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Länderküche Asien

Die asiatische Küche ist von einer schier unglaublichen Vielfalt geprägt. Es ist nicht nur die chinesische Küche, auch die Kochkünste aus Japan, Indien, Afghanistan, Thailand, Indonesien, Vietnam, Korea und natürlich aus Vorderasien, hier ist insbesondere die Türkei zu nennen, werden bei uns immer beliebter.

Am beliebtesten ist bei uns sicherlich die Chinesische Küche, die bekanntlich aus einer Vielzahl von Regionalküchen besteht. In China dominieren vier Hauptküchen. Die beste und bekannteste davon dürfte die Kantonküche sein. Sie gilt als besonders abwechslungsreich und bietet aufgrund ihrer südlichen Lager reichlich Reis, Gemüse, tropische Früchte, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Geflügel. In der sogenannten Pekingküche im kühleren Norden ist dagegen kräftigere Kost angesagt. In der Pekingküche wird viel Mehl eingesetzt, man verwendet es für Frühlingsrollen, die verschiedensten Nudelarten und Wan-Tans, die an unsere Maultaschen erinnern. Daneben ist die Pekingküche für ihre Fleischgerichte bekannt, die mit Vorliebe knusprig gebraten werden. Die Shanghaiküche im Osten des Landes bevorzugt besonders deftige, aromatische Gerichte. Man verwendet zum Kochen viel Sojasauce, Öl, Salz und Zucker und schmort Geflügel- und Fleischgerichte oftmals in aromatischen Saucen. Die Szechuanküche im Westen Chinas zeichnet sich durch würzige, oftmals scharfe Gerichte aus: Hier wird viel mit Szechuanpfeffer, Chili, Ingwer, und anderen Gewürzen gekocht. Die Szechuanküche ist auch für ihre süß-sauren Gerichte bekannt.

Nimmt man Vorderasien einmal aus, ist die asiatische Küche sehr stark vom Reis geprägt, der bei kaum einer Mahlzeit fehlen darf. Wichtig sind auch die vielen frischen Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch und Meeresfrüchte. Fleisch wird bei weitem nicht so oft gegessen, wie bei uns im Westen.

Charakteristisch für die asiatische Küche ist, dass die Zutaten oft in mundgerechte Stücke geschnitten werden. Das hat beim Kochen verschiedene Vorteile: Die Gerichte werden schneller gar und man braucht weniger Brennmaterial - in vielen Ländern Asiens mangelt es daran. Gleichzeitig werden die Gerichte durch die kürzere Garzeit vitaminschonender zubereitet. Das ist gerade für Menschen wichtig, die von Luxus und Überfluss nicht besonders verwöhnt werden. Im Allgemeinen wird auch wesentlich weniger Fleisch und dafür mehr Fisch verwendet als bei uns. Der Verbrauch tierischer Fette ist äußerst gering, stattdessen werden pflanzliche Fette und Öle verwendet. Durch die überwiegend vegetarische Ernährung ist auch die Ballaststoffzufuhr wesentlich höher als bei uns.

Eine solche Ernährung hat ernährungswissenschaftlich betrachtet Vorteile: Die Lebenserwartung ist in einigen Ländern Asiens besonders hoch und die Bewohner leiden wesentlich seltener an Ernährungskrankheiten als wir im Westen. Nahezu unbekannt sind bei den Asiaten beispielsweise Erkrankungen wie Magen- und Darmkrebs.

Die asiatische Küche hat aber nicht nur gesundheitliche Vorteile. Sie ist abwechslungsreich und vielseitig zugleich, was allein der Blick auf die Speisekarte eines beliebigen China-Restaurants beweist.

zuletzt bearbeitet: 12.11.2006 nach oben

Quelle: Wirths PR

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