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Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! vergibt heute ihren Medienpreis 2016

Typ-2-Diabetes und das Stiftungsthema "Metabolisches Syndrom" gehören zusammen

Mitglieder der Stiftung und die Preisträger
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Die Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! zeichnet mit ihrem mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Medienpreis Arbeiten zum Stiftungsthema "Metabolisches Syndrom" aus. Es gilt als entscheidender Faktor für gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und spielt auch bei der Manifestation des Typ-2-Diabetes eine wichtige Rolle. Deshalb möchte die Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! das Bewusstsein in der Öffentlichkeit dafür schärfen. Denn frühzeitig erkannt, lässt sich die bedrohliche Entwicklung rückgängig machen.

Den diesjährigen Medienpreis vergibt die Jury der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! zu je 5.000 Euro als Anerkennung für die vorbildliche Aufklärung zu den gesundheitlichen Gefahren des Metabolischen Syndroms für die folgenden Beiträge:

In der Kategorie Print/Online geht der Medienpreis an Jörg Römer für den Artikel "Die schlanken Kinder von Seinäjoki" (19. April 2016, Spiegel Online). Die Multimedia-Reportage über ein finnisches Präventionsprogramm zeigt eindrücklich, welchen Beitrag Bildungseinrichtungen zu einer gesunden Lebensweise leisten können. Anhand des Vorzeigeprojekts erklärt Jörg Römer, welche Chancen, aber auch welche Hürden es in Deutschland im Kampf gegen die kindheitliche Adipositas gibt. Kurzfilme, Grafiken und Fotos illustrieren die gesellschaftliche Problematik laienverständlich und anschaulich. Der hervorragend recherchierte Artikel liefert umfassende Fakten und illustriert das Thema Übergewicht bei Kindern und dessen gesundheitliche Folgen eindrücklich, so die einhellige Meinung der Jury.

In der Kategorie Fernsehen wird das Redaktionsteam von Quarks & Co für den Beitrag "Zucker - 7 Dinge, die Sie wissen sollten!" ausgezeichnet (7. April 2015, WDR Fernsehen). Der Film erläutert anschaulich, warum Zucker für viele so unwiderstehlich ist, wo er unauffällig versteckt ist und wie schon Kinder mit ausgeklügelten Marketingstrategien an Süßes gewöhnt werden - trotz der gesundheitlichen Folgen des übermäßigen Konsums von Zucker. Die faktenreiche TV-Produktion punktete bei der Jury durch die Kreativität bei der Darstellung der verschiedenen Aspekte. Die lehrreiche wie unterhaltsame Sendung leistet sowohl für Laien als auch für gut Informierte einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung über Übergewicht & Co.

In der Kategorie Hörfunk geht der Medienpreis an Regine Hauch für ihren Beitrag "Ein Heim für dicke Menschen - mehr als nur Abspecken" (3. Juni 2016, WDR 5). Die Reportage über ein Heim für Übergewichtige zeigt Chancen für Betroffene auf, ihren Lebensstil langfristig zu ändern und das Metabolische Syndrom zu besiegen. In dem Beitrag begleitet die Autorin mehrere Protagonisten und veranschaulicht dem Zuhörer auf sehr persönliche und einfühlsame Weise deren Kampf gegen die Fettleibigkeit. Die hervorragend recherchierte Sendung zeigt Therapie und mögliche Folgeerkrankungen von Übergewicht, macht dabei aber auch das persönliche Leid der Betroffenen und deren gesellschaftliche Ausgrenzung deutlich.

Den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis erhält das Jugend-forscht-Projekt "mediminder" von Timo Schuster. Der 15-jährige Schüler aus Augsburg hat im Rahmen des Wettbewerbs eine intelligente Tablettendose entwickelt, die mithilfe eines Armbands Patienten täglich zu festgelegten Uhrzeiten an ihre verordnete Medikamenteneinnahme erinnert. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury die Erfindung als ein besonderes, kreatives und durchdachtes Engagement für ein gesundes Leben von Patienten.

Den Festvortrag zur Preisverleihung 2016 vor Ehrengästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien in Baierbrunn bei München hält Professor Dr. med. Stefan R. Bornstein (Direktor Medizinische Klinik und Poliklinik III am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden). Sein Thema lautet: "Das Metabolische Syndrom - modernes Stresssymptom oder Infektionskrankheit?". Zur Stiftung Die Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! wurde im Dezember 2005 von dem 2014 verstorbenen Münchner Verleger Rolf Becker gegründet, der sich über fünf Jahrzehnte hinweg mit der publizistischen Arbeit seiner Medien für eine eigenverantwortliche Gesundheitsvorsorge engagierte. Mit ihrer Aufklärungsarbeit zum Thema Metabolisches Syndrom wendet sich die Stiftung an Ärzte, Wissenschaftler, Meinungsbildner und Journalisten. Mehr zur Stiftung und zu ihren bisherigen Preisträgern findet man unter www.stiftung-rufzeichen-gesundheit.de.

Jurymitglieder des Medienpreises Dr.  Dennis Ballwieser (Geschäftsführer Wort & Bild Verlag), Lilo Berg (Wissenschaftsjournalistin, Berlin), Dr. Cinthia Briseño (Leitung Entwicklungsredaktion Wort & Bild Verlag), Jan Schweitzer (Mitglied der Chefredaktion des Magazins ZEIT Wissen), Dr. Stefanie Seltmann (Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg), Jeanne Turczinsky (Redakteurin für Wissenschaft und Bildungspolitik beim Bayerischen Rundfunk), Dr. med. Bernhard Albrecht (Reporter Wissenschaft & Medizin, stern)

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Dr. Hans-Döring von Gottberg (Vorstand Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT!), Claudia Heiss (Team WDR Fernsehen), Timo Schuster (Sonderpreis), Dr. Marc Becker (Vorstand Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT!), Regine Hauch (WDR 5), Dr. Dennis Ballwieser (Vorstand Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT!), Jörg Römer (Spiegel Online)
Bildquelle: "obs/Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT!/Eleana Hegerich"

zuletzt bearbeitet: 06.10.2016 nach oben

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