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Weihnachtlich schlemmen - auch mit Diabetes mellitus

Pressemitteilung: diabetesDE

Tipps für kalorienärmere Alternativen in der Adventszeit

Am kommenden Sonntag brennt die zweite Kerze auf dem Adventskranz, in knapp drei Wochen ist Heiligabend. Lebkuchen, Plätzchen, Dominosteine und Co. verführen schon seit Wochen zum Kauf. Dabei beginnt mit dem Dezember die Hochsaison köstlicher Schlemmereien erst so richtig: Die Weihnachtsmärkte sind eröffnet und locken mit duftendem Glühwein, gebrannten Mandeln, Maronen oder Bratäpfeln. Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 müssen darauf nicht verzichten.

Sie sollten diese Leckereien jedoch in Maßen verzehren sowie auf die Menge der Kohlenhydrate und auf den Fettgehalt achten. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe bietet eine Nährwerttabelle, eine Liste mit Broteinheiten, alternative Adventsrezepte zu beliebten Köstlichkeiten und ein Weihnachts-Gewinnspiel auf www.diabetesde.org an.

Ob selbstgebackener Stollen bei der Adventskaffeetafel, Nikoläuse aus Schokolade als Mitbringsel oder die Einladung zum Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt: Den derzeit überall angebotenen Verlockungen zu widerstehen, fällt gerade in der Adventszeit nicht leicht. "Menschen mit der Stoffwechselerkrankung Diabetes Typ 1 oder Typ 2 müssen besonders auf ihre Ernährung achten. Dennoch dürfen auch sie der ein oder anderen Versuchung nachgeben, wenn sie einige Dinge berücksichtigen", sagt Professor Dr. med. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Chefarzt am Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover.

Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt sollte nie mit leerem Magen beginnen. Wer hungrig den Duft von Süßem und Herzhaftem wahrnimmt, verzehrt häufig viel mehr von den überwiegend sehr kalorienreichen Leckereien als eigentlich geplant. Bratwurst enthält viel Fett, gebrannte Mandeln enthalten viel Fett und Zucker. Eine wahre Kalorienbombe ist Glühwein. Schon ein Becher mit 200 Millilitern enthält im Durchschnitt 200 Kalorien. "Außerdem senkt Alkohol den Blutzuckerspiegel, daher ist es notwendig, auch bei Alkoholgenuss während des Weihnachtsmarktbesuchs den Blutzucker öfter zu kontrollieren", so Professor Danne. Geröstete Maronen als Zwischenmahlzeit haben nur rund halb so viel Kalorien wie gebrannte Mandeln. Sie enthalten etwa 240 Kalorien pro 100 Gramm, letztere hingegen etwa 590 Kalorien.

Auch bei Selbstgebackenem sollten Menschen mit Diabetes auf die Verzehrmenge und die enthaltenen Zutaten achten: Viele Sorten sind kohlenhydrat- und energiereich und lassen den Blutzuckerspiegel sehr schnell ansteigen. Das gilt zum Beispiel für Christstollen, Lebkuchen oder Magenbrot. Eine ebenso leckere Alternative hierzu sind zum Beispiel Haferflockenplätzchen, wenn Fett und Zucker maßvoll dosiert werden.

An Heiligabend und während der Feiertage steht meist ein Festessen auf dem Speiseplan. Die Weihnachtsgans ist eines der beliebtesten Gerichte, allerdings auch eines der fett- und kalorienreichsten. Würzige Braten, cremige Soßen und sahnige Torten verlangen Verdauungssystem und Stoffwechsel schwere Arbeit ab. Manche Gerichte lassen sich jedoch so abwandeln, dass sie weniger Kalorien und Fett enthalten, aber dennoch gut schmecken. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat eine Nährwerttabelle, eine BE-Liste der beliebtesten Weihnachtsmarkt-Leckereien und Rezepte zusammengestellt.

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zuletzt bearbeitet: 06.12.2012 nach oben

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