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Auszeichnung für Wissenschaftlerin des Deutschen Diabetes-Zentrums

Förderpreis der Dr. Eickelberg-Stiftung geht an Dr. Claudia Wiza

Ansgar Kentrup, Dr. Claudia Wiza und Prof. Michael Roden Den in diesem Jahr erstmals vergebenen Förderpreis der Dr. Eickelberg-Stiftung erhielt Dr. Claudia Wiza aus der Nachwuchsforschungsgruppe Signaltransduktion am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ). In der prämierten Arbeit "Knockdown of PRAS40 inhibits insulin action via proteasome-mediated degradation of IRS1 in primary human skeletal muscle cells" erforschte Dr. Wiza Wirkmechanismen des Insulins in der Skelettmuskelzelle und deckte einen neuen Mechanismus auf, der zur Entstehung der Insulinresistenz und somit zur Entstehung des Typ-2-Diabetes führen kann. "Wir freuen uns sehr über die Verleihung des Förderpreises der Dr. Eickelberg-Stiftung, mit dem zukunftsweisende Arbeiten prämiert werden", erläutert Prof. Dr. Michael Roden, Direktor und wissenschaftlicher Geschäftsführer des DDZ.

Dr. Wiza wurde 1984 in Caracas, Venezuela, geboren und studierte von 2003 bis 2008 Biologie an der Technischen Universität Kaiserslautern und der RWTH Aachen. Von 2009 bis 2013 promovierte Dr. Wiza am DDZ und schloss ihre Doktorarbeit mit summa cum laude ab.

Der mit 1500,00 Euro dotierte Förderpreis der Dr. Eickelberg-Stiftung wird an Nachwuchswissenschaftler am Deutschen Diabetes-Zentrum für herausragende wissenschaftliche Beiträge auf dem Gebiet der klinischen und experimentellen Diabetesforschung vergeben. Teilnahmeberechtigt sind Postgraduierte, Doktoranden und Postdoktoranden unter 40 Jahren. Die Stiftung wurde 2011/2012 aus dem Nachlass von Dr. Gisela Eickelberg gegründet mit dem Ziel, die Erforschung des Diabetes mellitus zu fördern.

Bildunterschrift: Ansgar Kentrup, Vorstandsvorsitzender der Dr. Eickelberg-Stiftung, Dr. Claudia Wiza und Prof. Dr. Michael Roden bei der Übergabe des Förderpreises.
Bildquelle: Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ)

zuletzt bearbeitet: 07.02.2014 nach oben

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