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Auch bei Hitze dem Diabetes davonlaufen?

Laufen ist gesund: Es stärkt das Herz, unterstützt die Diabetesprävention, baut Stresshormone ab, verbessert den Schlaf und macht durch die Ausschüttung von Serotonin und Endorphinen sogar glücklich. Die Liste der gesundheitlichen Vorteile des Laufens ließe sich noch lange fortsetzen. Heute geht es mir allerdings ums Laufen bei Hitze. “Heißer, länger, öfter” sind Hitzewellen heute nicht nur in Australien. Auch in Deutschland hat sich die Zahl der heißen Tage in den letzten Jahren deutlich erhöht. Wer dennoch laufen will, sollte wie DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff früh aufstehen und ein paar Regeln beachten. Welche das sind und wann das Laufen eher gefährlich wird, erfahren Sie jetzt.

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Viele schlafen sonntags gerne einmal länger. Ich gehöre zu den “Lärchen”, die immer früh aufstehen. Nicht zuletzt, weil auch die Webkater Dimi und Juri spätestens um 6 Uhr frühstücken wollen. Gleich nach der “Raubtier”-Fütterung habe ich meinen Walk begonnen. Nicht zu schnell und nicht zu lang, auch wenn dieser Sonntag wohl vorerst der einzige Tag der aktuellen Hitzeperiode bleiben wird, an dem das Thermometer in Berlin-Schöneberg nicht über 27 Grad steigt. Als ich loslief waren es noch nicht einmal 20 Grad. Da können auch ältere Menschen ruhig mal eine halbe Stunde laufen. Das reguliert den Insulinspiegel und ist - wie erwähnt - insgesamt gut für Körper und Geist. Die “Eulen” unter Ihnen, die gerne lange schlafen, verschieben ihren Walk einfach in die Abendstunden. Die Belastung durch Abgase und Ozon hat dann auch in den Städten abgenommen.

Für das Laufen bei Hitze ist “volltanken” Pflicht. Der Flüssigkeitsspeicher des Körpers muss vor der Bewegung vorzugsweise mit Mineralwasser aufgefüllt werden. Wer länger als 30 Minuten Sport treibt, muss auch zwischendurch kleine Mengen trinken. Mir blieb das Mitschleppen einer Getränkeflasche jedoch erspart. Weil die Sonne jetzt viel Kraft hat, habe ich mir eine Schirmmütze aufgesetzt, atmungsaktive Kleidung getragen und die unbedeckte Haut mit Sonnencreme geschützt.

Jüngeren Menschen raten wir ab 30 Grad und Senioren schon deutlich früher vom Laufen ab. Dann ziehen Sie statt der Lauf- lieber die Badehose oder den Bikini an. Die beste Erfrischung von Kopf bis Fuß bietet das Nass eines Schwimmbades oder Sees. Auch dort lässt sich der Körper trainieren, um mit und ohne Diabetes fit zu bleiben. Genießen Sie den Sommer, auch wenn er es manchmal zu gut mit uns meint!

Ihre Helga Uphoff

Neues Spielzeug für Webkater

Webkater des Diabetes-Portals DiabSiteDimi und Juri, die beiden Webkater des Diabetes-Portals DiabSite, haben zu Weihnachten eine neues Spielzeug bekommen. Es besteht aus einem einfachen Holzstab und einem rasselnden Ball, der an einem gut 40 cm langen Hutgummi hängt. Der Ball ist mit Sisal umwickelt und trägt am Ende ein paar Federn. Werden die Kater das Geschenk annehmen? Beim ersten Test untersucht Juri (links) den Ball genauer, während Dimi die Befestigung des Bandes “kontrolliert”. Ob das Spiel die Prävention des Typ-2-Diabetes bei den Webkatern fördern kann, erfahren Sie hier:

Die Jagd ist eröffnet Die Jagd ist eröffnet: Der Ball ist die Beute, der mit buschigem Schwanz aufgelauert wird. Das Spielzeug scheint anzukommen. Katzen schlafen bis zu 16 Stunden am Tag. In der übrigen Zeit jagen sie in freier Wildbahn Mäuse, Vögel und andere Tiere. Dimi und Juri brauchen nur zum Fressnapf zu laufen. Längst haben sie das Redaktionsteam der DiabSite so “abgerichtet”, dass Frühstück und Abendbrot pünktlich serviert werden. Damit sie sich dennoch ausreichend bewegen, gibts regelmäßige Bespaßung als Trainingsprogramm.

Juri in Aktion Schnell hat unseren Webkater Juri das Jagdfieber gepackt. Immer wieder versucht er, den Ball festzuhalten. Um ihn richtig zu erwischen, sind Geschicklichkeit und ein sehr gutes Reaktionsvermögen gefragt. Juri hat den Ball Nach einigen Fehlversuchen umschließt er den Ball mit seinen spitzen Krallen. Glücklich schaut er in die Kamera. Doch dieser schlanke Kater braucht die Diabetes-Prävention eigentlich weniger als sein etwas dickerer Bruder. Können wir auch den behäbigeren Webkater Dimi zu mehr Bewegung animieren?

Juri in Aktion Es braucht etwas Zeit, bis sich der behäbige Dimi für das Spielzeug interessiert. Doch dann packt auch ihn ganz plötzlich das Jagdfieber und er lauert der “Beute” auf. Der ganze Körper ist angespannt, der Schwanz buschig und die Ohren sind aufgestellt. Dann rennt und springt er dem Ball minutenlang hinterher. Dimi hat den Ball Viel gute Bewegung, die zur Vorbeugung des Typ-2-Diabetes beitragen kann. Endlich kann auch er den Ball festhalten und rollte sich am Ende zufrieden mit ihm auf den Rücken. So haben beide Webkater der DiabSite ihr Programm zur Diabetes-Prävention absolviert.

Ihre Helga Uphoff

Neues von den Webkatern des Diabetes-Portals DiabSite

Heute sind sie mal wieder dran - die Webkater der DiabSite. Seit Sommer 2006 unterstützen sie die Redaktion der großen Diabetesseite als Musen. Bei Besprechungen bleiben sie stets im Hintergrund. Nur wenn es im Büro mal hektisch wird, fordern sie Streicheleinheiten ein. Dann sorgt ihr gleichmäßiges Schnurren umgehend für Ruhe. Fehlt gerade eine zündende Idee, reicht die Beobachtung der Katzen, damit das Gehirn in eine ganz andere Richtung denken kann. Neueren DiabSite-Besuchern stellen wir die Webkater jetzt mit aktuellen und älteren Bildern vor.

Juri und Dimi Links im Bild sehen Sie Juri mit dem schönen weißen Lätzchen und den vier weißen Pfoten, von denen hier allerdings nur zwei zu sehen sind. Den zweiten Kater nannten wir “Dimi”. Er hat eine ebenso schöne Zeichnung um die Augen wie sein Bruder. Diese haben wir übrigens nicht mit einem Kajalstift nachgemalt. So schön waren die verschmusten Kater von Natur aus, als sie im Juni 2006 ihren Dienst als Webkater und Musen antraten. Gerade ein paar Wochen alt wog Juri gerade einmal 800 Gramm; sein Bruder Dimi hatte schon 900 und ist bis heute etwas dicker. Nach einer schrecklichen Kinderstube mit zwei Kampfhunden in einer viel zu kleinen Wohnung hatten sie endlich ein schönes Zuhause gefunden. Hier konnten sie nach Herzenslust spielen, wurden - und werden bis heute - regelmäßig und oft gestreichelt und gebürstet.

Webkater mit Trolley Heute sind die Webkater des Diabetes-Portals DiabSite fast achteinhalb Jahre alt. Wenn wir einkaufen waren, warten sie schon darauf, dass der “Zebra-Trolley” ausgepackt wird, damit sie in die dunkle Tasche springen können. Webkater beim Sonnen Jetzt, im Altweibersommer, sonnen sie sich gerne genüsslich in der Küche. So lässt es sich richtig gut leben. Nur die Zeitumstellung stört sie sehr. Frühstück und Abendessen gibt’s seit dem letzten Wochenende nicht mehr pünktlich um 6 und 18 Uhr. Gut, dass wir die Fütterungszeiten langsam umstellen. Noch stehen die Mahlzeiten schon mal eine halbe bis viertel Stunde früher bereit. Doch wenn die Kater bestimmen dürften, würden sie die Sommerzeit wohl abschaffen.

Dimi schläft auf einem StuhlAnsonsten zeigen Dimi und Juri der Redaktion des unabhängigen Diabetes-Portals DiabSite immer wieder wie sich das Leben gut genießt lässt, Juri schläft gerne im Bett schlafend wie Dimi auf einem schönen alten Stuhl oder wie Juri im Bett. Da ist es auch im Herbst noch schön warm. So können die beiden Kater ganz entspannt auf die nächste Fütterung oder den erneuten Einsatz als Muse warten. Mehr über diese unentbehrlichen Mitglieder der DiabSite-Redaktion bietet das Diabetes-Weblog unter folgendem Link. Das gesamte DiabSite-Team wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Tipps für heiße Tage mit Diabetes

Webkater bei Hitze Gestern haben die Hundstage begonnen. Laut Wettervorhersage wird das Hoch “Yasmin” in Deutschland auch weiterhin für Temperaturen deutlich über 30 Grad sorgen. Dies gilt vor allem fürs Wochenende. Was Diabetiker während der Hitzeperiode tun sollten, demonstrieren die Webkater des Diabetes-Portals DiabSite eindrucksvoll. “Alle Viere von sich strecken und bloß nicht bewegen” lautet ihre Devise. Außerdem empfehlen Experten, mindestens zwei bis drei Liter zu trinken. Unser Rezeptvorschlag: Eiskalte Leidenschaft. Gibt es in diesen Tagen mehr, was für Diabetiker wichtig ist? Unsere 10 Tipps für heiße Tage mit Diabetes verraten es.

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Ostern mit den Webkatern des Diabetes-Portals DiabSite

Osterhase mit Ei Am Ostersonntag werden seit Jahrhunderten bunte Ostereier gesucht. Obwohl niemand so genau weiß wie es zu diesem Brauch kam, ist er für viele der wichtigste Teil des Tages. Haben Sie die Ostereier schon gefunden? In der Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite spielten am heutigen Ostersonntag die Webkater Juri und Dimi die Hauptrolle. Klicken Sie einfach auf die folgenden Bilder, um sie zu vergrößern.

Webkater suchen Ostereier Gleich nach dem Aufstehen schauen sich Dimi (links) und Juri (rechts) erwartungsvoll um. “Wo sind denn die Ostereier?” Die gibt es jedes Jahr in der DiabSite-Redaktion, weil sich die Initiatorin gerne daran erinnert, wie sie als Kind beim österlichen Familientreffen mit einem Dutzend Cousinen, Cousins und Geschwistern Ostereier gesucht hat. So kann das fröhliche Verstecken und Suchen noch vor dem Frühstück beginnen.

Ostereier gefunden Es dauert nicht lange, bis die Webkater den kleinen Teller in der Küche gefunden haben. Auf dem liegen aber nicht nur bunte Eier. In der Mitte - und das ist neu - sitzt ein kleiner Osterhase. Der hat es Juri ganz besonders angetan. Als er den Kater sieht, springt er vom Teller an die Tischkante. Juri mit Osterhase Österlich fein rausgeputzt sitzt der Hase in seinem glänzenden “Fell” vor Juri. Kater küsst Osterhasen Um den Hals trägt er ein rotes Bändchen, an dem eine kleine goldene Glocke hängt. Die hat beim Sprung leise gebimmelt. Fasziniert schaut der Kater dem Schoko-Hasen sekundenlang tief in die Augen. Dann fasst er sich ein Herz und gibt ihm einen dicken Kuss.

Das war Liebe auf den ersten Blick!

Ihr DiabSite-Team wünscht Ihnen fröhliche Osterfeiertage.

Die Webkater des Diabetes-Portals DiabSite

Seit Sommer 2006 unterstützen wir die DiabSite-Redaktion. Von Anfang an haben wir den langen Balkon geliebt, wie ein Beitrag von unserem ersten Arbeitstag zeigt. Dort gibt es immer etwas zu entdecken, häufig Autofahrer/innen die nicht einparken können. Im Frühling werden neue Blumen gepflanzt, die im Sommer von vielen Bienen besucht werden. Wenn es im Herbst stürmisch wird, fallen die Blätter der Straßenbäume auf den Balkon und im Winter jagen wir tanzende Schneeflocken.

Dimi “Einige von Ihnen kennen uns vielleicht noch gar nicht. Deshalb stelle ich mich jetzt mal vor: Mein Name ist Dimi. Am liebsten liege ich auf einem Stuhl und beobachte alles um mich herum. Deshalb bin ich auch etwas dicker als mein Bruder. Ein hohes Diabetes-Risiko habe ich deshalb noch lange nicht, denn unter dem dichten Fell steckt weniger Kater, als Sie vielleicht denken.” Juri “Und ich bin Juri, leicht zu erkennen an dem weißen Lätzchen und den vier weißen Pfoten. Im Gegensatz zu meinem Bruder bewege ich mich viel. Meine Lieblinsbeschäftigung ist Spielen. Manchmal bekomme ich von einem Redaktionsmitglied kleine Papierkügelchen, die sich bestens über den Boden kicken lassen, oder ich darf hinter einem Bändchen herlaufen. Mein Bruder fühlt sich dadurch manchmal beim Muse spielen gestört, doch die Redaktion findet, dass es putzig aussieht.

Juri und Dimi Wir sind halt sehr unterschiedlich, werden aber beide gebraucht. Einer spielt Muse, der andere sorgt für heitere Stimmung in der Redaktion. Hin und wieder streiten wir uns auch, wie das bei Brüdern eben so ist. Wenn wir uns wieder vertragen haben, rollen wir uns auf dem Bett zusammen und kuscheln. Sie möchten uns besser kennenlernen? Kein Problem. Tragen Sie einfach Webkater in das Suchfeld des DiabSite Diabetes-Weblogs ein. Die Bilder können Sie oft durch Anklicken vergrößern. Viel Spaß wünschen Ihnen

Dimi und Juri

Waren Sie heute schon laufen?

Es müssen ja nicht gleich 10 Kilometer sein, wie beim ASICS Grand 10, für den heute 7.000 Läuferinnen und Läufer an den Start gehen. Für die Gesundheit reicht schon ein zügiger halbstündiger Spaziergang an mindestens fünf Tagen in der Woche. Ob sich DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff heute zu einem Power Walk aufraffen konnte, erfahren Sie hier.

Vorbei die Zeit, in der mich morgens die Sonne geweckt hat. Beim Aufstehen war es heute kalt und dunkel. Ich kämpfte mit meinem inneren Schweinehund, doch schon beim Füttern der Webkater wurde es heller und der Sonnenaufgang tauchte den Himmel über Berlin in ein bezauberndes Licht. Beim Laufen sah ich die ersten herbstlich gefärbten Blätter an den Bäumen und das tiefe Rot des Weinlaubs leuchtete in der Sonne. Wieder zuhause angekommen, grinste ich meinen inneren Schweinehund stolz an und war zufrieden.

Über das immer noch schöne Wetter freuen sich gewiss auch die Läufer, die in diesen Minuten am Charlottenburger Schloss zum 10-km-Rennen gestartet sind. “Nur zwei Wochen nach dem Berlin-Marathon wird es in der deutschen Hauptstadt eine weitere Jagd auf eine Jahresweltbestzeit im Straßenlauf geben”, schreibt der Veranstalter BERLIN LÄUFT und begründet seine Annahme mit der Tatsache, dass der Kenianer Leonard Komon die Marke über 10 km verbessern wolle. Die schnellste Zeit des Jahres 2012 über die 10-km-Distanz halte derzeit mit Geoffrey Mutai (Kenia) ausgerechnet jener Mann, der vor zwei Wochen die Marathon-Jahresweltbestzeit in Berlin auf 2:04:15 Stunden verbessert hatte. Zu den Favoritinnen beim 10-km-Wettbewerb der Frauen zähle die neue deutsche Langstrecken-Hoffnung Anna Hahner.

Die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite wird Sie unter DiabSite auf Twitter über die Ergebnisse informieren. Allen, die bisher noch nicht gelaufen sind, empfehle ich bis dahin einen ausgiebigen Spaziergang. Der senkt das Typ-2-Diabetes-Risiko und verbessert bei Diabetikern die Stoffwechseleinstellung. Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen,

Ihre Helga Uphoff

Aktiv mit und gegen Diabetes

“Bewegung ist die effektivste Maßnahme, um einen erhöhten Blutzuckerspiegel zu senken”, sagt Professor Peter Schwarz von der Universitätsklinik Dresden in der aktuellen “Apotheken Umschau”. Der 6-seitige Artikel in der Ausgabe des Kundenmagazins vom 15. August ist unbedingt lesenswert. Ob ich mich am bisher wärmsten Tag des Jahres, für den der Wetterbericht Temperaturen über 34 Grad voraussagt hat, zum Laufen motivieren konnte, erfahren Sie hier.

Gestern war ich noch unschlüssig und fragte mich: “Soll ich trotz der Hitze wirklich einen Power Walk machen?” Dazu durchgerungen habe ich mich nach der Lektüre des Artikels “Aktiv gegen Diabetes” (Seite 22ff) in der Apotheken Umschau. Wenn der Inhaber des Lehrstuhls “Prävention und Versorgung des Typ-2-Diabetes”, Herr Professor Schwarz, jeden Tag 10.000 Schritte schafft, sollte ich wenigstens meine kleinen Ziele erreichen.

Zum Glück hatte es sich in der Nacht abgekühlt. Gegen 7 Uhr zeigte das Thermometer gerade einmal 16 Grad. Also zog ich die Laufschuhe an und machte mich bei strahlend blauem Himmel auf den Weg. Erst lief ich mit der Sonne im Rücken oder im Schatten hoher Bäume durch Wohnstraßen. Es war beinahe etwas kühl. Bald wechselte ich die Laufrichtung und hatte die noch tief stehende Sonne im Gesicht. Bürgersteige und Straßen waren beinahe menschenleer. Es ist immer wieder ein berauschendes Erlebnis, die pulsierende Stadt Berlin zu erleben, wenn gefühlte 95 Prozent ihrer Bewohner noch schlafen.

Zufrieden mit mir und der Welt kam ich nach knapp einer Stunde und einem kurzen Klönschnack mit netten Nachbarn nach Hause. Der Schrittzähler zeigte fast 6.000 Schritte an und die Webkater Dimi und Juri freuten sich über ein paar Streicheleinheiten, während ich genüsslich einen Tee schlürfte.

Ihre Helga Uphoff

Webkater - Mit Mittagsschlaf gegen Diabetes

Dimi im Karton Für die Webkater des unabhängigen Diabetes-Portals DiabSite fing der Tag heute aufregend an. In der DiabSite-Redaktion rumpelte es gewaltig. Dimi und Juri suchten den Grund für den Lärm. Aufgeregt liefen sie umher und versteckten sich schließlich unterm Bett. Was sie nicht wissen konnten: Der angekündigte Schornsteinfeger musste mit seiner schweren Kugel die Kamine reinigen. Als dieser in die Redaktion kam, um auch die Klappen auszufegen, waren die frechen Kater schon wieder zu Streichen aufgelegt. Sie störten ihn solange bei den Kehrarbeiten, bis er sie streichelte. Denn dazu sind Hände schließlich da!

Nach so viel Aufregung und Überzeugungsarbeit entschieden sich die Webkater für einen ausgiebigen Mittagschlaf. Als Mitarbeiter der DiabSite-Redaktion wissen sie, dass zu wenig Schlaf das Risiko für Diabetes und Herzerkrankungen erhöhen kann. Für Menschen gilt: “Wer regelmäßig weniger als sechs Stunden in der Nacht schläft, hat ein erhöhtes Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Grund: Die Gefahr für gestörte Nüchternblutzuckerwerte steigt um knapp das Fünffache verglichen mit Menschen, die sechs bis acht Stunden pro Nacht ruhen.”, wie der FOCUS jüngst berichtete. Dem wollten Dimi und Juri vorbeugen.

Juri beijm Mittagsschlaf Als der Schornsteinfeger gegangen war, machte Juri es sich auf meinem Bett gemütlich, rollte sich am Fußende ein und döste bei den leisen Tippgeräuschen der Computer-Tastatur vor sich hin. Manchmal war ein leises Schnarchen zu hören. Dimi hingegen verschmähte seinen gemütlichen Korb heute und entschied sich für ein “Kinderbett”. Für den kräftigen Kater ist der Karton, der längst im Container für Altpapier Dimi mit Korb und Karton schlummern sollte, ganz offensichtlich ein paar Nummern zu klein. Nicht nur das Fell quillt deutlich über den Rand. Regelmäßige Leser unserer Webkater-Beiträge kennen schon seine Vorliebe für zu kleine Sitz- und Liegeplätze. Erinnern Sie sich noch an die Geschichte mit dem Kochtopf, in den sich Dimi unbedingt zwängen musste?

Ihre Helga Uphoff

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Immer auf Trab beim Diabetes-Kongress - und dann?

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Webkater Dimi und Juri Vom 16. bis 19. Mai fand in Stuttgart der Diabetes-Kongress 2012 statt. DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff war für Sie vor Ort und ist viel gelaufen. 10.000 Schritte täglich waren in dieser Zeit kein Problem für sie. Doch was kommt nun? Schließlich heißt es, zahlreiche neue Presseinformationen zu sichten, E-Mails zu bearbeiten und den Webkatern die ersehnten Streicheleinheiten zu geben. Ob sich die Diabetikerin nach ihrer Rückkehr trotzdem zu einem Power Walk motivieren konnte, erfahren Sie jetzt.

Während der 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) jagte ein Termin den nächsten, wofür ich ständig von A nach B laufen musste. Über Bewegungsmangel konnte ich mich wahrlich nicht beklagen - eher über müde Füße am Abend. Der Weg vom Pressebüro zur Industrieausstellung war weit. Für zusätzliche Bewegung sorgten viele Treppen. Und bis ich den richtigen Vortragssaal gefunden hatte, kamen auch schnell mal ein paar hundert Schritte zusammen.

Anja Renfordt mit Diabetiker-Warnhund Immer wieder ging ich in die große Messehalle mit den Ständen der Industrie: Sei es, um mir das neue Selbstinjektionssystem “mylife DailyDose” von Ypsomed anzusehen, die Kickbox-Weltmeisterin Anja Renfordt mit ihrem Diabetiker-Warnhund am Stand von LifeScan zu treffen, Matthias Steiner im Interview oder mit dem Olympiasieger im Gewichtheben, Matthias Steiner, am Roche-Stand ein Interview zu führen. Das werden Sie sich übrigens schon bald im DiabSite Diabetes-Radio anhören können.

Für mich waren es bewegte und bewegende Tage in Stuttgart. Ich habe viel Neues erfahren und interessante Menschen getroffen. Dafür legte ich gerne zwischen 6 und 8 Kilometer täglich zurück. Doch zuhause angekommen brauchten Geist und Körper erst einmal Erholung. Webkater Dimi Die Webkater hatten mich vermisst und legten sich nacheinander schnurrend auf meinen Schoß. Ausspannen und in Ruhe den Koffer auspacken - mehr war nach meiner Rückkehr erst einmal nicht drin. Nur kurz dachte ich daran, einen kleinen Spaziergang zu machen. Nach einem ersten Blick in die überquellende Mailbox verwarf ich die Idee. Beim Bearbeiten der E-Mails schaute Kater Dimi aufmerksam zu.

Heute hat mich der Ehrgeiz dann wieder gepackt. Mehr als 3.000 Schritte extra wollte ich schaffen. Kurz nach 7 Uhr lief ich los. Wie sonntags um diese Zeit üblich waren nur wenige Gassigänger unterwegs und ein paar Übriggebliebene befanden sich nach einer durchfeierten Nacht auf dem Heimweg. Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und angenehmen 13 Grad Celsius lief ich durch Berlin, auf der Suche nach Umwegen. Einige scheine ich gefunden zu haben, denn am Ende zeigte mir mein Schrittzähler mehr als 5.000 Schritte an. Mein Blutzuckerwert war von 138 mg/dl (7,5 mmol/l) auf knapp 90 mg/dl (5,0 mmol/l) gesunken - gerade richtig, um sich das Frühstück schmecken zu lassen.

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Ihre Helga Uphoff

Quelle für das Bild mit DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff und Matthias Steiner ist: Annette Mück. DiabSite dankt für die freundliche Publikationsgenehmigung!