{"id":40200,"date":"2016-09-06T17:40:03","date_gmt":"2016-09-06T15:40:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/?p=40200"},"modified":"2017-04-01T20:00:13","modified_gmt":"2017-04-01T18:00:13","slug":"diabetikerinnen-fuettern-schrittzaehler-im-zoo-folge-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/2016\/09\/06\/diabetikerinnen-fuettern-schrittzaehler-im-zoo-folge-2\/","title":{"rendered":"Diabetikerinnen f\u00fcttern Schrittz\u00e4hler im Zoo&nbsp;&#8211; Folge&nbsp;2"},"content":{"rendered":"<p><i><a href=\"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/wp-content\/images\/2016\/guanako.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/wp-content\/images\/2016\/_guanako.jpg\" width=\"150\" height=\"127\" alt=\"Guanako\" \/><\/a> Wenn der einfache Spaziergang zu langweilig wird, muss man sich interessante Ziele suchen. Einfach an einen See fahren, mit einem Buch zur Pflanzenbestimmung im Park nach den Namen von Blumen und B\u00e4umen suchen oder Tiere beobachten: Das bringt Abwechslung beim Laufen. Die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite \u00fcberlistet ihren inneren Schweinehund am liebsten mit Besuchen im Zoo Berlin. \u00dcber den Anfang ihres letzten ausgiebigen Zoobesuchs haben sie bereits in der ersten Folge von &#8222;Diabetikerinnen f\u00fcttern Schrittz\u00e4hler im Zoo&#8220; berichtet. Heute geht es um wilde Guanakos, Geheimnisse der K\u00e4ngurus und die Streifen der Zebras. Viel Spa\u00df mit Folge&nbsp;2 Unserer Zoogeschichten!<\/i><\/p>\n<p><i>Zum Vergr\u00f6\u00dfern bitte auf die Bilder klicken.<\/i><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/wp-content\/images\/2016\/guanakos.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/wp-content\/images\/2016\/_guanakos.jpg\" width=\"150\" height=\"113\" alt=\"Guanakos\" \/><\/a> Wir befinden uns noch immer auf dem Erweiterungsgel\u00e4nde des Zoos. Dort leben unter anderem Kamele, Laufv\u00f6gel, K\u00e4ngurus und verschiedene Nagetiere wie die Pampashasen und Wasserschweine, \u00fcber die wir in der ersten Folge berichtet haben. Zur Familie der Kamele geh\u00f6ren die aus S\u00fcdamerika stammenden Guanakos. Aus dieser Wildkamelart wurden die Lamas und Alpakas f\u00fcr die Woll- und Fleischgewinnung gez\u00fcchtet. Wie wild Guanakos sein k\u00f6nnen, demonstrierten uns zwei Jungtiere, die sich jagten und spielerisch bissen. Solche K\u00e4mpfe liefern sich vor allem die Junggesellen in den Familienverb\u00e4nden der Guanakos. <a href=\"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/wp-content\/images\/2016\/guanako-nandu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/wp-content\/images\/2016\/_guanako-nandu.jpg\" width=\"150\" height=\"125\" alt=\"Guanako und Nandu\" \/><\/a> Sie dienen als Vorbereitung auf die sp\u00e4tere F\u00fchrung einer Herde, wie bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guanako\" target=\"_blank\" class=\"extern\" title=\"zu Wikipedia (neues Fenster)\">Wikipedia<\/a> zu erfahren ist. Wir beobachteten die Guanakos schon eine ganze Weile, als pl\u00f6tzlich ein Nandu um die Ecke gerannt kam. Er musste den jungen Guanakos aus dem Weg gehen, deren Treiben ein \u00e4lteres Tier stets im Blick hatte. Nandus sind \u00fcbrigens Laufv\u00f6gel. Fliegen k\u00f6nnen die s\u00fcdamerikanischen V\u00f6gel nicht, daf\u00fcr aber auf ihren kr\u00e4ftigen Beinen mit bis zu 60&nbsp;km\/h vor Fressfeinden fliehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/wp-content\/images\/2016\/kaengurus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/wp-content\/images\/2016\/_kaengurus.jpg\" width=\"150\" height=\"123\" alt=\"Rote Riesenk\u00e4ngurus\" \/><\/a> Nachdem wir den &#8222;Jungen Wilden&#8220; lange zugesehen hatten, schauten wir auf unseren Plan f\u00fcr den Zoobesuch. Blutzuckermessung und Schrittz\u00e4hlerf\u00fctterung standen jetzt auf dem Programm. Dank guter Stoffwechsellage konnten wir z\u00fcgig zum n\u00e4chsten Gehege laufen. Dennoch belohnten uns die Schrittz\u00e4hler nicht mit der Anzeige &#8222;Aerobic Modus&#8220; f\u00fcr sportliche Leistungen. Der Weg zu den Roten Riesenk\u00e4ngurus war nicht lang genug. Ihren Namen verdanken die australischen K\u00e4ngurus ihrer Gr\u00f6\u00dfe und dem r\u00f6tlichbraunen Fell der M\u00e4nnchen. Sie werden rund 1,40&nbsp;m gro\u00df und k\u00f6nnen es im Stehen sogar auf 1,80&nbsp;m bringen. Damit sind sie die gr\u00f6\u00dften Beuteltiere der Welt. Der Zwerg rechts im Bild ist ein Jungtier. Im Zoo Berlin hat es am 2.&nbsp;M\u00e4rz das Licht der Welt erblickt&nbsp;&#8211; im wahrsten Sinne des Wortes! Denn bei K\u00e4ngurus gilt als Geburtstermin der Tag, an dem sie das erste Mal aus dem Beutel der Mutter schauen. Schlie\u00dflich merkt keiner, wenn ein 2,5&nbsp;cm gro\u00dfes K\u00e4ngurubaby aus dem Geburtskanal in den Beutel krabbelt und sich das erste Mal an die Zitze h\u00e4ngt. Der wahre Geburtstag bleibt deshalb das Geheimnis der K\u00e4ngurumutter.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/wp-content\/images\/2016\/grevyzbras.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.diabsite.de\/diabetes-weblog\/wp-content\/images\/2016\/_grevyzbras.jpg\" width=\"150\" height=\"109\" alt=\"Zebras\" \/><\/a> Weiter ging es zu den Zebras. Sie stehen zwar nicht auf dem Erweiterungsgel\u00e4nde, aber gleich hinter einer Br\u00fccke, die wieder in den Zoo f\u00fchrt. Der direkte Weg w\u00e4re f\u00fcr unsere Schrittz\u00e4hler zu wenig &#8222;Futter&#8220; gewesen. Es war schlie\u00dflich schon Mittagszeit. So haben wir einen Umweg gemacht, der uns auf dem Display endlich auch die Anzeige &#8222;Aerobic&#8220; beschert hat. Stolz standen wir dann vor den Gr\u00e9vy-Zebras. Gr\u00f6\u00dfer als die Bergzebras und die Steppenzebras sind Gr\u00e9vy-Zebras gleichzeitig die gr\u00f6\u00dfte wildlebende Pferdeart der Welt. Jedes Kind erkennt Zebras an der typischen Fellzeichnung. Was wir nicht wussten: Das Muster ist bei jedem Tier so individuell wie ein menschlicher Fingerabdruck. Wer das Bild vergr\u00f6\u00dfert, erkennt die unterschiedliche Zeichnung deutlich. Spielen Sie einfach das bekannte R\u00e4tsel aus der Fernsehzeitung &#8222;H\u00d6RZU&#8220;. Dort hei\u00dft es &#8222;Original und F\u00e4lschung&#8220;. Die Unterschiede in der Zeichnung sind besonders oberhalb der Vorderbeine zu sehen.<\/p>\n<p>Warum haben Zebras Streifen? Bis heute ist diese Frage nicht eindeutig gekl\u00e4rt. Wirken sie im hohen Gras und bei flimmernder Luft als Tarnung? M\u00f6glich w\u00e4re auch, dass durch das Streifenmuster die Umrisse der einzelnen Tiere nicht mehr so gut zu erkennen sind. Da Zebras in Herden leben, k\u00f6nnte es dadurch f\u00fcr Fressfeinde schwerer sein, sich ein einzelnes Beutetier herauszusuchen. Andere Vermutungen besagen, dass die Streifen der Thermoregulation dienen oder vor Tsetsefliegen und Bremsen sch\u00fctzen. Wof\u00fcr auch immer die Streifen gut sind, uns vom Diabetes-Portal DiabSite gef\u00e4llt besonderes die enge Streifung der Gr\u00e9vy-Zebras.<\/p>\n<p>Auch bei der zweiten Etappe unseres Besuchs im Zoo Berlin haben wir wieder viel gesehen, gelernt und gelacht. Ganz nebenbei konnten wir die Zahl der Schritte auf gut 9.000 erh\u00f6hen. Inzwischen hatten wir uns ein Mittagessen verdient. Wie es danach weiter ging, erfahren Sie schon bald in diesem Diabetes-Weblog. Es gr\u00fc\u00dfen Sie:<\/p>\n<p>Birgit Ruben und Helga Uphoff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn der einfache Spaziergang zu langweilig wird, muss man sich interessante Ziele suchen. 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