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Lebkuchen und Co. in Maßen auch mit Diabetes genießen

Pressemitteilung: diabetesDE

Apfel, Nuss und Mandelkern – Schlemmen in der Adventszeit

Am kommenden Sonntag brennt die dritte Kerze auf dem Adventskranz, in zwei Wochen ist Heiligabend. Advent und Weihnachten sind die Zeit der köstlichen Schlemmereien: Lebkuchen, Plätzchen, Dominosteine und Co. verführen schon seit September zum Kauf. Die Weihnachtsmärkte locken mit Glühwein, gebrannten Mandeln, Maronen und Bratwurst.

Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 müssen darauf nicht verzichten. Sie sollten diese Spezialitäten jedoch nur in Maßen verzehren und auf die Menge der Kohlenhydrate achten; bei Übergewicht auch auf den Fettgehalt. diabetesDE bietet alternative Adventsrezepte und eine Liste mit Broteinheiten zu beliebten Köstlichkeiten an.

Ob Adventskaffeetafel, Nikolausfeier oder Weihnachtsmarkt: Kulinarischen Versuchungen zu widerstehen, fällt gerade in der Vorweihnachtszeit nicht leicht. Menschen mit der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 müssen besonders auf ihre Ernährung achten. Dennoch dürfen auch sie der ein oder anderen Versuchung nachgeben, wenn sie einige Dinge berücksichtigen.

Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt sollte nie mit leerem Magen beginnen. Wer hungrig den Duft von Süßem und Herzhaftem wahrnimmt, verzehrt häufig viel mehr von den überwiegend sehr kalorienreichen Leckereien als eigentlich geplant. Bratwurst enthält viel Fett, gebrannte Mandeln enthalten viel Fett und Zucker. Eine wahre Kalorienbombe ist Glühwein. Schon ein Becher mit 200 Millilitern enthält im Durchschnitt 200 Kalorien. Außerdem senkt Alkohol den Blutzuckerspiegel, daher ist es notwendig, auch bei Alkoholgenuss während des Weihnachtsmarktbesuchs den Blutzucker öfter zu kontrollieren. Einer möglichen Unterzuckerung kann dann rechtzeitig gegengesteuert werden. Geröstete Maronen als Zwischenmahlzeit haben nur rund halb so viel Kalorien wie gebrannte Mandeln. Sie enthalten etwa 240 Kalorien pro 100 Gramm, letztere hingegen etwa 590 Kalorien.

Auch bei selbst hergestelltem Weihnachtsgebäck sollten Menschen mit Diabetes auf die Verzehrmenge und die enthaltenen Zutaten achten: Viele Sorten sind kohlenhydrat- und energiereich und lassen den Blutzuckerspiegel sehr schnell ansteigen. Das gilt zum Beispiel für Christstollen, Lebkuchen oder Magenbrot. Eine ebenso leckere Alternative hierzu können zum Beispiel Haferflockenplätzchen oder Zimteis sein, wenn Fett und Zucker maßvoll dosiert werden (siehe unten).

Je näher es auf den Heiligabend und die Feiertage zugeht, umso mehr steigt auch die Vorfreude auf ein köstliches Festessen. Die Weihnachtsgans mit Klößen und Bratäpfeln ist eines der beliebtesten Festtagsgerichte, allerdings auch eines der fett- und kalorienreichsten. Üppige Gerichte mit würzigen Braten, cremigen Soßen und sahnigen Torten verwöhnen zwar die Geschmacksnerven. Das Verdauungssystem leistet jedoch schwere Arbeit, um mit den fetten und süßen Schlemmereien fertig zu werden. Manche Gerichte lassen sich jedoch so abwandeln, dass sie weniger Kalorien und Fett enthalten, aber dennoch gut schmecken.

diabetesDE hat speziell für die Adventszeit Rezepte sowie eine Liste zusammengestellt, die über Broteinheiten (BE) der beliebtesten Weihnachtsmarkt-Leckereien Auskunft gibt.

Kleine Köstlichkeiten zum Advent

BE-Liste für typische Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt

zuletzt bearbeitet: 09.12.2011 nach oben

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