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Wieviel Sorgen muß ich mir wirklich machen?

Bei mir wurde am 13.2.01 Diabetes Typ 1 diagnostiziert und behandelt.
 
Anfang März stellte sich heraus, das ich außerdem schwanger bin. Die Befruchtung hat ungefähr auch am 14.2. stattgefunden. Circa 11 Tage nach der Diagnose hatte ich schon fast immer normale Blutzuckerwerte. Nach Kenntnis der Schwangerschaft wurde ich sofort noch niedriger eingestellt, was ziemlich gut funktionierte.
 
Wieviel Sorgen muß ich mir wirklich machen? Können Sie mir Mut machen? Ich möchte mich gern 100%ig auf mein Kind freuen können!
 
Ich habe noch keine Folgeschäden erlitten und bin 27 Jahre alt.

pb

Antwort

Dies ist tatsächlich ein seltener Fall.
Glücklicherweise müssen Sie nicht sofort diese schwierige Entscheidung treffen. Tatsächlich ist der lexikonHbA1c-Wert vor der Empfängnis ein wichtiger Wert, der schon die Prognose verschlechtert. Dafür sind Sie jetzt gut eingestellt, was die Prognose günstig macht.
 
Fast alle Schwierigkeiten, die für das Kind durch den Diabetes ausgelöst worden sein könnten, lassen sich durch regelmäßige Untersuchungen bei einem diabeteserfahrenen Gynäkologen erkennen beziehungsweise ausschließen.
 
Bis zu einer definitiven Entscheidung haben Sie daher noch etwa zwei Monate Zeit, um die Entwicklung zu betrachten und nach deren Verlauf zu entscheiden. Wenn alles in Ordnung ist, und das ist ja das viel Wahrscheinlichere, können Sie durchatmen und sich richtig freuen.

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ah (Psychologe) 28.03.01
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