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Forderung von diabetesDE und den Grünen

Pressemitteilung: diabetesDE

Kein Verkauf zuckerhaltiger Getränke an Schulen!

Der Konsum von Limonade und Co. macht auf Dauer dick. Deswegen sollte gesundes Trinkverhalten von Kindern und Jugendlichen dort gefördert werden, wo sie viel Zeit verbringen: an der Schule. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Bündnis 90/Die Grünen setzen sich daher für ein Verkaufsverbot zuckerhaltiger Getränke an Schulen ein.

In einem symbolischen Akt wird der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. med. Thomas Danne zusammen mit den beiden Grünen-Politikern Renate Künast und Heiko Thomas am Dienstag, den 21. August um 9.00 Uhr zwei Schubkarren mit genau der Menge an Zucker auf den Schulhof der Heinrich-Seidel-Grundschule in Berlin-Wedding kippen, die Kinder und Jugendliche jährlich über Limonaden zu sich nehmen. Der Verkauf zuckerhaltiger Getränke an Schulen fördert die Entstehung ungesunder Trinkgewohnheiten, die Übergewicht und in der Folge auch Diabetes begünstigen können.

Zeitgleich wird diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe der Berliner Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Sandra Scheeres, eine Petition mit rund 700 Unterschriften für ein Verkaufsverbot zuckerhaltiger Getränke an Berliner Schulen zustellen.

Die Heinrich-Seidel-Grundschule in Berlin ist ein Positivbeispiel: Es werden keine zuckerhaltigen Getränke verkauft und jedes Kind kann sich seine Trinkwasserflasche an einer Trinkwasseranlage selbst auffüllen.

Schon sechsjährige Jungen nehmen in Deutschland nur über Limonaden fünf Kilogramm Zucker pro Jahr zu sich; im Alter von 14-17 Jahren sind es bereits 30 Kilogramm im Jahr. Deshalb sollte das Trinken von Wasser gefördert werden, z. B. über Trinkwasseranlagen.

Die Grünen weisen darauf hin, dass die Aktion in Berlin nur als Sinnbild für eine bundesweite Forderung ist, ein bundesweites Verkaufsverbot zuckerhaltiger Getränke an Schulen ist längst überfällig.

zuletzt bearbeitet: 15.08.2012 nach oben

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