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Grafisch aufbereitete Messwerte lassen Optimierungspotenzial in der Diabetes-Therapie erkennen

Neuer Kurzfilm zu visualisierten Blutzucker-Messdaten

Schon gewusst? Der neue Kurzfilm "Schon gewusst?" von Accu-Chek macht deutlich: Mit elektronisch erfassten und am PC visualisierten Blutzucker-Messdaten können Menschen mit Diabetes ihre Therapie optimieren. Bislang messen zu wenige Patienten ihren Blutzucker regelmäßig. Und diejenigen, die es tun, machen häufig Dokumentationsfehler – Fehlinterpretationen bei der Therapiesteuerung können die Folge sein. Ein weiteres Problem: Wer regelmäßig seine Blutzuckerwerte überprüft, produziert eine Unmenge von Daten und verliert leicht den Überblick.

In Deutschland misst nur etwa die Hälfte der acht Millionen Menschen mit Diabetes regelmäßig seinen Blutzucker.[1,2] Dabei ist eine solche Überprüfung für eine optimale Therapieführung durch Arzt und Patient entscheidend. Doch selbst diejenigen, die ihre Blutzuckerwerte kontrollieren und die Daten handschriftlich erfassen, machen nicht immer alles richtig: Einer Studie zufolge sind 57 Prozent aller notierten Messwerte fehlerhaft oder unvollständig.[3]

Auf diese Zusammenhänge macht der neue Kurzfilm "Schon gewusst?" von Accu-Chek aufmerksam. Und er zeigt, wie sich Dokumentationsfehler vermeiden lassen: Diabetes-Management-Lösungen übertragen die Daten der Blutzuckermesssysteme lückenlos auf den PC, wo sie übersichtlich ausgewertet werden können. Und genau diese Übersichtlichkeit ist entscheidend, denn insulinpflichtige Menschen mit Diabetes produzieren im Durchschnitt jeden Tag etwa 4 bis 7 Messdaten.[4] Pro Quartal kommen so im Schnitt 460 Zahlenwerte zusammen – eine Datenmenge, die intelligent verwaltet werden muss. Blutzuckermessgeräte von Accu-Chek speichern etwa 500 Messdaten – also alle Daten eines Quartals. Diese lassen sich dann ganz einfach auf den PC übertragen.

Werden die Daten am Computer grafisch aufbereitet, unterstützen sie Patienten und Ärzte bei der Therapiesteuerung. In Trends, Mustern und Statistiken lassen sich die Zusammenhänge zwischen Verhalten, Medikation und Blutzuckerwerten leichter erkennen. Die Behandlung kann daraufhin optimiert werden, wodurch sich die Stoffwechseleinstellung verbessern lässt und das Risiko von Folgeerkrankungen sinkt.

Der Kurzfilm "Schon gewusst" zeigt unterhaltsam und anschaulich, welche Datenmengen bei regelmäßiger Blutzucker-Selbstkontrolle entstehen und wie sich diese Daten am effektivsten managen lassen. Er kann unter www.youtube.com (Link wurde vom Nutzer entfernt) abgerufen werden. Weitere Informationen sind unter www.mehrErkennen.de erhältlich.

Quellen

  1. Hochrechnung basierend auf Daten von Häussler B, Hagenmeyer E-G, Storz P, Jessel S. Weißbuch Diabetes in Deutschland. Stuttgart: Thieme; 2006.
  2. diabetesDE. Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2010; Mainz: Kirchheim; 2009.
  3. Dr. Dietrich Franke, Vortrag "Klinische Relevanz einer strukturierten Blutzuckermessung und Datenanalyse" Roche Diagnostics Lunchsymposium, DDG, 2008, München.
  4. Rosak C, Bachmann W. Angewandte Diabetologie. 4th ed. Bremen: UNI-MED-Verlag; 2005.

Bildunterschrift: Standbild aus dem Film "Schon gewusst?"
Bildquelle: Roche Diagnostics GmbH

zuletzt bearbeitet: 15.04.2010 nach oben

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