Einträge aus September 2014

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Samstag, 27. September 2014

Diabetes: Im Arzt-Patient-Dialog gegen die therapeutische Trägheit

PD Dr. Bernhard Kulzer Strategien zur Verringerung eines unterschätzten Phänomens: Therapeutische Trägheit wird als ein Faktor, der den Therapieerfolg signifikant schmälern oder verhindern kann, zunehmend diskutiert. Dabei steht die Trägheit des behandelnden Arztes im Vordergrund, Therapieanpassungen oder -änderungen rechtzeitig und konsequent vorzunehmen. Die Gründe für dieses Phänomen werden vor allem in mangelnder Motivation oder zunehmender Frustration seitens der Ärzte gesehen, wenn die Rückkopplung durch Patienten oder der Austausch mit ihnen hinter den eigenen Erwartungen zurückbleiben. Nachricht lesen

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Freitag, 26. September 2014

Neuer Wirkstoff wird Patienten mit Diabetes in Deutschland künftig vorenthalten

Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert Entscheidung des G-BA zu Canagliflozin: Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), das Diabetesmedikament Canagliflozin nicht von den Krankenkassen erstatten zu lassen, scharf kritisiert. Der G-BA verhindere durch seine Entscheidung die Einführung einer neuen Gruppe von effektiven und sicheren Wirkstoffen, die für die Versorgung von Menschen mit Typ-2-Diabetes benötigt werden, erklärte DDG Präsident Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel. Auf Grund des Beschlusses wird der Vertrieb in Deutschland nun eingestellt. Nachricht lesen

Zu großer Bauchumfang ist ein Risikofaktor für Typ-2-Diabetes

Zu großer Bauchumfang ist Risikofaktor für Typ-2-Diabetes Warnruf der Experten: “Bewegung tut not”: Vortrag “Bewegung und Prävention” der TU-Professoren Andreas Deußen und Hans H. Epperlein am 30. September 2014 ab 16.30 Uhr im Medizinisch-Theoretischen Zentrum (MTZ) der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden, Fiedlerstr. 42, Seminarraum 1 (1. OG). Nachricht lesen

Die Nationale Kohorte zum Anfassen

Risikofaktoren von Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus identifizieren: Die Charité - Universitätsmedizin Berlin hat heute das Studienzentrum Berlin-Mitte der Nationalen Kohorte eröffnet. Leitgedanke der derzeit größten deutschen Bevölkerungsstudie ist “Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft”. In den kommenden 20 bis 30 Jahren sollen 200.000 Menschen in insgesamt 18 bundesweiten Studienzentren untersucht werden. Ziel ist, mehr über Volkskrankheiten wie Krebs, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen herauszufinden. Berlin hat insgesamt drei Studienzentren, eines davon am Campus Charité Mitte. Nachricht lesen

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Donnerstag, 25. September 2014

Weltherztag am 29. September 2014

Diabetiker besonders gefährdet: Noch immer sterben mehr als drei Viertel aller Menschen mit Diabetes an akuten Gefäßverschlüssen, vor allem am Herzinfarkt. Denn Diabetes mellitus kann auch das Herz und die Blutgefäße in Mitleidenschaft ziehen. So erkranken Diabetiker sehr viel häufiger an einer Arteriosklerose als Gesunde. Damit steigt auch ihr Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Viele von ihnen wissen dies jedoch nicht. Außerdem werden Herzerkrankungen bei Diabetikern häufig zu spät diagnostiziert. Darauf macht diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltherztags am 29. September 2014 aufmerksam und rät allen Betroffenen, regelmäßig beim Arzt ihr Herz-Kreislauf-System kontrollieren zu lassen. Nachricht lesen

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Verbesserung der Diabetes-Versorgung

Accu-Chek Connect Vernetzte Systeme für das Personalisierte Diabetes Management: Im Rahmen des EASD-Kongresses in Wien diskutierten Experten über neue, digitale Lösungen zur Verbesserung der Diabetes-Versorgung und zur Optimierung des Diabetes Managements. Mobile Gesundheitslösungen (mHealth) wie beispielsweise das Accu-Chek® Connect System tragen zu dieser Entwicklung bei: Auf Basis der innovativen Technik können persönliche Diabetesdaten von Arzt und Patient virtuell eingesehen und bewertet werden. Die dadurch entstehende Transparenz ermöglicht schnelle Absprachen zwischen allen Beteiligten sowie eine lückenlose Übersicht. Nachricht lesen

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Mittwoch, 24. September 2014

Diabetes und dem inneren Schweinehund davon laufen

Nina Soest: Vom Sportmuffel zur Läuferin mit dem Diabetes Programm Deutschland Vom Sportmuffel zur begeisterten Läuferin: “Ich habe durchaus Respekt - vor dem inneren Schweinehund und vor Unterzuckerungen während des Laufens”, sagte Nina Soest noch vor ein paar Monaten auf ihrem Weg vom Sportmuffel zur Sportlerin. 25 Jahre nachdem sie die Diagnose Diabetes mellitus Typ 1 bekam, nimmt sie dieses Jahr erstmalig am Diabetes Programm Deutschland teil, dem bundesweit größten Laufprogramm für Menschen mit Diabetes. Nachricht lesen

Typ-1-Diabetes und andere Autoimmunkrankheiten

Kristallstruktur des Immunoproteasoms Zielgenau gegen Autoimmunkrankheiten und chronische Entzündungen: Multiple Sklerose, Diabetes Typ 1 und Lupus haben eines gemeinsam: Es handelt sich um Autoimmunerkrankungen, bei denen die Abwehrzellen nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden können und körpereigenes Gewebe angreifen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Immunoproteasom, das dem Abwehrsystem Informationen über die Vorgänge in der Zelle liefert. Chemiker der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen Weg entdeckt, dessen Funktion mithilfe eines neuartigen Mechanismus zu hemmen und legen damit die Grundlage für die mögliche Optimierung bestehender Wirkstoffe. Nachricht lesen

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Dienstag, 23. September 2014

Was ist Geriatrie?

Geriater müssen zu Diabetes und vielen weiteren Krankheiten umfassende Kenntnisse haben: Es gibt immer mehr alte Menschen. Und der Mensch wird immer älter. Zwei Fakten, die als “demografischer Wandel” mittlerweile jedem ein Begriff sind. Und alte Menschen, das steht fest, bedürfen besonders häufig ärztlicher Hilfe. So sehen sich bereits heute alle Gebiete der Medizin mit einer zunehmenden Zahl alter und sehr alter Patienten konfrontiert. Doch welcher Arzt ist auf die Behandlung sehr alter Menschen spezialisiert? Schließlich hat auch der Hochbetagte den Anspruch und das Recht, von Spezialisten behandelt zu werden. Was also ist ein Geriater? Nachricht lesen

Zahnfleischentzündungen können auf Diabetes hinweisen

Welche Verbindungen gibt es zwischen Diabetes mellitus und Parodontitis? Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte schwächen die Widerstandskraft des Zahnhalteapparates. Infektionen und Entzündungen sind die Folge. Experten sprechen dann von Parodontitis. Menschen mit Diabetes erkranken bis zu dreimal häufiger daran als Gesunde. Zahnärzte sollten bei Zahnfleischentzündungen daher vor allem übergewichtige Patienten darauf hinweisen, dass dies ein Indikator für Diabetes Typ 2 sein kann, und eine mögliche Erkrankung abklären. Wie Ärzte Warnzeichen deuten und Betroffene am besten vorbeugen können, erklärt der Diabetologe Professor Dr. med. Thomas Haak im nächsten Experten-Chat von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe am 25. September 2014. Fragen können ab sofort eingesendet werden. Nachricht lesen