Einträge der Kategorie 'Schritte zählen'

Jeder Schritt zählt - für Diabetiker und die Diabetes-Prävention. Körperliche Aktivität und die richtige Ernährung gehören zu einem gesunden Lebensstil. Hier möchte ich Sie zu mehr Bewegung motivieren. Um einen Beitrag zu kommentieren, bitte einfach auf die Überschrift klicken und einen Kommentar schreiben.

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Donnerstag, 9. Juli 2015

Mit Diabetes auf Umwegen zum Zoo Berlin - und dann?

Geplant hatte Helga Uphoff, Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, einen besonders ausgiebigen Walk. Ende April wollte sie auf Umwegen zum Eingang des Zoos gelangen, sich dort viele Tiere ansehen und dann noch einen Blick ins Aquarium werfen. Von der ersten Etappe ihres Walks - vorbei an den Botschaften in der Klingelhöferstraße, durch den Tiergarten zur Rückseite des Zoos - hat sie bereits am 1. Mai in diesem Weblog berichtet. Ob sie nach gut 6.000 Schritten wirklich noch in den Zoo und sogar ins Aquarium ging, erfahren Sie nun endlich im zweiten Teil der Geschichte, die jetzt in der Kategorie “Schritte zählen” unseres Diabetes-Weblogs publiziert ist. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Ihre Kommentare.

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Elefant im Zoo Berlin Da stand ich nun vor dem Eingang des Zoos. Die Menschen strömten hinein. Ich auch. Wen wundert’s? Kann man von da aus die Elefanten doch schon sehen. Beim Anblick dieses Jungtiers wurde ich schwach. Lange beobachtete ich die Dickhäuter, denen die Sonne sichtbar gefiel. Sie spielten, rannten über das große Gelände und pusteten sich mit dem Rüssel Sand auf den Rücken. Manchmal schien es, als trieben sie Schabernack mit den Besuchern, denn die hatten die Elefanten stets im Blick.

gelbe Blumen Nach dieser Pause ging ich weiter, vorbei an Hühnern und vielen schönen Blumen - wie denen im Bild - zu den Giraffen. Wie die Orgelpfeifen standen sie an ihrem Futterkorb und fraßen genussvoll das angebotene Heu. Giraffen Mit ihrer schönen Zeichnung, den ausdrucksvollen Augen und den sehr langen Wimpern sind sie eine Augenweide. Nur ihre Bewegungen wirken manchmal etwas schlaksig. Da sich hier außer “Fressen” nicht viel tat, ging ich bald weiter. Ein strammer Spaziergang sieht anders aus. Das kann im Zoo aber auch mal egal sein. Flamingos Hier kommt fast jeder auf viele Schritte, weil es so viel zu sehen gibt. Auf den Schrittzähler schaute ich nicht mehr. Jetzt waren nur noch die Tiere interessant, zum Beispiel die Flamingos, die auch gerade Futter bekommen hatten. Haben Sie einmal versucht, auf einem Bein zu stehen und dabei den Kopf wie diese Tiere zur Körperpflege hin und her zu bewegen? Nachdem ich den Gleichgewichtssinn der Vögel bewundert hatte, besuchte ich die Affen.

Mantelpaviane Die Mantelpaviane hatten Junge, die übermütig in der Sonne spielten. Selbst die Kleinsten versuchten sich beim Klettern und hatten einen riesigen Spaß dabei, hinter ein paar Steinen mit Besuchern Kasperletheater zu spielen. Sie konnten sich vollkommen frei ausprobieren. Nur selten griffen die Eltern ein. Löwe Gesehen habe ich damals im Zoo Berlin außerdem Gorillas, südafrikanische Stachelschweine und eine Sandkatze. Weiter ging es zu denn Löwen, die gerade auf ihre Fütterung warteten. Dieser stolze König der Savanne brüllte schon ein paar Mal, um den Tierpfleger bei der Futterzubereitung etwas Feuer unterm Hintern zu machen.

Pudu-Hirsch Bei den Raubtieren döste noch ein Tiger entspannt in der Sonne. Doch mich zog es weiter zu den Horntieren. Die Attraktion des Tages waren die Jungtiere bei den Pudus, den kleinsten Hirschen der Welt. Sie wollten sich jedoch absolut nicht zeigen. Selbst die von mir angesprochene Tierpflegerin konnte diese Tiere mit einem “Leckerli” nicht in eine günstige Fotoecke locken. Nur meine unendliche Geduld half mir schließlich, dieses mutige Jungtier doch noch bei einem beherzten Sprung zu erwischen.

Gila-Krustenechse Nach diesen vielen Eindrücken stand ich wie aus heiterem Himmel vor dem Aquarium. Mein Kopf war übervoll mit Bildern. Da ich jedoch vor vielen Jahren dabei war, als die Firma Lilly dem Zoo Berlin drei kleine Gila-Echsen schenkte, weil sie durch den Speichel der Tiere auf die Idee für ein neues Medikament gekommen waren, musste ich wenigstens diese Tiere im Aquarium noch besuchen. Sie sind inzwischen gewachsen und scheinen sich hier sehr wohl zu fühlen.

Mein großes Vorhaben: Den langen Walk zum Zoo Berlin, durch den Zoo und ins Aquarium habe ich tatsächlich geschafft. Die rund 17.000 Schritte auf meinem Schrittzähler konnte ich selbst kaum glauben. Auch Sie können viele Schritte sammeln, wenn spannende Eindrücke Sie zum Laufen motivieren. Die Länge der Strecke merkt man dann kaum. Wer sich einen interessanten Weg sucht, läuft meistens viel für die Gesundheit. Das dient der Diabetes-Prävention und sorgt bei Diabetikern für bessre Blutzuckerwerte.

Ihre Helga Uphoff

Zum 1. Teil der Geschichte.

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Freitag, 1. Mai 2015

Mit Diabetes auf Umwegen zum Zoo Berlin

DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff hatte am vergangenen Sonntag große Pläne: Auf Umwegen wollte sie den Eingang des Zoos am Hardenbergplatz (Löwentor) erreichen, sich dort viele Tiere ansehen und anschließend noch Schritte im Aquarium sammeln. Früh machte sie sich mit ihrem Schrittzähler auf den Weg. Motiviert durch schönes Wetter, das gute Gefühl, etwas für die Gesundheit zu tun, und last but not least die Vorfreude auf den Zoobesuch, war der Kampf gegen den inneren Schweinehund ein Kinderspiel. Der Umweg, vorbei an Botschaften, durch den Tiergarten und entlang des Landwehrkanals hatte es in sich. Bis zur Mexikanischen Botschaft waren es schon gut 3.000 Schritte. Ob sie ihr erstes Etappenziel - das Löwentor - erreicht hat, erfahren Sie heute in diesem Diabetes-Weblog in der Kategorie “Schritte zählen”. Schon bald können Sie dort lesen, wie es weiterging, Die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freut sich auf Ihre Kommentare.

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Botschaft Mexiko Die Sonne blinzelte am Sonntag erst selten, dann immer häufiger durch die Wolken. Heute sollten es die empfohlenen 10.000 Schritte werden. Dafür war mein Blutzuckerwert jedoch zu niedrig. Folglich packte ich Messgerät, Sport-BE, Schrittzähler und Kamera erst nach dem Frühstück ein. Schrittzähler Noch skeptisch, ob ich mein Ziel erreichen würde, lief ich frohen Mutes von der Urania in Richtung Tiergarten. In der Klingelhöferstraße ging es an den Botschaften von Malaysia, Bahrain und dem Fürstentum Monaco vorbei. Bei der Mexikanischen Botschaft angekommen, blickte ich auf meinen Schrittzähler. Wie Sie sehen, zeigte der schon 3.063 Schritte an.

duftender Busch Bald darauf tauchte ich in den Tiergarten ein. Der Lärm der Autos wurde hier vom Zwitschern der Vögel übertönt. Beinahe berauscht vom betörenden Duft dieses Busches genoss ich an diesem Morgen mitten in Berlin die Natur. Rund um mich herum nichts als frisches Grün, farbenfrohe Blüten und Vögel. Daran konnte ich mich kaum sattsehen, bis mir ein Denkmal auffiel. Fontane-Denkmal “Wen haben sie denn hier in den Tiergarten gestellt?”, fragte ich mich. Es ist der deutsche Schriftsteller und approbierte Apotheker Theodor Fontane, der die meiste Zeit seines Lebens in Berlin verbrachte, wo er 1898 auch verstarb. Viele von Ihnen werden mindestens eines seiner bekanntesten Werke: “Effi Briest”, “Wanderungen durch die Mark Brandenburg”, “Unwiederbringlich”, “Frau Jenny Treibel” oder “Der Stechlin” in der Schule gelesen haben.

Spanische Botschaft Noch ganz in Gedanken bei dem großen Schriftsteller und seinen Werken lief ich weiter, verließ die grüne Lunge Berlins, den Tiergarten, und stand direkt vor der spanischen Botschaft in der Lichtensteinstraße. Noch eine “Embajada” deren “j” wie “ch” gesprochen wird. Nur gut, dass ich vor Jahren etwas Spanisch gelernt habe. Rosa-luxemburg-steg Die Mitarbeiter dieser Botschaft kehren oft im nahegelegenen Café am Neuen See ein, an dem ich vorbei zum Rosa-Luxemburg-Steg lief. Hier wurde die 1919 gemeinsam mit Karl Liebknecht ermordete, Brücke am Landwehrkanal einflussreiche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung in den Landwehrkanal geworfen. Im Gedenken an Rosa Luxemburg, die Anfang 1919 die Kommunistische Partei Deutschlands gegründet hatte, verweilte ich auf der Brücke und genoss den idyllischen Blick mit Wehmut.

Löwenzahn Endlich auf der Rückseite des Zoos angekommen, konnte ich die Tiere zwar schon riechen, aber noch nicht sehen. Dafür stand am Wegesrand und in den Gehegen jede Menge Löwenzahn. Gänse Er erinnerte mich an die gleichnamige, lehrreiche Sendung im ZDF mit Peter Lustig. Oft kann man vom Weg am Landwehrkanal aus schon Zootiere sehen, wie hier die Gänse, die mit einer frühen Besucherin um die Wette schnatterten. Später sah ich im Streichelzoo noch Ziegen, ein Pony und zwei Esel. Das alles, ohne den Zoo betreten zu haben.

Für den Heimweg musste ich von hier aus auf jeden Fall am Bahnhof Zoo und somit am Eingang, dem Löwentor, vorbei. Damit stand fest: Mein erstes Etappenziel war erreicht. Allerdings zeigte mein Schrittzähler erst gut 6.000 Schritte an. Ohne Zoobesuch keine 10.000 Schritte. Ob ich die noch schaffen konnte, erfahren Sie schon bald im zweiten Teil der Geschichte. Freuen Sie sich auf viele neue Bilder und einen weiteren spannenden Beitrag.

Ihre Helga Uphoff

Zum 2. Teil der Geschichte.

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Sonntag, 19. April 2015

Laufen mit Diabetes und neue Erkenntnisse zu Baumscheiben

Das Aussehen der nicht gepflasterten Flächen rund um Straßenbäume, auch Baumscheiben genannt, reicht von Müllhalde bis Kleinod. Um zwei Berliner Baumscheiben kümmert sich das kleine Redaktionsteam des Diabetes-Portals DiabSite. Wie in jedem Frühling steht es jetzt wieder vor der Frage: “Einzäunen oder nicht?” Ohne Zaun werden die Flächen schnell zu Mülleimern, Aschenbechern, Hundetoiletten etc. Trennt ein kleiner Zaun sie vom Bürgersteig und Straßenrand, kann er Straßenfeger behindern und zu Unfällen führen. Was tun? Beim Laufen traf DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff heute Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) und sprach sie an. Welche interessanten Infos sie zu Baumscheiben erhielt, erfahren Sie, erfahren Sie hier.

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Baumscheibe mit Efeu-Zaun Nicht bepflanzte Baumscheiben werden von Straßenkehrern gereinigt. Sie entfernen Blätter, Hundekot und den übrigen Müll von diesen öffentlichen Flächen. Allerdings ähneln sie oft schon nach ein bis zwei Tagen wieder einer Müllhalde. Wie schön sehen dagegen liebevoll bepflanzte Baumscheiben aus, die obendrein den Baum schützen können. Einige Hundebesitzer und diejenigen, die ihren Müll dort einfach abwerfen, scheint das nicht zu interessieren.

Kann ein kleiner Zaun Abhilfe schaffen? Beim meinem sonntäglichen Walk habe ich mir heute verschiedene Umrandungen für Baumscheiben angesehen. Offiziell sind diese zwar verboten, doch das Ordnungsamt duldet sie in den meisten Fällen. Nur wenn Fußgänger oder Autofahrer gefährdet werden, müssen die kleinen Zäune wieder entfernt werden. Was sollen wir nun machen?

Baumscheibe mit Bank als ZaunAn einer Baumscheibe mit Bank als Zaun traf ich Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigungsbetriebe. Auf die Frage nach dem Zaun erklärten sie mir, dass sie dann die eingezäunte Fläche nicht mehr reinigen könnten. Außerdem sei es wichtig, dass sie von der Straßenseite aus genügend Platz für ihre Arbeitsschuhe hätten, um die Kante zwischen Bordstein und Straße zu reinigen. Ansonsten würden die Gullys verstopfen. Kleine Zäune seinen gefährlich, weil Straßenkehrer oft schon im Dunkeln mit der Arbeit beginnen und nicht mit einem Hindernis rechnen würden. Auch das ist nachvollziehbar.

Um die Frage zu klären, was wir nun mit den Baumscheiben vor der DiabSite-Redaktion machen, gab ich den freundlichen Herren in Orange meine Telefonnummer. Sie wollen mich besuchen, damit wir gemeinsam eine gute Lösung finden. Ein weiterer BSR-Mitarbeiter gab mir den Tipp, mich ans Quartiersmanagement zu wenden, die solche Aktionen teilweise finanziell unterstützen würden. Diesem Hinweis muss ich noch nachgehen.

Wie Sie sehen, tut ein strammer Spaziergang nicht nur der Gesundheit gut, sondern kann auch interessante Lösungsansätze für Alltagsprobleme bieten.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und wünsche Ihnen einen guten Start in die kommende Woche!

Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 18. Januar 2015

Philosophische Gedanken beim Laufen mit Diabetes

Laufen stärkt das Herz-Kreislaufsystem und dient der Diabetesprävention. Das weiß eigentlich jeder. Welche Vorteile ein Power Walk darüber hinaus für Diabetiker und Nicht-Diabetiker haben kann, hat Helga Uphoff, Chefredakteurin des unabhängigen Diabetes-Portals DiabSite, heute erfahren. Ihren philosophisch angehauchten Artikel lesen Sie hier.

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Sonnenaufgang Jeden Abend, wenn es dunkel wird, scheint die Welt unterzugehen, um am nächsten Morgen neu zu erwachen. Nach den schrecklichen Attentaten in Paris, den nuklearen Katastrophen von Fukushima und Tschernobyl, den Terroranschlägen am 11. September 2001 in New York oder dem Tsunami im indischen Ozean, der vor 10 Jahren mehr als 200.000 Menschen in den Tod riss - für die Überlebenden gab es immer einen nächsten Morgen.

Als ich heute bei Sonnenaufgang durch Berlin lief, sah die Welt unschuldig und friedlich aus. Die Spatzen begrüßten den neuen Morgen, die Sonne färbte kleine Wölkchen rosa und klare Luft kühlte meine vom Laufen warmen Wangen. “Ja”, dachte ich, “jeder Morgen bietet den Menschen eine neue Chance für eine bessere Welt.” Ich lief noch eine ganze Weile und ließ meinen Gedanken dabei freien Lauf.

Schließlich gelangte ich zu der überraschenden Erkenntnis, dass so ein Power Walk nicht nur gut für den Körper ist, sondern auch ein wohltuender Balsam für die Seele.

Froh, die Chance zum Laufen genutzt und meinen inneren Frieden gefunden zu haben, kam ich nach gut 4.000 Schritten voller Tatendrang zurück.

Sie zweifeln an meiner Erkenntnis? Probieren Sie es aus! Morgen früh erwacht die Welt wieder neu.

Ihre Helga Uphoff

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Dienstag, 6. Januar 2015

5 : 1 für die Diabetikerin

Ihr Winterziel von mindestens 2.000 Schritten hat Helga Uphoff, Chefredakteurin des Diabetes-Portals DiabSite und Bloggerin im dazugehörigen Diabetes-Weblog, am vergangenen Sonntag knapp verfehlt. Somit steht es im Kampf gegen den inneren Schweinehund 5 : 1 für die engagierte Diabetikerin. Zum Glück ist das Jahr 2015 noch jung und schon heute hat sie die fehlenden Schritte mit weit über 10.000 mehr als aufgeholt. Wie ein Tag mit weniger Bewegung zur Herausforderung wird, erfahren Sie hier:

Für die DiabSite-Redaktion bedeutet der Jahreswechsel viel Zusatzarbeit. Neben neuen Terminen, die in den Diabetes-Kalender eingetragen werden, müssen im Hintergrund viele Umstellungen laufen. Das heißt: unzählige Stunden sitzend vorm Rechner verbringen, in denen nur die Gehirnzellen und die Finger beim Tippen in Bewegung sind. Mein Schrittzähler zeigt die leider nicht an. Und so habe ich am vergangenen Sonntag gerade einmal 1.946 Schritte geschafft. Ausgleichen konnte ich diesen Misserfolg heute mit einem ausgiebigen Power Walk. Was für ein Glücksgefühl für einen ehrgeizigen Menschen wie mich, eine fünfstellige Zahl auf dem Schrittzähler zu sehen.

Zufrieden habe ich nach dem Laufen einen Tee getrunken und mir gedacht: “Wenn unsere Fußball-Nationalmannschaft 5 : 1 gewinnt, freuen wir uns sehr. Mein nächstes Ziel ist ein 7 : 1, das Ergebnis der Elf von Jögi Löw gegen Brasilien im Halbfinale der WM 2014.” Großzügig habe ich dann meinem inneren Schweinehund sein “Sonntags-Tor” gegen mich gegönnt.

Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, brauchen ebenso wie ich ein Ziel: Noch haben wir mehr als 350 Tage in diesem Jahr, an denen wie gegen den inneren Schweinehund gewinnen können. Mehr Bewegung ist eine Herausforderung, die jeder meistern kann. Nutzen Sie jede Gelegenheit zur Bewegung! Wer beim Telefonieren in der Wohnung auf und ab geht, kann damit seinen Schrittzähler füttern. Nehmen Sie die Treppe, statt des Fahrstuhls, haben Sie schon wieder ein Schritte gesammelt. Am Ende des Jahres ist Ihr Sieg höher, als ihn eine Fußballmannschaft je erreicht hat. Dann sind sie besser als die Weltmeister und haben das gute Gefühl, mit jeder Bewegung etwas zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen getan zu haben.

Alles Gute fürs neue Jahr und viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 16. November 2014

Power Walk am Weltdiabetestag

DiabSite-Shirt Nahezu täglich informiert die Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, Helga Uphoff, im Internet über den Diabetes mellitus. Auch in der Apotheke, in der sie als Pharmazeutisch-Technische-Assistentin (PTA) arbeitet, kümmert sie sich um viele Diabetiker. Doch im DiabSite-Shirt auf die Straße gehen und beim Power Walk Fußgänger über den Weltdiabetestag aufklären? Ob das funktioniert hat und die engagierte Diabetikerin den Mut aufgebracht hat, die Menschen einfach so anzusprechen, das können Sie heute hier erfahren:

Seit vielen Jahren laufe ich regelmäßig. So auch am diesjährigen Weltdiabetestag. Doch da das ein ganz besonderer Tag ist, wollte ich nicht einfach nur laufen, sondern über Diabetes informieren, denn genau zu diesem Zweck wurde der Aktionstag 1991 von der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. Mehr über den Weltdiabetestag, der immer am 14. November stattfindet und seit 2007 auch ein Tag der Vereinten Nationen ist, erfahren Sie auf dem Diabetes-Portal DiabSite.

Diabetes-Aufklärung im Kleinen: Das war mein Ziel für den Power Walk am Weltdiabetestag. Also zog ich am vergangenen Freitag mein frisch gewaschenes DiabSite-Shirt an und lief los. Schon nach wenigen Schritten traf ich einen Mann mit apfelförmigem Bauch (Hinweis für ein erhöhtes Diabetes-Risiko) an der Bushaltestelle. Neugierig musterte er mein blaues Sweatshirt und las: “Das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite”. Ich blieb stehen und fragte ihn, ob er wisse, was heute für ein Tag sei. Er verneinte. Als ich ihn über den Weltdiabetestag informierte, hörte er interessiert zu und sagte anschließend: “Dann ist das ja mein Tag, denn ich habe auch ‘Zucker’!”. Vielleicht hat er schon im Bus meinen Rat befolgt und anderen vom Weltdiabetestag erzählt.

Nach diesem “Volltreffer” folgte die Ernüchterung: Vor einer Apotheke standen zwei Mitarbeiter mit ihren Pausenbroten. “Klären Sie heute besonders oft über den Diabetes mellitus auf?”, fragte ich. “Warum?”, konterten sie irritiert. Ich wunderte mich über ihr Nichtwissen und informierte sie über den Aktionstag. Die beiden bedankten sich und versprachen mir, heute besonders Risikopatienten anzusprechen. Der Weltdiabetestag sei schließlich ein sehr guter Gesprächseinstieg.

Während meines Power Walks konnte ich noch drei weitere Menschen ansprechen. Zwei von ihnen hatten kein großes Interesse, doch eine ältere Dame mit mehreren Diabetikern in der Familie wollte beim nächsten Arztbesuch auf jeden Fall ihren “Zucker” testen lassen.

Das war mein kleiner Beitrag zum Weltdiabetestag. Es bedarf etwas Mut, die Leute einfach so anzusprechen, aber am Ende hat es viel Spaß gemacht und ganz nebenbei habe ich meinen Schrittzähler mit gut 4.000 Schritten “gefüttert”. Für den 14. November 2015 habe ich mir fest vorgenommen, diese Aufklärungskampagne fortzusetzen.

Viel Spaß beim Laufen wünscht Ihnen

Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 19. Oktober 2014

Altweibersommertag lädt Diabetikerin zum Laufen ein

herbstlich gefärbtes Laub Helga Uphoff, Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, nutzt jeden schönen Tag, um ihren Power Walk zu genießen. Heute war so ein Tag, an dem ihr innerer Schweinehund absolut keine Chance hatte. Strahlend blauer Himmel über Berlin, Sonne und herbstlich gefärbtes Laub - Wer kann da schon den ganzen Tag vor dem Computer sitzen? In den kommenden Monaten wird das regelmäßige Laufen vielen Menschen schwerer fallen. Deshalb rät das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite allen, jetzt die letzten schönen Tage des Jahres für mehr Bewegung zu nutzen.

Altweibersommer: Ursprünglich sind damit schöne Tage im September gemeint, an denen ein Hochdruckgebiet angenehme Temperaturen und eine gute Fernsicht bieten. Doch heute gab es in Berlin so einen Altweibersommertag noch im Oktober. Da auch ich so langsam ein “altes Weib” werde, sage ich immer: “Das ist mein Tag”, wenn es im Herbst noch einmal sonnig und warm ist. Umso erstaunter war ich beim Lesen eines Beitrags zum Altweibersommer bei Wikipedia.

Doch ganz gleich, was dieser Begriff nun für einen Ursprung hat, jeder sollte die letzten schönen Tage im Herbst nutzen, um mit und gegen Diabetes, noch mehr Bewegung in sein Leben zu bringen. Er wird mit schönen Bildern von buntem Laub belohnt und fühlt sich anschließend gewiss besser. Wie Sie sich auch an nasskalten Herbsttagen zum Laufen motivieren, erfahren Sie schon bald in dieser Kategorie des DiabSite Diabetes-Weblogs.

Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 5. Oktober 2014

Diabetes-Prävention: The Future starts now

The future startsn now Mit dem Slogan: “Die Zukunft beginnt jetzt” wirbt ein großes Hotel in Berlin, das neue Zimmer und Tagungsräume anbietet. Als die Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite ihn heute beim Start ihres Power Walks las, entschloss sie sich, länger als üblich zu laufen. Wenn Sie schon immer vor hatten, mehr Bewegung in Ihr Leben zu bringen, dann sagen auch Sie sich jetzt: “The Future starts now”. Warum es sich lohnt und was Ihnen hilft, sich zum Laufen zu motivieren, erfahren Sie hier:

Eigentlich hatte ich heute wenig Lust auf einen Power Walk. Das schöne Wetter und die angenehmen Temperaturen schafften es dann aber doch, mich zu einem kleinen Spaziergang zu motivieren. Da es schon Herbst ist, liegt mein Minimalziel ja gerade einmal bei 2.000 Schritten. Als ich dann den Werbespot “The Future starts now” eines Hotels in Berlin las, war ich sofort motiviert, heute eine längere Strecke zu laufen. Nicht nur die üblichen drei- bis fünftausend Schritte waren jetzt möglich, sondern deutlich mehr.

Blick vom Landwehrkanal Mindestens eine Stunde sollte laufen, wer abnehmen und etwas für sein Herz-Kreislauf-System tun will. Fest entschlossen dieses Ziel zu erreichen, lief ich durch den Tiergarten Herbstlicher Busch zum Landwehrkanal und über den Rosa-Luxemburg-Steg. Auf der Brücke genoss ich trotz der unrühmlichen Geschichte des Ortes, die Sie auf Berlin.de nachlesen können, dieses herrliche Bild, das sich mir bot. Nur wenige Schritte weiter stand ich vor einem herbstlich gefärbten Busch. In diesem Momente wusste ich wieder, warum es sich lohnt den inneren Schweinehund zu überwinden. Probiere Sie es aus! Sie werden sehen, dass sich die Lebensqualität durch Spaziergänge enorm steigern lässt.

Ihre Helga Uphoff

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Montag, 29. September 2014

Keinen Marathon – aber laufen mit Diabetes

Die Hauptstadt stand gestern ganz im Zeichen des 41. Berlin-Marathons. Schon bevor der Startschuss für den Marathon fiel ist auch die Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite gelaufen - zwar keinen Marathon, aber immerhin gut 5.000 Schritte auf der Marathon-Strecke. Kurze Zeit später rannte auf diesem Asphalt Dennis Kimetto zum Sieg und neuen Weltrekord in 2:02:57 Stunden. Nur wenige Sekunden nach ihm lief Emmanuel Mutai ins Ziel.

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Streifen für Berlin-Marathon Zwar sind die großen Straßen in meiner Umgebung sonntags früh fast immer wenig befahren, aber mehr als 500 Meter kann man auf ihnen trotzdem nicht laufen, ohne einem Auto im Weg zu sein. Das war gestern anders, denn für den bevorstehenden Berlin-Marathon waren sie ab 7:30 Uhr gesperrt. Auch die Streifen für die ideale Lauflinie der Marathonis waren längst gezogen wie das Bild zeigt. Denen bin auch ich bei meinem morgendlichen Power Walk ein Stück weit gefolgt.

Wenig später waren hier die schnellsten Läufer der Welt und rund 40.000 Freizeitläufer unterwegs. Nach meinem Power Walk verfolgte ich den Start des Marathons im Fernsehen bis die ersten Läufer bei ungefähr Kilometer 36 in meiner Nähe vorbeikamen. Dann ging ich an die Strecke. Schließlich wollte ich die Stars des Berlin-Marathons mit der Kamera einfangen. Das gelang mir auch: allerdings nur mit Hilfe eines freundlichen Nachbarn, dem ich an dieser Stelle für die Überlassung der Bilder ganz herzlich danke!

Dennis Kimetto und Emmanuel Mutai Einige Menschen standen an der Straße und feuerten die letzten Handbiker an, aber eigentlich warteten alle auf die schnellsten Männer der Welt. Gegen 10:30 Uhr war es soweit: Der Wagen mit der Zeitanzeige und zahlreiche Zweiräder machten den Weg frei für die beiden Kenianer, die am Ende den bisherigen Marathon-Rekord unterboten. Der Sieger, Dennis Kimetto, war ganze 16 Sekunden vor seinem Landsmann Emmanuel Mutai im Ziel.

Tirfi Tsegaye Bei den Frauen gewann die Äthiopierin Tirfi Tsegaye in 02:20:19 Stunden das sensationelle Rennen. Einen strahlenden Auftritt bot der blonde Marathon-Shootingstar Anna Hahner. Anna Hahner Sie lief mit Unterstützung ihrer Zwillingsschwester Lisa beinahe durchgehend lächelnd in 02:26:44 Stunden und persönlicher Bestzeit auf Platz sieben. Vor dem Marathon hatte sie gesagt, dass Kilometer 12 für sie wichtig sei, weil sie dann nur noch 30 Kilometer laufen müsse, und das sei eine normale Trainigseinheit für den Marathon.

Was für ein Marathon und was für ein großartiges Gefühl, ein kleines Stück dieser 42,195 Kilometer selbst erlaufen zu haben. Eine schöne Woche wünscht Ihnen

Ihre Helga Uphoff

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Montag, 14. Juli 2014

WM-Finale beim Laufen mit Diabetes allgegenwärtig

Fußball Durch ein Meer von Deutschlandfahnen lief DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff gestern bei ihrem Power Walk. Sie freute sich auf das Finalspiel der Fußball-WM 2014, das mit einem Sieg der deutschen Nationalelf endete und sogar Bundespräsident Joachim Gauck jubeln ließ. Jeder Zeitungsleser erfuhr vorm Anpfiff am Sonntagabend noch das Wichtigste über Jogis Jungs und die Mannschaft aus Argentinien. Ihre Impressionen zur Weltmeisterschaft hat die Diabetikerin und Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite in Wort und Bild festgehalten und hier publiziert.

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Deutschlandfahne am KofferraumGanz Deutschland fieberte gestern dem großen Finale der Fußball-WM 2014 entgegen. Als ich gegen 9 Uhr zum Power Walk aufbrach, waren die Straßen ungewöhnlich leer. Doch diejenigen, die unterwegs waren hatten nur ein Thema: Fußball. Immer wieder drang es als Gesprächsfetzen an mein Ohr, wenn ich Spaziergänger überholte. Flagge BrasiliensGefühlt war jedes zweite Auto mit einer oder auch mehreren Fahnen geschmückt. Am häufigsten war die schwarz-rot-goldene Nationalflagge Deutschlands, die hier kreativ am Kofferraum hängt. Neben Schwarz-Rot-Gold war auch die Fahne des Gastgeberlandes Brasilien zu sehen.

Balkon mit Deutschlandfahne Beflaggt wurden auch Balkone und Lokale luden zum “Public Viewing” ein. Zu Weißbier, Eiskaffee, Eisschokolade und hausgemachtem Eistee boten viele in den letzten Wochen einen großen Monitor, auf dem die Spiele der Weltmeisterschaft übertragen wurden. Lokale zur Fußball-WM Wie dieses hier unten im Bild das allerdings täglich schaffte, bleibt mir ein Rätsel. Denn nach der Vorrunde gab es zwischen den Fußballspielen immer wieder spielfreie Tage. Die Kicker mussten nach rund zehn gelaufenen Kilometern pro Match ja auch mal Luft holen. Diese Tage konnten die Fans nutzen, um für die Figur und im Sinne der Diabetes-Prävention selbst zu laufen.

FanartikelWo die Fußballfreunde Fahnen, Ketten und anderen Schmuck für ihr Auto und sich eigentlich erwerben können, habe ich im mich immer wieder gefragt. Die Antwort fand ich in einer Tankstelle, die zudem natürlich auch das Sixpack Bier und andere Getränke anbietet. Zeitungen zum WM-FinaleBeim Bäcker, den ich am Ende meines Laufes ansteuerte, gab es neben Weltmeisterbrötchen auch die aktuellen Tageszeitungen. Jede hatte die Weltmeisterschaft auf der Titelseite. Die “BZ” titelte: “Ihr seid Pabst. Aber wir sind Götter”, Der Tagesspiegel bot ein Bild vom Stadion mit “Finale” in der Überschrift und der “Berliner Kurier schreibt: “Wir sind dein 12. Mann Jogi!”.

Auf die nächste Fußball-Weltmeisterschaft müssen wir nun wieder vier Jahre warten. Nicht warten sollten Sie jedoch mit dem Kampf gegen den inneren Schweinehund. Unser Tipp: rausgehen, laufen und am prallen Leben teilnehmen!

Herzlichst Ihre
Helga Uphoff