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ISG Männergesundheitstage vom 19. bis 21. März 2010 bei der Gesundheitsmesse "fit for life" in Freiburg

Hoher Besuchernutzen mit dem Männer-Check-up

Gespräch mit dem Handball-Olympiasieger Michael Roth und überdimensional großes Prostata-Modell zum Anfassen

Von Freitag, dem 19. März, bis Sonntag, dem 21. März 2010, steht der Mann im Mittelpunkt: Zum vierten Mal bieten die ISG Männergesundheitstage Aufklärung, Informationen und einen Männer-Check-up. Im Rahmen der Gesundheitsmesse "fit for life" in der Messe Freiburg wird Männern und ihren Partnerinnen aufgezeigt, was dem sogenannten starken Geschlecht gut tut. Initiator der Veranstaltung ist das Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V. (ISG), die Schirmherrschaft hat der Freiburger Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon übernommen.

Markantes Merkmal der ISG Männergesundheitstage ist der Männer-Vorsorge-Check-up. Verschiedene Abteilungen des Universitätsklinikums Freiburg sowie weitere Aussteller des Männergesundheitstags bieten folgende Checks an: Blutdruckmessen, Fettwertbestimmung, Tests zur geistigen Fitness und weitere, bis hin zur Messung der Immun- und Testosteronwerte. "Wir bieten einen Check von A bis Z", sagt Sabine Pirnay-Kromer, ISG-Geschäftsführerin. "Die männlichen Besucher der Gesundheitsmesse "fit for life" können sich bei uns in Halle 3 ohne viel Aufwand von Kopf bis Fuß durchchecken lassen", so Pirnay-Kromer weiter.

"Männer sind immer noch Vorsorge-Muffel. Sie sind über die eigenen Gesundheitswerte schlecht informiert und nutzen die Angebote der Medizin zu wenig", erläutert Professor Dr. Ulrich Wetterauer, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Urologie am Universitätsklinikum Freiburg und Vorsitzender des ISG e.V. "Mit unserem Männer-Check-up und den Infoangeboten machen wir es den Männern so einfach wie möglich - wir präsentieren ihnen alles an einem Ort!"

Zu Beginn des Check-ups erhalten die Besucher einen Laufzettel zur persönlichen Erfassung von Daten wie Körpergröße, Gewicht, Taillenumfang und Alter. Dann folgen Messungen, zum Beispiel des Blutdrucks, des Cholesterins oder der Lungenfunktion, durch das medizinische und ärztliche Personal des Universitätsklinikums Freiburg. "Diese Messungen finden an verschiedenen Ständen in der Messehalle statt und dauern jeweils nur wenige Minuten", so Sabine Pirnay-Kromer. Die Stände sind gut gekennzeichnet und auf dem Laufzettel aufgeführt.

Der eigentliche Clou aber ist die Auswertung der Ergebnisse. Sie erfolgt mittels einer vom Freiburger Arzneimittelhersteller Pfizer zur Verfügung gestellten interaktiven Software. Hier werden die Daten des Laufzettels anonymisiert eingegeben und elektronisch ausgewertet. Anschließend erhalten die Teilnehmer des Check-ups am Stand des ISG ihr persönliches Gesundheitsprofil in Form eines Ausdrucks und haben die Möglichkeit, mit Medizinern darüber zu sprechen. Die Männer erfahren, wie es um ihre eigene Gesundheit bestellt ist und wie sie durch eine Änderung ihres Verhaltens zum Beispiel das Risiko, an Diabetes mellitus oder Koronarer Herzkrankheit zu erkranken, mindern können.

Ein weiteres Highlight stellt der Besuch des Handball-Olympiasiegers Michael Roth am Samstag, den 20. März, um 15 Uhr auf der Showbühne dar. Michael Roth war zeitgleich mit seinem Zwillingsbruder an Prostatakrebs erkrankt. Die Brüder hielten ihre Erfahrungen mit der Krebserkrankung im Buch "Unser Leben - unsere Krankheit: Vom richtigen Umgang mit dem Prostatakrebs" fest. Im Anschluss an ein öffentliches Interview wird der Autor und Ex-Handballprofi für Fragen und Autogrammwünsche zur Verfügung stehen.

Ein Prostata-Modell im Maßstab 200:1 macht den Besucherinnen und Besuchern die Funktionsweise und Lage des sonst kastaniengroßen Organs des männlichen Körpers im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar und klärt über die für Männer häufigste Krebserkrankung auf. Ergänzend dazu informieren Themenstände über Hintergründe.

Im kostenfreien "Männer-Vortragsforum" können interessierte Messebesucher und -besucherinnen sich über Sport, Ernährung oder typische "Männerkrankheiten" wie Bluthochdruck, Diabetes, Prostatavergrößerung oder -krebs auf fachgerechte und unterhaltsame Weise informieren.

zuletzt bearbeitet: 02.03.2010 nach oben

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