Silvester-Punsch
Wer nach einem langen Spaziergang oder der “Knallerei” in der Silvesternacht durchgefroren wieder ins Warme kommt, der kann ein heißes Getränk gebrauchen, das zusätzlich auch von innen so richtig schön wärmt. Zum Beispiel einen Silvester-Punsch, der natürlich auch an jedem anderen Tag getrunken werden darf. Wer es aber ganz traditionell haben möchte, der serviert um Mitternacht nicht Sekt oder Champagner, sondern Punsch. Denn damit wurde im 19. Jahrhundert auf das neue Jahr angestoßen. Der Punsch selber stammt übrigens aus Indien und bedeutet übersetzt nichts anderes als “fünf” - weil er ursprünglich aus fünf Zutaten zubereitet wurde: Tee, Arrak, Zucker, Zitrone und Wasser. Aus Indien gelangte der Punsch im 17. Jahrhundert mit englischen Seefahrern zuerst nach England, von wo er sich in der ganzen Welt verbreitete. Heute ist er auch in den USA sehr beliebt. Unsere Variante wird jedoch nicht mit Arrak, sondern mit Weinbrand und Rotwein zubereitet, abgerundet mit den typisch winterlichen Gewürzen Zimt und Nelken, die das ganze Haus durchströmen und schon eine wohlige Atmosphäre verbreiten, bevor Sie überhaupt das (Tee-)Glas an die Lippen gesetzt haben. Zwar ist unser Silvester-Punsch nicht ganz so hochprozentig wie die Feuerzangenbowle in dem gleichnamigen Filmklassiker mit Heinz Rühmann, dennoch sollten insbesondere Menschen mit Diabetes beim Konsum von Alkohol einige Regeln beachten, damit sie nicht - unter Umständen sogar noch am nächsten Tag! - in eine böse Unterzuckerung geraten. Tipps zum Thema finden Sie in unserem Beitrag Diabetes, Silvester und Alkohol, Anregungen für die Kohlehydratzufuhr unter Partyrezepte und Fondues. Und damit Singles nicht gezwungen sind, die vierfache Menge ganz allein zu bewältigen, finden sie hier auch das Rezept in der Single-Variante. In diesem Sinne wünschen wir allen DiabSite-Besuchern eine gelungene Party, einen guten Rutsch und ein gesundes 2008!
