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Heute ist der europäische Tag zur Bekämpfung der Adipositas (EOD)

Pressemitteilung: European Obesity Day EOD

Kampagnenführer bereit zum Alarmschlag

In fünf Jahren droht eine Diabetes-Epidemie

Workshops und Körperübungen, Gesundheitschecks und Aufklärungskampagnen zum Aufhalten des Jojo-Effekts von wiederholter Gewichtsab- und -zunahme werden den Zweiten Europäischen Tag zur Bekämpfung der Adipositas (European Obesity Day (EOD)) am 21. Mai markieren und den Alarm schlagen, dass mehr als 200 Millionen erwachsene Europäer übergewichtig sind und sich eine steigende Sterblichkeitsrate abzeichnet.

Die EOD-Kampagne 2011 mit dem Titel "Stop Jojo" möchte Länder dazu bringen, sich Portugal anzuschließen, das einzige EU-Mitglied, in dem Adipositas in Einklang mit den Empfehlungen der WHO[1] und einer neuen Entschließung des Europäischen Parlaments[2] als eine chronische Krankheit anerkannt wird. Portugal verfügt nun über spezielle Behandlungs- und Vorsorgeprogramme.

Prof. David Haslam, Mitbegründer des Europäischen Tages zur Bekämpfung der Adipositas (EOD), sagte: "Wenn wir übergewichtige Personen heute nicht behandeln, werden wir in fünf Jahren mit einer Diabetes-Epidemie, in zehn Jahren mit einer Herzkrankheit-Epidemie und in fünfzehn Jahren mit einer Epidemie von vorzeitigen Todesfällen rechnen müssen."

Groß angelegte Aktionen werden am 21. Mai überall in Europa stattfinden, u. a. in:

Jean-Paul Allonsius, Präsident des Europäischen Tages zur Bekämpfung der Adipositas (EOD), sagte: "Adipositas ist eine chronische Krankheit. Patienten benötigen die Unterstützung von Gesundheitsexperten, um eine nachhaltige Verhaltensänderung herbeizuführen. Bürger sollten ihren Arzt aufsuchen und sich darüber informieren, was ihr gesundes Gewicht sein sollte und wie sie dieses erreichen und aufrechterhalten können."

Der Europäische Tag zur Bekämpfung der Adipositas (EOD) 2011 wurde am 3. Mai 2011 im Europäischen Parlament in Brüssel bei einer von Herrn Cristian Busoi organisierten Veranstaltung ins Leben gerufen. Der EU-Gesundheitskommissar brachte seine Unterstützung in einer Erklärung zum Ausdruck (http://www.obesityday.eu/en/mediaroom/press-releases).

Die Adipositasrate ist in den letzten 10-15 Jahren um 30 % gestiegen[3] und die EU schätzt, dass bis zu 7 % der EU-Gesundheitskosten durch Adipositas verursacht werden. Vorsorge durch gesunde Ernährung und Bewegung ist ein Anfang, allerdings benötigen fettleibige Menschen eine effektive Behandlung ihrer Krankheit durch Gesundheitsexperten.

zuletzt bearbeitet: 21.05.2011 nach oben

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