Einträge aus April 2016

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Samstag, 30. April 2016

Innovative Therapiekonzepte für Menschen mit Diabetes

Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland Der Diabetes mellitus Typ 2 (T2DM) ist eine komplexe, multifaktorielle, chronische Erkrankung. Diese tritt in allen Altersgruppen auf und ist zu einem großen Teil erblich bedingt. Die Entstehung ist nur zum Teil verstanden und die therapeutischen Möglichkeiten sind zwar vielfältig, aber leider dennoch begrenzt. Daher ist eine langfristige und effektive Therapie und Begleitung der Betroffenen nur individualisiert und in gemeinsamer Abstimmung mit dem Patienten möglich. Nachricht lesen

Neuer Titel verdichtet aktuelle und relevante Diabetesnachrichten

Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Prasident der Deutschen Diabetes Gesellschaft Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) bringt monatliche “diabetes zeitung” auf den Markt: Ende April erscheint die erste Ausgabe der diabetes zeitung. Künftig wird der neue Fachtitel monatlich im Zeitungsformat aktuelle diabetes-spezifische Inhalte einem breiten Fachpublikum zugänglich machen. Das neue Medium, das von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zusammen mit dem Medical Tribune Verlag herausgegeben wird, richtet sich an Diabetologen, interessierte Hausärzte, an Experten der angrenzenden Fachdisziplinen sowie an Vertreter der Gesundheitspolitik. Zum Start des neuen Organs äußerten sich zahlreiche Persönlichkeiten überaus positiv, darunter Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und der Präsident der Bundesärztekammer, Professor Frank Ulrich Montgomery, die die diabetes zeitung als wichtiges Fachmedium begrüßen. Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) freut sich über prominenten und fachkompetenten Zuspruch. Nachricht lesen

Health-Apps auf dem Handy

Geeignet für die Blutdruckkontrolle? Viele Diabetiker haben gelernt, ihren Blutzucker regelmäßig zu bestimmen und die notwendige Insulindosis selbst festzulegen. “Für Menschen mit hohem Blutdruck ist ein solches Selbstmanagement nicht möglich”, sagt Dr. Egbert Schulz, vom Blutdruckinstitut Göttingen e.V. “Die medikamentöse Therapie bei arterieller Hypertonie ist zu komplex, als dass Patienten Dosierungen selbst ändern oder Wirkstoffe austauschen können”. Eine Blutdruckbehandlung ohne einen behandelnden Arzt kann daher nach Überzeugung des Experten nicht gelingen. Nachricht lesen

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Freitag, 29. April 2016

Wie kann eHealth in Zukunft aussehen?

Tino Sorge, Mitglied des Bundestages Bericht aus Berlin: Wir leben in Deutschland und Europa in großem Wohlstand, der auch zum Entstehen und der Verfestigung von “Wohlstandserkrankungen” geführt hat. Dazu gehören Diabetes und Adipositas sowie weitere Begleiterscheinungen des metabolischen Syndroms. Nicht nur die Erkrankungen selbst, sondern auch deren Auswirkungen, verursachen einerseits erhöhte Ausgaben des Gesundheitssystems, andererseits verändern sie auch gesellschaftliche Strukturen, bspw. Sportangebote oder andere gemeinschaftliche Veranstaltungen. Daher handelt es sich beim Ziel der Verringerung der Anzahl Diabetes- und Adipositaserkrankter um weit mehr als “nur” um die Beobachtung irgendeiner Krankheit. Es geht um eine der Volkskrankheiten, die in der Mitte unserer Gesellschaft verhaftet ist. Der Gesundheitspolitik geht es dabei vor allem um eine nachhaltige Bewusstseinsschärfung und intensive Impulssetzung, allerdings nicht um Bevormundung und Gängelung. Gerade auch, weil Essen und Trinken ein Ausdruck kultureller und geschichtlicher Prozesse sind, können Menschen auch nur langfristig erfolgreich zu einem Umdenken und der tatsächlichen Umsetzung anderer Gewohnheiten bewogen werden. Nachricht lesen

DAV-Wirtschaftsforum in Berlin

Arzneimittel-Lieferengpässe durch bessere Rabattverträge der Krankenkassen ausschließen: Arzneimittel-Rabattverträge der Krankenkassen sollten bei jedem Wirkstoff mit mindestens drei pharmazeutischen Unternehmen geschlossen werden, um Lieferengpässe für Apotheken und Patienten auszuschließen. “Weg von den Exklusivverträgen mit einzelnen Herstellern - und hin zum Mehrpartnermodell”, mahnte Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands (DAV), in seinem Politischen Lagebericht zum Auftakt des 53. DAV-Wirtschaftsforums in Berlin. “Wir fordern, dass somit der Apotheker in entsprechenden Fällen entscheiden kann, welches Rabattarzneimittel er abgibt.” Auf der Veranstaltung mit Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen kamen gestern und vorgestern hochrangige Vertreter von Politik, Wirtschaft und Pharmazie zum Meinungsaustausch zusammen. Nachricht lesen

Körperlich aktiv - trotz diabetischer Neuropathie!

Tägliche Fußpflege achten - vor allem auch nach jeder sportlichen Aktivität Bewegung und Fitness beeinflussen Gesundheit und Lebensgefühl positiv - das weiß jeder. Aber ist das auch der Fall, wenn in den Füßen bereits eine diabetische Nervenschädigung, eine sogenannte Neuropathie, vorliegt? Ja, betonen die Fußflüsterer, ein Expertenrat für Menschen mit Diabetes: Denn Bewegung verbessert nicht nur den Zuckerstoffwechsel, sondern kann helfen, Diabetes-Folgen wie die Neuropathie zu mindern und die Bewegungssicherheit zu erhalten. Doch Vorsicht - nicht jedes Fitnesstraining ist für Menschen mit diabetischer Neuropathie gleich gut geeignet! Denn die meist in den Füßen beginnende Nervenschädigung erhöht das Risiko für ein diabetisches Fußsyndrom. Die Fußflüsterer empfehlen daher, fußschonende Sportarten zu bevorzugen und Bewegung aktiv in den Alltag zu integrieren. Um möglichst lange gut zu Fuß zu sein, kann es zudem sinnvoll sein, der Nervenschädigung und den damit verbundenen Beschwerden durch die Einnahme des Wirkstoffes Benfotiamin (z. B. enthalten in milgamma® protekt) entgegenzuwirken. Nachricht lesen

Lachen senkt den Blutzucker

Zum Weltlachtag empfiehlt diabetesDE tägliche Lach-Dosis: Lachen wirkt sich nicht nur auf den Gemütszustand aus. Es hat auch Einfluss auf das Immunsystem, vermindert Stress und hilft sogar gegen Schmerzen. Studien zeigen außerdem, dass Lachen auch den Blutzucker senkt. Anlässlich des diesjährigen Weltlachtags am 1. Mai möchten diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe und der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen insbesondere Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes motivieren, trotz ihrer Erkrankung ihr Leben optimistisch und positiv anzugehen und das Lachen häufiger in den Alltag einzubinden. Nachricht lesen

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Donnerstag, 28. April 2016

Warum gemeinsam besser wirkt

Professor Dr. med. Baptist Gallwitz So fördert die DDG die interdisziplinäre und interprofessionelle Versorgung von Menschen mit Diabetes: Etwa 30 Prozent der stationären Patienten im Krankenhaus haben einen Diabetes. Auch in der hausärztlichen Praxis ist Diabetes eine sehr häufige Behandlungsdiagnose. Vor allem ältere Patienten leiden auch an Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes (Fettstoffwechselstörungen. Bluthochdruck, Herz- und Gefäßerkrankungen, Augenerkrankungen und neurologische Folgeerkrankungen sowie Depression). Auf der anderen Seite ist bei Menschen mit Diabetes auf Besonderheiten bei der Behandlung anderer Erkrankungen oder rund um eine Operation zu achten. Nachricht lesen

Verzweigen oder dicker werden

Oszillationen bestimmen das Schicksal neuer Adern: Wenn neue Blutgefäße wachsen, müssen sie sich entscheiden, ob sie neue Seitenäste bilden oder ihren Durchmesser vergrößern. Prof. Holger Gerhardt am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in der Helmholtz-Gemeinschaft machte mit seinen internationalen Forschungsteams eine entscheidende Entdeckung: Gefäßzellen können sich verbünden und sich gemeinsam bewegen. Die Zellen kommunizieren dafür untereinander mit oszillierenden Signalen, wie die Teams mithilfe von Computersimulationen und Experimenten herausfanden. Die Ergebnisse haben Bedeutung für Krankheitsbilder wie Diabetes und Krebs. Sie erschienen nun im renommierten Open-Access-Fachjournal eLife. Nachricht lesen

Neue Erstschulung direkt nach der Diagnose Typ-1-Diabetes

PRIMAS Erstschulungsfolder Ab sofort steht Diabetesteams ein neues Erstschulungsprogramm bei Typ-1-Diabetes zur Verfügung, das Diabetologen und Diabetesberaterinnen im Erstgespräch mit Patienten direkt nach der Diagnose unterstützt. Dazu wurden die Inhalte des Gruppenschulungs- und Behandlungsprogramms PRIMAS für das Erstschulungsset angepasst: Es beinhaltet erste wichtige Informationen für Patienten sowie Tipps zur Gesprächsführung für Schulende. Entwickelt wurde das neue “Starter-Kit” vom Forschungsinstitut FIDAM - gemeinsam mit Diabetesteams und mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE AG. Nachricht lesen