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Deutschland spricht über Darmkrebsvorsorge

Pressemitteilung: Felix Burda Stiftung

Felix Burda Stiftung ruft zum bundesweiten Darmkrebsmonat März auf

Der Monat März ist Darmkrebsmonat. Seit bereits neun Jahren engagieren sich während dieses Monats Gesundheitsorganisationen, Unternehmen, Städte, Kliniken, Apotheken und Privatpersonen für die Darmkrebsvorsorge. Unterstützt werden die öffentlichkeitswirksamen Aktionen durch die Werbekampagne und Pressearbeit der Felix Burda Stiftung sowie die Berichterstattung vieler Medien.

Seit erstmaliger Ausrufung des Aktionsmonats 2002 hat sich in der öffentlichen Wahrnehmung viel bewegt: Deutschland spricht über Darmkrebsprävention und rund 500.000 Menschen in Deutschland nehmen jährlich die Vorsorgedarmspiegelung in Anspruch.

"Diese positiven Zahlen freuen uns sehr. Sie zeigen, die meisten Menschen haben erkannt, wie wichtig die Darmkrebsvorsorge für ihre Gesundheit ist", erklärt Dr. Christa Maar, Vorstand der Felix Burda Stiftung. "Viele Menschen wissen auch bereits, dass u.a. eine familiäre Vorbelastung, ungesunder Lebensstil, sowie Diabetes ihr Risiko an Darmkrebs zu erkranken stark erhöhen. Damit in Zukunft noch mehr Menschen von der Vorsorge profitieren können, legen wir in diesem Jahr unseren kommunikativen Schwerpunkt auf die Aufklärung über Mythen und Klischees, die oft im Zusammenhang mit der Erkrankung sowie der Vorsorgeuntersuchung genannt werden."

Darmkrebsmonat März - ein Monat mit vielen Aktionen rund um das Thema Darmkrebs und Vorsorge

Mit jedem Jahr steigt die Zahl der Mitwirkenden. Das Thema ist für 31 Tage verstärkt in der Öffentlichkeit. Regionale Aktionen wie Informationstage in Kliniken und Apotheken, Beratungshotlines, Vorsorgeaktionen in Unternehmen und öffentlichkeitswirksame Kampagnen zahlreicher Städte erreichen die Menschen direkt vor Ort. Den Rahmen dafür bildet die jährliche, konzertierte Werbekampagne der Felix Burda Stiftung mit Unterstützung prominenter Testimonials. Zahlreiche Medien und Verlage begleiten den Monat durch redaktionelle Berichterstattung, Experten-Talkshows und Interviews sowie pro bono Werbeschaltungen in Print-, TV-, Radio- und Online-Formaten.

In Europas größtem begehbarem Darmmodell Vorsorge erleben

Prävention zum Anfassen bietet das Live-Kommunikations-Tool der Stiftung, das auf zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen im März zu sehen ist. Im Inneren des 20 Meter langen Darmmodells erfahren die Besucher wie Darmkrebs entsteht, welche Risikofaktoren es gibt und wie man sicher und einfach vorsorgt. Seit 2008 tourt Faszination Darm durch deutsche Städte. Im Sommer 2009 machte das Modell Station in Israel, am Stadtstrand von Tel Aviv. Alle Termine der Deutschlandtour 2010 finden Sie hier: www.faszination-darm.de/content/faszination-darm/termine.

Die neue Werbekampagne der Felix Burda Stiftung

Pünktlich zum jährlichen Darmkrebsmonat März startet die Felix Burda Stiftung eine neue Werbekampagne. Die Hauptrollen spielen dieses Jahr erstmals vier deutsche Comedians: Atze Schröder, Ingolf Lück, Markus Maria Profitlich und Hans Werner Olm führen in ihren Paraderollen die größten Vorurteile gegenüber der Darmkrebsvorsorge ad absurdum. Die Comedians spielen in ihren Rollen als "Anti"-Typen mit den inneren Konflikten und sprechen die Vorbehalte der Menschen aus. Unter dem Motto "Bei Darmkrebs hört für mich der Spaß auf", entlarven sie diese Klischees dann aber als bloße Mythen und weisen auf die großen Chancen der Vorsorge hin. Die Betrachter werden zum Nachdenken angeregt und können so eigenständig erkennen, was für ihre Gesundheit das Richtige ist. Neben vier Anzeigenmotiven sind die prominenten Comedians in TV- und Radio-Spots sowie auf Online-Bannern zu sehen. Darüber hinaus wird die Felix Burda Stiftung Ihre Kanäle auf YouTube und sevenload, sowie die Fan-Page auf facebook zur Kommunikation nutzen. Die Buchung von Print-, Online-, TV- und Radio-Material zur Kampagne erfolgt im Rahmen von Social Advertising. Ansprechpartner: kathrin.stark@burda.com. Das Gesamtkonzept entwickelte die Agentur fischerAppelt, furore GmbH aus Hamburg, Fotograf war Markus Tedeskino, Produzent der TV-Spots Jan Holtz von FOCUS TV und Regie führte Christian Böge.

Flyer und Plakate

++ Neu ++ Werbe- und Informationsmaterialien zu Darmkrebsvorsorge und Früherkennung. Der Flyer informiert über die Risikogruppen sowie die optimalen Vorsorgemöglichkeiten und enthält einen kurzen Fragebogen zum familiären Risiko. Auf den Plakaten weisen die Comedians auf eine einfache Vorbereitung und eine schmerzfreie Vorsorge hin. Informationen zu den Zahlungsmodalitäten finden Sie auf dem Bestellformular: www.felix-burda-stiftung.de/content/stiftung/flyer-plakate.

Hintergrund:

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsneuerkrankung in Deutschland. Jährlich erkranken 73.000 Menschen neu an Darmkrebs und 27.000 sterben an den Folgen dieser Krankheit. Dabei ist Darmkrebs die einzige Krebserkrankung, die sich durch Vorsorge verhindern oder in einem so frühen Stadium entdecken lässt, dass der Krebs heilbar ist. Bei keiner anderen Krebsart bietet die Früherkennung derart große Chancen: Wird Darmkrebs frühzeitig genug entdeckt, ist die Erkrankung bei den meisten Menschen zu 100 Prozent heilbar.

Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Die international aktive Stiftung widmet sich aus diesem persönlichen Antrieb heraus ausschließlich der Prävention von Darmkrebs und ist heute eine der bekanntesten, gemeinnützigen Institutionen in diesem Bereich in Deutschland. Sie gilt als wichtiger Impulsgeber in der Marketing-Kommunikation der Chancen der Darmkrebsvorsorge und -früherkennung und als anerkannte treibende Kraft in diesem Bereich.

Zu den Projekten der Stiftung zählen der 2002 initiierte, bundesweite Darmkrebsmonat März, sowie der 2003 geschaffene Felix Burda Award, mit dem Menschen, Institutionen und Unternehmen für herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt werden.

zuletzt bearbeitet: 24.02.2010 nach oben

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