geht es vor allem um die Verbesserung der Qualität der Patientenversorgung. Ärzte werden ihre Patientinnen und Patienten schneller und gezielter diagnostizieren und therapieren können. Hierdurch entfallen belastende Doppeluntersuchungen und zeitraubende Wartezeiten", so Staatssekretär Dr. Klaus Theo Schröder.

zuletzt bearbeitet: 22.10.2003 nach oben

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