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Keine unsicheren Medikamente bei Erektionsstörungen

Pressemitteilung: Bayer Vital GmbH

Bayer Vital senkt den Preis und rät: "Finger weg von Potenzmitteln aus dem Internet!"

Vorsicht Fälschung Zielscheibe Günstige Potenzmittel rezeptfrei aus dem Internet – fast jeder hat schon einmal eine E-Mail mit einem solch dubiosen Angebot bekommen. Gerade beim "Tabuthema" Erektionsstörungen bestellen viele Männer ihre Pillen scheinbar kostengünstig online. Doch mehr als die Hälfte dieser Medikamente sind gefälscht und stellen somit ein hohes Risiko für die Gesundheit dar. Bayer Vital will diese Entwicklung eindämmen - mit einer etwa 50-prozentigen Kostenreduktion bei der Therapie mit PDE-5-Hemmern.

In Deutschland sind laut WHO weniger als ein Prozent der regulär verkauften Arzneimittel gefälscht - bei nicht autorisierten Online-Anbietern geht man jedoch von über 50 Prozent Fälschungen aus. Für den Patienten ist so nicht vorhersehbar, was er überhaupt einnimmt: Häufig ist der Wirkstoff zu hoch oder zu niedrig dosiert, gar nicht enthalten oder wurde durch einen anderen ersetzt. Das beeinträchtigt nicht nur die Wirksamkeit, sondern kann gesundheitsgefährdend sein.

Risiken mit dem Arzt besprechen

Es gibt gute Gründe, weshalb Phosphodiesterase-5(PDE-5)-Hemmer zur Behandlung von Erektionsstörungen verschreibungs- und apothekenpflichtig sind. Die Therapie ist bei vielen, aber nicht bei allen Männern mit Potenzproblemen sinnvoll, außerdem gibt es mögliche Neben- und Wechselwirkungen, deren Risiko vom Arzt vor der Verschreibung abgeklärt werden muss. Für Originalität und gesicherte Qualität der Medikamente bürgt in besonderem Maße der Apothekenverkauf. Deshalb raten Experten: Finger weg von Anbietern, die die Verschreibungs- oder Apothekenpflicht z. B. über das Internet umgehen wollen!

Kostenfaktor für viele Patienten entscheidend

Eine Marktstudie, die Bayer Vital zum Einsatz von PDE-5-Hemmern durchgeführt hat, bestätigt die große Bedeutung der Arzneimittelkosten für die Patienten, die diese Therapie selbst bezahlen müssen. Etwa für jeden Dritten ist der Kostenaspekt signifikant; für etwa zwei Drittel ein Faktor von zumindest mittlerer Wichtigkeit. Die Absicht, den nicht autorisierten Internet-Vertrieb dadurch einzudämmen, dass man ihn weniger profitabel macht, um so Gefahren für den Patienten zu vermeiden, war ein Grund dafür, dass Bayer Vital den Preis der 10 mg-Tabletten kürzlich um ca. 50 Prozent gesenkt hat. So wird den Patienten eine sichere und effektive Original-Therapie zu einem verbesserten Preis-Leistungs-Verhältnis ermöglicht.

Weitere Informationen und praktische Tipps zum Erkennen von Fälschungen bietet die Patientenbroschüre "Vorsicht Fälschung", die im Internet unter www.vorsicht-faelschung.bayervital.de zum Download bereitsteht.

Bildunterschrift: Arzneimittelfälschungen haben sich in den letzten Jahren zu einem weltweit ernst zu nehmenden Problem entwickelt.
Bildquelle: Bayer HealthCare AG

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zuletzt bearbeitet: 16.08.2010 nach oben

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