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Insulininjektion im Fokus

Pressemitteilung: Becton Dickinson GmbH

Neue Website für Diabetiker

BD stellt Website für Diabetespatienten und Diabetesberater vor

Fehler bei der Insulininjektion können zu einer Beeinflussung der Diabetestherapie führen, vor allem zu Infektionen und Veränderungen des Unterhautfettgewebes. Dennoch wird die Bedeutung der "richtigen" Injektion bei der Diabetesbehandlung häufig unterschätzt. Auf der neu gestalteten Website www.bddiabetes.de finden Patienten und Diabetesberater ausführliche und übersichtlich gegliederte Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema. In verständlichen Texten und anschaulichen Animationen und Abbildungen wird die richtige Vorgehensweise bei der Injektion erläutert.

Diabetespatienten und Pflegekräfte müssen bei der Injektion von Insulin vieles beachten. So nimmt der Körper Insulin an verschiedenen Stellen unterschiedlich schnell auf. Wird es aus Versehen in den Muskel gespritzt oder ein schnell wirkendes Präparat in einen dafür weniger geeigneten Injektionsbereich wie den Oberschenkel, kann dies die Wirkung des Insulins stark beeinflussen. Auch chronische Veränderungen des Unterhautfettgewebes können durch Fehler bei der Injektion entstehen: Laut einer aktuellen Studie leiden 40 Prozent aller insulinpflichtigen Menschen mit Diabetes an den Injektionsstellen an sogenannten Lipohypertrophien - das sind "Beulen", die durch Wachstum und Verhärtung des Unterhautgewebes entstehen.

"Probleme bei der Verabreichung von Insulin lassen sich durch die richtige Injektionstechnik vermeiden", erläutert Claudia Leippert aus Bad Soden am Taunus, Diabetes-Beraterin und Vorstandsmitglied beim Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD). "Lipo-"Beulen" entstehen etwa, wenn ein Patient zu häufig in die gleiche Stelle sticht und die Pen-Nadel nicht nach jedem Gebrauch ausgetauscht wird. Die Website www.bddiabetes.de bietet für Patienten und auch für uns Diabetesberater einen hilfreichen Überblick über mögliche Fehlerquellen und viele wichtige Tipps und Hilfsmittel, die den Alltag mit Pen und Insulin erleichtern."

Die Herstellung von Produkten zur Behandlung von Diabetes hat bei BD eine lange Tradition. 1924 hat das Unternehmen aus Franklin Lakes, USA, die erste Spritze speziell für die Insulininjektion hergestellt. Ein knappes Jahrhundert später ist BD noch immer eines der führenden Unternehmen in der Injektionstechnologie. "Diabetespatienten müssen sich bis zu 6-mal täglich Insulin spritzen. Das ist eine gewaltige Belastung. Daher legen wir Wert darauf, jede Injektion so schonend und sicher wie möglich zu machen", erläutert Marian Tepe, Geschäftsbereichsleiter von BD Medical Diabetes Care in Deutschland.

Neben dem Themenschwerpunkt Injektion gibt es auf der Website viele weitere Tipps und Hilfestellungen für Diabetespatienten, etwa ein interaktives Ernährungsprogramm und Downloads wie das Diabetestagebuch für die Selbstkontrolle der Blutzuckerwerte oder Injektions-Rotationsschablonen.

zuletzt bearbeitet: 28.04.2010 nach oben

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