Einträge aus März 2019

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Sonntag, 31. März 2019

Diabetikerinnen warteten auf Sonne

In Berlin begann der Tag trübe. Zwar regnete es nicht, aber nach der kurzen Nacht durch die Zeitumstellung hatte DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff keine Lust, ihren Schrittzähler zu füttern. Außerdem wartete ausreichend Arbeit am Rechner auf sie. Obendrein war schließlich Sonntag. Da darf man auch mal „Fünfe gerade sein lassen“. Warum das Kern-Team der DiabSite später doch noch gelaufen ist, und ob es diese Entscheidung bereut hat, erfahren Sie hier:

Viel Arbeit, ein wolkenverhangener Himmel und Müdigkeit nach der geklauten Stunde durch die Umstellung der Uhren auf Sommerzeit: Wer geht da schon freiwillig raus, um laufend seinen Schrittzähler zu füttern? Wir von der DiabSite haben uns lieber auf die Arbeit gestürzt.

Aber am Nachmittag hat uns die dann scheinende Sonne doch noch gelockt. Wir suchten die sonnigen Straßenseiten und gönnten uns schließlich sogar gemeinsam die erste Kugel Eis in diesem Jahr. Während wir mit mehr als 6.000 Schritten Energie für neue Aufgaben getankt hatten, schaute unser innerer Schweinehund beleidigt aus der Wäsche. Einen Sieg haben wir ihm heute nicht gegönnt.

Ihre Helga Uphoff

Wichtig für Diabetiker – Seit heute gilt wieder die Sommerzeit

Uhren für Sommerzeit eine Stunde vorstellen Um 2 Uhr nachts sind die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt worden. Damit wird es in weiten Teilen Europas morgens später hell und abends später dunkel. Diese Zeitumstellung dürfte eine der letzten sein. Erst vor wenigen Tagen hat das Europaparlament seine Abschaffung ab dem Jahr 2021 beschlossen. Die einzelnen Staaten der EU sind nun aufgefordert, der EU-Kommission bis April nächsten Jahres mitzuteilen, welche Zeit sie dauerhaft beibehalten wollen – die Normal- oder die Sommerzeit. Dann müssen Senioren nicht mehr zweimal im Jahr bangend auf die Leiter steigen, um an der Küchenuhr zu drehen. Auch die Suche nach Gebrauchsanweisungen von technischen Geräten entfällt, weil Backofen, Mikrowelle, Badezimmeruhr, Schrittzähler usw. nicht mehr umgestellt werden. Doch in diesem Jahr gibt es die 1980 in Deutschland eingeführte Sommerzeit noch. Und so müssen Menschen mit Diabetes wieder an viel mehr denken, als Nicht-Diabetiker. Nach der kurzen Nacht müssen sie heute ihre Blutzuckermessgeräte, Insulinpumpen, Fernbedienungen für Geräte zur kontinuierlichen Glukosemessung, Scanner für FGM-Systeme oder Patch-Pumps umstellen. Eine Therapieanpassung ist für die meisten nicht erforderlich. Dennoch sollten Diabetiker ihre Blutzucker- bzw. Glukosewerte heute im Auge behalten. Denn der durch die Zeitumstellung gestörte Biorhythmus kann den Zuckerspiegel beeinflussen.

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Samstag, 30. März 2019

Vakuumtherapie bei Wunden

Nachgereichte Hersteller-Daten erlauben nun Aussagen zum Nutzen: Seit mehr als 20 Jahren wird die Vakuumversiegelungstherapie (VVS) bei Wunden in Kliniken eingesetzt, über 100 Studien wurden abgeschlossen. Dennoch sind Aussagen zu Nutzen und Schaden zum Teil unsicher, weil Studienverantwortliche Ergebnisse unter Verschluss halten. Bei der Indikation „sekundäre Wundheilung“ war der Anteil fehlender Daten im Sommer 2018 noch so groß, dass eine Bewertung nicht möglich war. Nachdem der Hersteller KCI (Acelity) endlich ausreichend Informationen geliefert hat, sieht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem Abschlussbericht nun einen Hinweis auf einen höheren Nutzen der VVS im Vergleich zur Standardbehandlung. Bei der primären Wundheilung, zu der das Institut jetzt die vorläufige Bewertung vorstellt, fallen die Ergebnisse zwar ebenfalls zugunsten der VVS aus – die Unterschiede sind aber deutlich geringer. Hier sieht das IQWiG einen Anhaltspunkt für einen Vorteil. Zu diesem Vorbericht sind bis 29. April 2019 Stellungnahmen möglich. Risikofaktoren sind Diabetes mellitus und krankhaftes Übergewicht. Nachricht lesen

Ihr Portal für aktuelle Nachrichten zum Diabetes mellitus

Logo des Diabetes-Portals DiabSite Oft zwei News und mehr zum Diabetes mellitus bietet Ihnen die DiabSite. Wer als Diabetiker/in stets auf dem Laufenden sein möchte, richtet sich diese Website als Startseite in seinem Browser ein. Alternativ können Sie auch unser Diabetes-Weblog als Startseite einrichten oder täglich besuchen. Noch mehr Neues erfahren Diabetes-Interessierte, die uns unter @DiabSite bei Twitter folgen. Das Diabetes-Portal DiabSite ist Ihre Quelle für aktuelle Nachrichten aus der Diabeteswelt. In den vergangenen Tagen haben wir wieder viele News publiziert. Folgen Sie uns auf allen Kanälen. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

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Freitag, 29. März 2019

Schmerzen in den Beinen können Warnsignal für Herzinfarkt und Schlaganfall sein

Anzeichen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) oder „Schaufensterkrankheit“ ernst nehmen: Es beginnt mit Schmerzen beim Gehen – häufig in den Waden: Bei der „peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“ (pAVK) sind die Arterien in Becken und Beinen verengt. Dadurch gelangt nicht mehr ausreichend Blut in die Beine und es kommt zu Schmerzen, weil die Muskelzellen in den Waden nicht genügend Sauerstoff und Nährstoffe erhalten. In Deutschland leiden vier bis fünf Millionen Menschen an der tückischen Durchblutungsstörung der Gefäße (Arteriosklerose). Da Betroffene aufgrund der Schmerzen häufig gezwungen werden stehen zu bleiben, wird die pAVK auch „Schaufensterkrankheit“ genannt. „Mit der pAVK geht ein hohes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall einher“, warnt Herzspezialist Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, die in ihrer aktuellen Ausgabe HERZ HEUTE über die Diagnose und Therapie der pAVK informiert. „Wer erste Anzeichen der Schaufensterkrankheit bemerkt, sollte daher möglichst bald einen Arzt aufsuchen.“ Gleiches gilt für Schmerzen, die sich beim Hinlegen in der Zehenregion bemerkbar machen, besonders wenn Aufstehen für Linderung sorgt. Nachricht lesen

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Weniger Unterzuckerungen bei Diabetes dank moderner Technik

Blutzuckerverlauf in der Contour Diabetes App Aktuelle Studie belegt Nutzen der Contour Diabetes App: Plötzliches Zittern am ganzen Körper, Schweißausbrüche oder akute Heißhungerattacken – wenn eine Unterzuckerung im Anmarsch ist, kann es ganz schnell ernst werden. Doch es gibt gute Neuigkeiten: Eine aktuelle Studie von Ascensia Diabetes Care zeigt nun, dass die Contour Diabetes App und das dazugehörige Contour®Next One Blutzuckermesssystem (BZMS) die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Unterzuckerungen deutlich verringern können. Nachricht lesen

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Donnerstag, 28. März 2019

Mehr als die Hälfte hat ein erhöhtes Diabetes-Risiko

Ergebnis des Risikochecks der Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“: Egal ob im Netz oder vor Ort bei Aktionstagen: Die von Sanofi initiierte Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ findet jedes Jahr neue Wege und Themen, um die Aufmerksamkeit auf die Volkskrankheit Diabetes zu lenken. Wie wichtig das ist, zeigt die aktuelle Auswertung der Risikocheckbogen von 2018. Fast die Hälfte aller Teilnehmer hatte ein Risiko, in den nächsten zehn Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Bei den Menschen mit Typ-2-Diabetes lag im letzten Jahr bei mehr als einem Drittel der Teilnehmer der Langzeitblutzuckerwert HbA1c über sieben Prozent. Zudem alarmiert ein Blick auf die Cholesterinwerte: Bei mehr als drei Vierteln der Menschen mit Diabetes, die ihr Cholesterin am Aktionsstand messen ließen, war das LDL-Cholesterin zu hoch (> 70 mg/dl). Nachricht lesen

Gemeinsam mehr bewegen

Kids beim Hockey-Schnuppertraining Kinder der SMS-Initiative trainieren beim Düsseldorfer Sportclub 1899: Ab der Schulzeit verbringen wir einen Großteil des Tages mit sitzenden Tätigkeiten. Gleichzeitig steht uns fast überall ein unbegrenztes Angebot an Nahrungsmitteln zur Verfügung. Diese Faktoren führen infolge der geringen körperlichen Aktivität häufig zu einem Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch und begünstigen die Entwicklung von Übergewicht. Laut den aktuellen Ergebnissen der KiGGS-Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland sind etwa 14,9 % der Mädchen und 16,1 % der Jungen im Alter von sieben bis zehn Jahren übergewichtig. Besonders gefährdet sind Kinder mit einem niedrigen Sozialstatus und Migrationshintergrund. Diese Beeinträchtigungen beschränken sich nicht nur auf das Kindesalter, sondern haben meist auch einen erheblichen Einfluss auf den Gesundheitsstatus im Erwachsenenalter. Vor diesem Hintergrund, setzt sich die Initiative „SMS. Sei schlau. Mach mit. Sei fit.“ für ein gesundes Aufwachsen und eine langfristige Prävention von Übergewicht und Lebensstil-bedingten Erkrankungen bereits im Kindesalter ein. Ziel der SMS-Initiative ist es, die Kinder mit Freude für eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung zu begeistern. Unterstützung erhält die Initiative dabei von dem Düsseldorfer Sportclub 1899. Nachricht lesen

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Mittwoch, 27. März 2019

Tiefe Einblicke ins Auge

Optische Kohärenztomographie (OCT) wird Kassenleistung: Wer an einem Typ-1- oder Typ-2-Diabetes leidet, sollte sich regelmäßig den Augenhintergrund untersuchen lassen. Denn die Zuckerkrankheit geht mit einem erhöhten Risiko für eine diabetische Retinopathie sowie ein durch sie bedingtes Makulaödem einher. Patienten, bei denen diese Komplikation bereits diagnostiziert wurde, haben demnächst Anspruch auf ein Untersuchungsverfahren, das die Dicke der Netzhaut äußerst präzise erfasst und es so ermöglicht, den Verlauf der Erkrankung genauer zu verfolgen. Der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) hat beschlossen, die Optische Kohärenztomographie (OCT) für diese Indikation in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Kassen aufzunehmen. Damit ist eine wichtige Hürde auf dem Weg zu einer breiteren Verfügbarkeit der OCT genommen. Darauf weist die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin. Nachricht lesen

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  • Diabetische Retinopathie Optische Kohärenztomografie zur Diagnostik und Therapiesteuerung bei Netzhauterkrankungen des Auges wird Kassenleistung.

Schwangerschaftsdiabetes: Was ist die Geburt eines gesunden Kindes wert?

Was ist die Geburt eines gesunden Kindes wert? Seit sieben Jahren ist eine Testung auf Schwangerschaftsdiabetes in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen. Schwangere Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes müssen unbedingt engmaschig diabetologisch betreut werden, um die Geburt eines gesunden Kindes zu gewährleisten. Diese Leistungen müssen prinzipiell von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) übernommen werden. Zu einer guten Betreuung gehört aber auch eine strukturierte Schulung, denn die betroffenen Frauen sind verständlicherweise verunsichert und haben einen großen Beratungsbedarf. Sie müssen zu den erforderlichen Veränderungen der Lebensführung geschult und über die notwendigen Kontrollen informiert sein. Nachricht lesen