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Bayer HealthCare will Diabetes-Management über Grenzen hinweg verbessern

Pressemitteilung: Bayer Vital GmbH

"Excellence across Borders" Programm initiiert

Gerd-Walter Rohm, Dr. Abdulrazzaq Ali Al Madani und Harald Liedtke Bayer HealthCare hat das Programm "Excellence across Borders" ins Leben gerufen, um Strategien zur Verbesserung des Diabetes-Managements durch den regionalen Austausch von Know-how zu ermöglichen. Das Programm richtet sich an Experten, Politiker und Repräsentanten des Gesundheitssystems aus Ländern des Nahen Ostens, Afrikas und speziellen Ländern Europas. Sie geben ihr Wissen weiter und erfahren, auf welchem Stand Diagnose, Therapie und Vorbeugung in anderen Ländern sind. Das erste Symposium im Rahmen dieses neuen Programms fand vom 10. bis 12. April 2012 in Dubai, Vereinigte Arabische Emiraten, statt.

"Unterschiedliche politische und wirtschaftliche Systeme sowie kulturelle Gepflogenheiten beeinflussen das Verhalten der Patienten und damit auch das individuelle Therapieergebnis", sagte Gerd-Walter Rohm, Diabetes-Experte für die Region EMEA bei Bayer HealthCare. "Mit dem Austausch über erfolgreiche Projekte wollen wir die Grundlage für eine wirksame Therapie und Vorsorge in der Zukunft schaffen."

Diabetes ist eine der wachsenden Herausforderungen, die in den nächsten Jahren auf die Gesundheits- und Wirtschaftssysteme zukommen. Die Verbesserung der Bedingungen für Menschen mit Diabetes wird im Gesundheitssektor eine der größten Aufgaben des 21. Jahrhunderts sein. Laut der International Diabetes Federation (IDF)[1] waren im Jahr 2011 weltweit 366 Millionen Menschen von Diabetes betroffen und 4,6 Millionen Menschen starben daran. Schätzungen zufolge werden im Jahr 2030 bis zu 552 Millionen Menschen an dieser Stoffwechselerkrankung leiden. Es ist zwar bereits umfassendes Wissen über den Umgang mit der Krankheit vorhanden, doch nutzen nicht alle Länder die heutigen Möglichkeiten gleichermaßen. Die Betreuung und Behandlung von Diabetes-Patienten ist je nach wirtschaftlicher und medizinischer Situation, Bildungsstand und Kultur sehr unterschiedlich.

Das Programm "Excellence across Borders" von Bayer HealthCare soll deshalb die Verbreitung optimaler Vorgehensweisen bei Experten und Vereinigungen in Ländern des Nahen Ostens, Afrikas und Europas fördern. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen lokalen Bedingungen können die Teilnehmer Erfahrungen austauschen und auf die regionalen Besonderheiten eingehen. Sie können voneinander lernen und sich für die Suche nach neuen lokalen Möglichkeiten für die Diagnose, Behandlung und Prävention von Diabetes inspirieren und motivieren lassen. Die Netzwerke sind für die Ländervertreter eine hervorragende Gelegenheit, um Know-how zu erwerben und Ideen für medizinische und technische Verbesserungen in ihren Heimatländern zu verbreiten.

In den Teilnehmerregionen des ersten Symposiums herrscht dringender Bedarf an neuen lokalen Perspektiven zum Diabetes-Management. Mit Bahrain, Ägypten, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gehören sechs Länder der Region MENA (Nahost und Nordafrika) zu den zehn Ländern der Welt mit der höchsten Diabetes-Rate. Themen, die für das erste Symposium ausgewählt wurden, waren deshalb Übergewicht und die Lebensgewohnheiten bei Diabetes, Vorsorge und Früherkennung sowie die erfolgreiche Überwachung des Blutzuckerspiegels.

Auf der Grundlage von über vierzig Jahren Innovationen im Diabetes-Management unterstützt Bayer HealthCare aktiv den länderbezogenen Ansatz, über Exzellenz-orientierte Netzwerke für den regionalen Austausch von Wissen und Erfahrung zu fördern. Gemeinsam mit Länderexperten plant und organisiert das Unternehmen Treffen, die zur Verbesserung individueller Ressourcen- und Kosteneffizienz der einzelnen Länder im Diabetes-Management dienen sollen. In Zukunft werden jährlich zwei Symposien stattfinden, an denen Meinungsführer, Diabetes-Spezialisten, Gesundheitsexperten und Politiker aus Ländern aus dem Nahen Osten, Afrika, Europa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten teilnehmen werden.  

Über Diabetes

Die mit dem Leben in der modernen Gesellschaft verbundene Änderung der Lebensweise und der Ernährung erhöht das Diabetesrisiko. Die Stoffwechselerkrankung tritt auf, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend Insulin produziert oder der Körper nicht in der Lage ist, das produzierte Insulin effektiv zu verwerten. In diesem Fall kann eine erhöhte Glukose-Konzentration im Blut (Hyperglykämie) dem Körper schweren Schaden zufügen, insbesondere den Nerven und Blutgefäßen. Diabetes kann durch eine genetische Veranlagung und durch Faktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, zunehmendes Alter und sogar durch die ethnische Zugehörigkeit verursacht werden.[2]

Quellen

  1. IDF Diabetes Atlas, 5. Ausgabe, November 2011, http://www.idf.org/diabetesatlas/5e/the-global-burden.
  2. International Diabetes Federation: http://www.idf.org/node/2137.

Bildunterschrift: Gerd-Walter Rohm, Bayer Initiator von "Excellence across Borders"; Dr. Abdulrazzaq Ali Al Madani, Vorsitzender der Konferenz und Geschäftsführer des Dubai Hospitals; Harald Liedtke, Managing Director Bayer Middle East FZE (von links nach rechts) eröffneten die erste Konferenz "Excellence across Borders".
Bildquelle: Bayer HealthCare AG

zuletzt bearbeitet: 13.04.2012 nach oben

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