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"Angewandte Bewegungswissenschaften" - Plus an Lebensqualität und gegen Diabetes

Pressemitteilung: Universität Regensburg

Universität Regensburg richtet bundesweit einzigartigen Studiengang ein

Bewegung ist wichtig. Denn ausreichende und regelmäßige Bewegung kann Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislaufbeschwerden, Osteoporose und Fettleibigkeit vorbeugen oder diese lindern. Doch nicht nur bei der Gesundheit liegen die Vorteile auf der Hand. Bewegung sorgt auch für ein aktiveres und erfülltes Leben in vielen anderen Bereichen.

Was Kraft, Ausdauer, Gelenkigkeit und Koordination angeht, zeigen körperlich Aktive eine deutliche Überlegenheit gegenüber "Couch-Potatos". Zudem belegen Studien, dass sportliche Menschen geringere Probleme mit Stress haben und weniger anfällig sind für depressive Stimmungen. Bewegung steigert somit die Lebensqualität; ein Umstand, der in den letzten Jahren zunehmend ins Zentrum des Interesses gerückt ist. Ein Studiengang, der die Bedeutung von Bewegung für den Menschen und für die Vorbeugung von Krankheiten in den Mittelpunkt rückt, ist eine logische Konsequenz auf diese Entwicklung.

Die Universität Regensburg bietet deshalb ab dem kommenden Wintersemester 2011/12 das Fach "Angewandte Bewegungswissenschaften" als neues und bundesweit einzigartiges Studienangebot an. Im Rahmen des kombinatorischen Bachelorstudiengangs der Philosophischen Fakultäten der Universität kann der Studiengang "Angewandte Bewegungswissenschaften" als erstes Bachelor-Hauptfach, als zweites Hauptfach oder als Nebenfach studiert werden. Dabei ist das Fach mit dem gesamten geisteswissenschaftlichen Fächerkanon der Universität Regensburg kombinierbar. Organisiert wird das neue Studienangebot durch die Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaften unter Beteiligung der Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin.

Das Profil des neuen Studiengangs ist vor allen Dingen sportwissenschaftlich und sportmedizinisch ausgerichtet. Fachkenntnisse in diesen beiden Bereichen sind für ein Verständnis des Einflusses der Bewegung auf das menschliche Verhalten und Erleben unabdingbar. So geht es um die Vermittlung von bewegungs- und trainingswissenschaftlichen Kompetenzen sowie von Wissen um Möglichkeiten des motorischen Lernens.

Medizinisches Grundlagenwissen sollen die Studierenden insbesondere in Anatomie und Physiologie erwerben, wobei dies durch Lehrveranstaltungen zur Bedeutung von Sport in der Psychiatrie/Neurologie, Orthopädie und Inneren Medizin ergänzt und vertieft wird. Zudem stehen psychologische und pädagogische Inhalte - beispielsweise Entwicklungs- und Biopsychologie - im Mittelpunkt des Studiengangs.

Das Studienangebot richtet sich vor allem an Abiturientinnen und Abiturienten, die eine hohe sportliche Kompetenz besitzen und darüber hinaus Interesse an der Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit haben. Diesen soll über den Studiengang ein breites berufliches Beschäftigungsfeld erschlossen werden. So sind nach dem Abschluss Tätigkeiten in sozialen, pädagogischen und medizinischen Einrichtungen denkbar. Neben Beratungsstellen, Kliniken, Krankenkassen, Krankenversicherungen oder Gesundheitszentren kommt auch die schnell anwachsende "Fitness-Industrie" als künftiger Arbeitgeber in Betracht.

Die Regelstudienzeit für das Fach "Angewandte Bewegungswissenschaften" beträgt sechs Semester. Es bestehen keine Zulassungsbeschränkungen. Voraussetzung ist allerdings der Nachweis überdurchschnittlicher sportlicher Fähigkeiten durch eine Eignungsprüfung. Ein Studienbeginn ist immer zum Wintersemester möglich.

Diese Pressemitteilung wurde über den - idw - versandt.

zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 nach oben

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