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Tipps rund ums Grillgut

Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Verwenden Sie nur qualitativ hochwertige Lebensmittel, denn beim Grillen gibt es kein Fett und keine Soßen, die für mehr Aroma sorgen. Generell sind regionale Produkte den billigen Discount-Marken vorzuziehen. Das gilt für Fleisch und Geflügel ebenso wie für Süßwasserfische. Bei Produkten aus der Region ist der Weg zwischen Hersteller und Verkäufer kurz - so schonen Sie die Umwelt.

Wer sich für das Bio-Siegel entscheidet, fördert die ökologische Landwirtschaft und damit ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur. So wird der Nährstoffkreislauf erhalten und die Bodenfruchtbarkeit gepflegt. Artgerechte Tierhaltung ist Teil der EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau, sofern sie dazu beiträgt, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten.

Fleisch

Beim Grillen ist im Gegensatz zum Braten in der Pfanne in der Regel kein zusätzliches Fett im Spiel. Ideal ist Fleisch, das noch weiße Fettäderchen enthält, da sie vor Austrocknung schützen und das Grillgut saftiger machen. Auch den Fettrand sollte man sich vom Metzger nicht abschneiden, dafür einschneiden lassen. Zum Grillen eignen sich Rind, Schwein, Kalb und Lamm. Schweinefleisch ist im Idealfall blassrot bis rosarot gefärbt.

Keinesfalls dürfen gepökeltes Fleisch oder Wurst gegrillt werden. Das darin enthaltene Nitritsalz verbindet sich bei den hohen Grilltemperaturen mit dem Eiweiß des Grillfleischs zu krebserregenden Nitrosaminen. Tiefgefrorenes Fleisch sollten Sie nach dem Auftauen mit Küchenkrepp abtupfen, damit es vollständig trocken ist. Denn das Wasser auf dem Grillgut verzögert das Schließen der Poren. Die Folge: Das Fleisch wird nicht knusprig.

Fisch

Frischen Fisch erkennt man daran, dass seine Haut einen metallischen Schimmer hat. Lassen sich die Schuppen leicht ablösen, liegt der Fisch schon einige Zeit hinter der Theke. Auch ein stark riechender Fisch sollte lieber liegengelassen werden. Feucht glänzende und einheitlich rote Kiemen sind dagegen ein Zeichen für frischen Fisch. Die Augen sollten ebenfalls glänzen und nach vorne gewölbt sein.

Achten Sie beim Kauf auf das MSC-Siegel. Es steht für Nachhaltigkeit beim Fischfang. Entsprechende Unternehmen setzen sich für den Erhalt des Ökosystems Meer ein, indem sie internationale Standards einhalten und Überfischung vermeiden.

Geflügel

Am besten zum Grillen eignen sich Geflügelsorten wie Huhn, Ente und Gans, die unter der Haut eine natürliche Fettschicht haben. Die Haut darf nicht beschädigt sein, damit das Fleisch nicht austrocknet. Magere Sorten wie Pute und Perlhuhn sollten vor dem Grillen in Alufolie oder Speck eingewickelt oder mit Öl eingestrichen werden.

Da Putenfleisch sehr geschmacksneutral ist, ist es ideal für Marinaden. Frisches Geflügel sollte man aufgrund der erhöhten Salmonellengefahr noch am selben Tag verbrauchen und - wie Tiefgefrorenes auch - immer gut durchgaren. Für eine knusprige Haut bestreicht man kurz vor Ende der Garzeit das Geflügel mit kaltem Salzwasser, Honig oder Marinade.

zuletzt bearbeitet: 13.05.2011, zuletzt aktualisiert 20.03.14 nach oben

Quelle: Wirths PR

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