Diabetikerin erkundet Mailand Schritt für Schritt

Internationale Experten trafen sich Anfang Februar zur 9. ATTD-Conference (Advanced Technologies & Treatments for Diabetes) in Mailand. Im Rahmen dieser Veranstaltung weilte auch DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff zwei Tage in der Stadt. Sie erkundete “Milano” - so nennen die Italiener ihre zweitgrößte Stadt - überwiegend per pedes. Was hat die Diabetikerin gesehen? Ist sie wirklich viel gelaufen? Warum bleibt die Zahl ihrer gelaufenen Schritte im Dunkeln?

Sie sind herzlich eingeladen, die Bilder durch einfaches Anklicken zu vergrößern.

Mailänder Dom Zu einer Pressekonferenz eingeladen durfte ich zum ersten Mal in meinem Leben italienische Luft schnuppern. Bisher stand das Land nicht auf meinem Reiseprogramm. Die Veranstaltung in Mailand sollte früh beginnen, sodass ich einen Tag früher dorthin fliegen durfte. Ich wählte einen sehr frühen Flug, so konnte ich schon gegen 10 Uhr das Hotel verlassen, um mir die Stadt anzusehen. Zebrastreifen über Fahrradweg Mein erstes Ziel war der Mailänder Dom. Auf dem Weg dorthin hatte ich mich verlaufen und stellte erst einmal fest, dass diese Stadt sehr fußgängerfreundlich ist. Es gibt viele Zebrastreifen, selbst über Radfahrwege und Straßen mit Ampeln. Der Dom ist wirklich imposant und, wie weitere Informationen bei Wikipedia zeigen, in jedem Fall einen Besuch wert.

Santa Maria delle Grazie Italien präsentierte sich mir, wie auf den Bildern zu sehen, nicht gerade von seiner sonnigen Seite. So wählte ich die U-Bahn für mein nächstes Ziel: Santa Maria delle Grazie, die Dominikanerkirche mit dem angeschlossenen Kloster, dessen Speisesaal Leonardo da Vincis Seccomalerei “Das Abendmahl” beherbergt. Wieder verweise ich auf einen Beitrag von Wikipedia, da einfache Menschen wie ich Bilder davon nicht publizieren dürfen. Mit viel Glück hatte ich das Vergnügen, mir dieses “Refektorium”, sprich den Speisesaal, ansehen zu dürfen.

Längst hatte ich mehr als 10.000 Schritte hinter mir, doch auf dem Weg zurück zum Hotel musste ich überrascht feststellen, dass mein Schrittzähler noch in Berlin war. So ist das Leben! Die interessanten Eindrücke, die ich an einem Tag in Mailand sammeln konnte, haben mich für diese Dummheit entschädigt. Auch wenn das Wetter nicht einladend war, hat mir die Stadt sehr gut gefallen. Eine genaue Schrittzahl bleibe ich Ihnen schuldig, obwohl am Abend auf dem Weg zum Restaurant noch einige hinzukamen.

Auch ohne Schrittzähler kann ich mich zu vielen Schritten motivieren, wenn die Neugier etwas zu entdecken groß genug ist. Und wie geht es Ihnen? Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag, indem Sie auf die Überschrift klicken und das Formular ausfüllen. Auf Ihre Meinung freut sich,

Ihre Helga Uphoff

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