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Wirtschaftlichkeit wird bestätigt

Pressemitteilung: Sanofi-aventis

Über die Hälfte der Krankenkassen haben bereits Mehrwertverträge zu Insulin glargin

Am 1. Mai 2010 wird sanofi-aventis mit 88 gesetzlichen Krankenkassen Mehrwertverträge zu Insulin glargin abgeschlossen haben. Darin garantiert sanofi-aventis, dass den Kassen unter einer Diabetestherapie mit Insulin glargin gegenüber einer Therapie mit Humaninsulin keine höheren Kosten entstehen.

Eine Preisreduktion von Insulin glargin schließt das Unternehmen aus. Mit den aktuellen Mehrwertverträgen ist es gelungen, für mehr als 40 Millionen gesetzlich Versicherte eine innovative Lösung für die Behandlung mit Insulin glargin zu finden: Die Versorgung mit einer wirtschaftlichen und effektiven Insulintherapie sowie geringerem Risiko für Unterzuckerungen ist damit sichergestellt. Um auch den Versicherten von Krankenkassen ohne Mehrverträge, zukünftig die Therapie mit Insulin glargin zu ermöglichen, hält sanofi-aventis das Angebot für Mehrwertverträge aufrecht.

Wirtschaftlichkeit und Mehrnutzen durch Studien belegt

Bereits vor den Vereinbarungen mit den Kassen konnten sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch der vom G-BA geforderte klinische Mehrnutzen von Insulin glargin im Vergleich zu Humaninsulin eindeutig bewiesen werden. Sanofi-aventis hat die Bewertung von Insulin glargin durch G-BA und IQWiG seit Jahren mit einem extensiven gesundheitsökonomischen Studienprogramm in Deutschland begleitet. Zwölf unabhängige pharmaökonomische Studien bestätigen die Wirtschaftlichkeit der Therapie mit dem langwirksamen Insulin unter Einbeziehung der Gesamtkosten: Die Ergebnisse belegen konsistent, dass der Einsatz von Insulin glargin im Vergleich zu Humaninsulin den Krankenkassen keine Zusatzkosten verursacht.

Jeder mit Insulin behandelte Patient hat ein erhöhtes Risiko, eine Hypoglykämie zu erleiden. Jede einzelne eingetretene schwere Hypoglykämie verursacht akut einen medizinischen Schaden und kann eine lebensbedrohliche Situation darstellen. Eine Therapie mit Insulin glargin senkt das Hypoglykämierisiko im Vergleich zu einer Behandlung mit NPH Insulin signifikant. Dies betrifft sowohl die Gesamthäufigkeit als auch die Anzahl der schweren und der nächtlichen Hypoglykämien. Für Insulin glargin ist der vom G‑BA geforderte Mehrnutzen damit bereits bewiesen.

"Insulinpflichtige Diabetiker werden nicht akzeptieren, sie von einer für sie effektiven und flexiblen Therapie mit Insulin glargin auf eine Therapie umzustellen, die mit einem größeren Risiko für Hypoglykämien verbunden ist. Zum Vergleich: Kein Mensch würde freiwillig ein Auto ohne Airbag kaufen, wenn es Autohersteller gibt, die Autos mit Airbag ohne Aufpreis anbieten.", sagte Prof. Dr. Dr. Andreas Pfützner, Mainz.

Quellen

  • Eine vollständige Auflistung aller beteiligten gesetzlichen Krankenkassen unter www.sanofi-aventis.de oder unter der Rufnummer 0180-2222010 (0,06 Euro/Anruf).
  • Gesamtkosten beinhalten u. A. 1x-Gabe, Teststreifen, Nadeln, Dosis); vgl. Schöffski, O.; Pfohl, M. Thieme, Gesundheitsökonomie Report 2010; 1: 1-46; 2) Die Kostenneutralität bezieht sich auf die Gesamtkosten der Therapie des Typ 2 Diabetes mit Lantus® die nicht höher liegen als bei NPH, vgl.: Schöffski, O.; Pfohl, M. Thieme Gesundheitsökonomie Report 2010; 1: 1-46.
  • Tschritter O, Fritsche A, Gallwitz B, Häring HU: Langwirkende Insulinanaloga in der Therapie des Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2; Diabetes und Stoffwechsel 2005; 14: 375-82.

zuletzt bearbeitet: 23.04.2010 nach oben

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