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Preis der Deutschen Diabetes Gesellschaft geht an Dresdner Forscher

Preisträger erforscht die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse

Dr. Stephan Speier Der Ernst-Friedrich-Pfeiffer-Preis der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) wurde in diesem Jahr dem Dresdner Forscher Dr. Stephan Speier zuerkannt. Stephan Speier ist Forschungsgruppenleiter des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden - Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD), des Paul Langerhans Instituts Dresden (PLID) und Mitglied des Kompetenznetzes Diabetes mellitus. Die Auszeichnung zur Anerkennung und Förderung jüngerer Wissenschaftler und deren Arbeiten auf dem Gebiet der Ursache und Behandlung des Typ-1-Diabetes ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert.

Stephan Speier erforscht die Physiologie insulinproduzierender Betazellen der Bauchspeicheldrüse, um deren Funktion und Regenerationspotential zu verstehen. Zerstörung und unzureichende Funktion von Betazellen führen zu Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

Seit 2009 arbeitet Stephan Speier am CRTD und PLID, gefördert durch das Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Für seine Forschungsarbeit nutzt er speziell konfigurierte Lasermikroskope, welche über längere Zeitspannen hinweg detaillierte Aufnahmen von Regenerationsprozessen im lebenden Organismus erlauben. Dies ermöglicht, den Betazellen beim Nachwachsen quasi zuzuschauen. Stephan Speier hatte diese Methode gemeinsam mit Kollegen am schwedischen Karolinska Institut und dem Diabetes Research Institute in den USA entwickelt und erstmalig in Deutschland am CRTD etabliert.

Bildunterschrift: Dr. Stephan Speier, Forschungsgruppenleiter am CRTD
Bildquelle: DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden CRTD

Diese Pressemitteilung wurde über den - idw - versandt.

zuletzt bearbeitet: 08.05.2013 nach oben

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