Einträge aus Juli 2013

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Mittwoch, 31. Juli 2013

Plötzliche Sommerhitze erhöht Herzinfarktgefahr bei Menschen mit Bluthochdruck

Viele Typ-2-Diabetiker leiden unter Bluthochdruck oder einer Herzerkrankung. Hohe Temperaturen können gefährlich werden. Die DHL® rät Bluthochdruck-Patienten bei Hitze täglich ihren Blutdruck zu kontrollieren und bei stark abweichenden Werten Rücksprache mit ihrem Arzt zu halten. Besonders vor Reisen in warme Gebiete sollten einige Vorkehrungen getroffen werden. Nachricht lesen

200-m-Sprint-Star als Vorbild für Kinder mit Diabetes

Typ-1-Diabetiker und Sprint-Star Daniel Schnelting Daniel Schnelting, Spitzensportler, selbst Diabetiker und Botschafter der bundesweiten Diabetes-Aktion “Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7″, besuchte auch in diesem Jahr den “KiDS-KURS”. Den Teilnehmern stand er für alle Fragen rund um das Thema Zuckerkrankheit Rede und Antwort. “Diabetes ist auch Teil meines Lebens. Deshalb ist es mir wichtig zu zeigen, wie bedeutend es ist, selbstverantwortlich mit der Erkrankung umzugehen. Freude an Bewegung zu haben, ist dabei ein wesentliches Element”, so der dreifache deutsche Meister im 200-m-Sprint. Nachricht lesen

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Dienstag, 30. Juli 2013

Inkretin-Diabetesmedikamente

Kein Nachweis eines erhöhten Pankreasrisikos durch GLP-1-Analoga und Dipeptidylpeptidase-4-Hemmer: Das veröffentlichte Ergebnis der Überprüfung der Inkretinmimetika durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA ergab keine Änderung der bisherigen Sicherheitsbeurteilung für diese Klasse von Diabetesmedikamenten. Es bestehe, wie seit langem bekannt und in den Packungsbeilagen angeführt, ein leicht erhöhtes Pankreatitisrisiko, für ein gesteigertes Krebsrisiko finde sich in den vorliegenden Daten keinerlei Hinweis. Nachricht lesen

Unterzuckerungen: Was ist im Ernstfall zu tun?

Unterzuckerungen: Was ist im Ernstfall zu tun? Lange ersehnt, herrscht in ganz Deutschland derzeit Hochsommer. Bei fast 40 Grad Celsius heißt die Devise: ausreichend trinken, um einer Austrocknung vorzubeugen. Beim Grillen löschen viele ihren Durst jedoch lieber mit kühlem Bier anstatt Wasser oder Schorle. Gerade Menschen mit Diabetes sollten Alkohol aber mit Vorsicht genießen. Denn der Blutzucker sinkt nach einem kurzen Anstieg rapide ab. Die Folge sind gefährliche Unterzuckerungen - im Extremfall sogar mit Todesfolge. Nachricht lesen

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Montag, 29. Juli 2013

Gefährliche Unterzuckerungen ohne Diabetes

Neues Verfahren erkennt Tumore der Bauchspeicheldrüse besser als CT und MRT: Forschende des Inselspitals Bern, des Universitätsspitals Basel und des Paul Scherrer Instituts haben eine neue Methode zur Erkennung kleiner Tumore in der Bauchspeicheldrüse entwickelt. Nachricht lesen

Caprese mit Basilikum-Tomaten

Caprese mit Basilikum-TomatenHitzerekorde wurden am Sonntag nicht gebrochen, trotzdem war es in ganz Deutschland sehr heiß. So freuten sich heute viele über etwas Regen und Abkühlung. Doch die Hundstage sind noch lange nicht vorbei. Laut Wettervorhersage werden für das erste Augustwochenende wieder Temperaturen von 34 bis 37° C erwartet. Eigentlich unvorstellbar, dabei auch noch an essen zu denken. Aber wenn sich der knurrende Magen gar nicht mehr ignorieren lässt, dann muss es etwas Leichtes, Erfrischendes sein - wie Caprese mit Basilikum-Tomaten. Das kleine Gericht eignet sich heute genauso gut für heiße Sommertage wie 2010, als wir es erstmals auf dem Diabetes-Portal DiabSite vorgestellt haben. Die Vorspeise aus der Italienischen Küche steht nach Pizza und Pasta bei den Deutschen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Erfreulicherweise ist der Snack mit gerade einmal 468 Kilokalorien und 0,6 BE nicht nur leicht beim Verzehr, sondern auch in der Zubereitung. Weitere Rezepte aus Italien und vielen anderen Ländern bietet Ihnen die DiabSite-Rezeptdatenbank unter der Überschrift: Internationale Küche - wie üblich mit allen wichtigen Nährwert- und BE-Angaben für Diabetiker und Nicht-Diabetiker. Einen guten Appetit wünscht Ihnen die DiabSite-Redaktion!

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Sonntag, 28. Juli 2013

Mit Diabetes bei Hitze eher langsam laufen

Auch am heißesten Wochenende 2013 zählen für DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff die Schritte. Doch wenn das Thermometer nachts nicht unter 23 Grad sinkt und für den Tag Hitzerekorde erwartet werden, ist Vorsicht geboten. Mit Diabetes, Wasserhaushalt und Herz im Blick ist etwas Bewegung dennoch möglich. Wie? Das erfahren Sie hier:

Bereits am Samstag wurden in Berlin über 35° C gemessen. Für mich hieß es erst einmal lauwarm duschen, reichlich Mineralwasser einpacken und zur Arbeit in die Apotheke gehen. Mit Wassermelone, Salatgurke, Pfefferminztee und einem feuchten Geschirrtuch in Griffnähe war der Arbeitstag schnell überstanden. Die empfindlichen Wochenendeinkäufe trug ich in einer Kühltasche nach Hause. Danach war Ruhe angesagt, denn bei diesen Temperaturen funktioniert die Kühlung über die eingeatmete Luft nicht mehr.

Um auch am heutigen Sonntag das gesetzte Minimum von 3.000 Schritten zu erreichen, musste ich früh aufstehen. Mein innerer Schweinehund schlief noch. Langsam lief ich los und beschleunigte meine Schritte erst, als etwas Wind aufkam. Plötzlich fielen bei strahlendem Sonnenschein ein paar Regentropfen. Vorher hatte ich viel getrunken und einen Blutzuckerwert gemacht, denn bei Hitze ist das Schwitzen als typisches Symptom für eine Unterzuckerung nicht zu erkennen. Mein Power Walk war mit 3.000 Schritten eher ein kurzer Spaziergang. Inzwischen ist es Abend geworden und ich darf mich über insgesamt 5.000 Schritte freuen.

Wer mit oder ohne Diabetes entwässernde Blutdrucksenker nimmt, muss seinen Wasserhaushalt etwas genauer im Auge behalten. Um einen Kollaps zu vermeiden, ist es ratsam, selbst bei kleinen Spaziergängen eine Flasche mit Mineralwasser in der Tasche zu haben. Auch Jogger und Leistungssportler sind bei hohen Außentemperaturen gefährdet. Auf dem Diabetes-Portal DiabSite stellen wir Diabetikern weitere Tipps für heiße Tage mit Diabetes vor.

Ihre Helga Uphoff,

die sich auf Ihre Kommentare freut, die Sie abgeben können, wenn Sie die Artikelüberschrift anklicken und das Formular ausfüllen.

Veranstaltungshinweise im internationalen Diabetes-Kalender

Jeden Monat finden Diabetes-Interessierte auf der DiabSite zahlreiche Hinweise zu Diabetikertagen, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongressen und Symposien. Diabetiker, Angehörige und Diabetes-Experten nutzen diese Veranstaltungen für den Informations- und Erfahrungsaustausch. Zum Beispiel:

  • 05.08.2013 - Oberwart, Österreich - Infoabend für Diabetiker und Angehörige
  • 03.09.2013 - Erlensee - Diabetes und Arthrose - Stand der Gelenkprothetik
  • 09.10.2013 - Bernau - Wie schadet der Diabetes meinem Herz?

Die Termine in unserem internationalen Diabetes-Kalender zeigen Ihnen, wo und wann man sich in Sachen Diabetes trifft. Nutzen Sie die vielfältigen Angebote und tauschen Sie bei persönlichen Treffen Ihre Erfahrungen mit anderen aus. Es lohnt sich!

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Samstag, 27. Juli 2013

Insulin - heute vor 92 Jahren wurde das lebensrettende Hormon entdeckt

Leonhard Thomson vor und nach der Behandlung mit Insulin Millionen Diabetiker verdanken dieser Entdeckung ihr Leben. Heute auf den Tag genau vor 92 Jahren, am 27. Juli 1921, wurde zum ersten Mal das Hormon Insulin gewonnen. Schon im Jahr darauf, im Frühling 1922, konnte der neu entdeckte Stoff erfolgreich zur Diabetes-Therapie eingesetzt werden. Der 13-jährige Leonhard Thomson war der erste Nutznießer des Wirkstoffs und damit der erste, für den die Diagnose Typ-1-Diabetes nicht gleichbedeutend war mit einem Todesurteil.

Die Entdeckung des Insulins, ein Durchbruch, der die Medizin revolutionierte, gelang den Forschern Frederick Grant Banting und Charles Herbert Best von der Universität Toronto. Wie die beiden Kanadier Medizingeschichte schrieben, ist unter der Überschrift: 80 Jahre Insulin auf dem Diabetes-Portal DiabSite nachzulesen.

Versteckspiel mit Zucker

Verbraucherzentralen fordern einheitliche Zuckerdefinition: Die Angaben zu Zucker und Süßmachern auf Produktverpackungen verwirren Verbraucher oft mehr, als dass sie informieren. Zu dem Schluss kommt ein bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentralen zur Kennzeichnung süßender Substanzen in verarbeiteten Lebensmitteln. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert deshalb gesetzliche Änderungen und eine stärkere Kontrolle durch die Lebensmittelüberwachung. “Schluss mit dem Versteckspiel in der Zutatenliste. Wenn Zucker oder Süßmacher enthalten sind, muss das klar und verständlich auf der Verpackung stehen”, fordert Gerd Billen, Vorstand des vzbv. Nachricht lesen

Anmerkung der DiabSite-Redaktion: Menschen mit Diabetes würden von mehr Transparenz bei der Kennzeichnung süßender Substanzen in verarbeiteten Lebensmitteln besonders profitieren.