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Schlaganfälle: vorbeugen und verhindern

Patientenakademie der UKJ-Klinik für Neurologie am 25. November zum Thema Schlaganfall

Der Schlaganfall ist die häufigste Ursache für Behinderung im Erwachsenenalter und die häufigste vermeidbare Erkrankung des Nervensystems. In den meisten Fällen liegen dem "Hirnschlag" eine Reihe von Risikofaktoren zugrunde, die von vielen Betroffenen erst zu spät erkannt werden. Diese Möglichkeiten der Vorbeugung auch für den Schlaganfall sind Thema der neurologischen Patientenakademie des Universitätsklinikums Jena, die sich am 25. November mit dem Schlaganfall beschäftigt.

"Ein gesunder Lebensstil und eine frühzeitige Erkennung und Behandlung gefährdender Herz-Kreislauf-Probleme vor allem bei Menschen ab 60 Jahren führen zu einer deutlichen Senkung des Schlaganfallrisikos", erklärt Dr. Albrecht Günther, Oberarzt an der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Jena. "Als Risikofaktoren gelten dabei besonders Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Vorhofflimmern", so Dr Günther.

"Herzrhythmusstörungen können zur Entstehung von Blutgerinnseln führen, die Blutgefäße im Gehirn verstopfen können und so Schlaganfälle auslösen." Vorgebeugt wird in diesen Fällen mit Medikamenten zur Blutverdünnung. In der Patientenakademie wird Privatdozent Dr. Jens Weise, Oberarzt der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Jena, erklären, wann dies notwendig ist und welche neuen Möglichkeiten der Blutverdünnung beim Schlaganfall und zu dessen Vorbeugung es derzeit gibt.

Ebenfalls Thema ist ein besonders beeinträchtigendes Symptom eines Schlaganfalles: die Aphasie oder auch Sprachstörung. Diese Folge eines Schlaganfalls äußert sich entweder als Unfähigkeit, Worte zu bilden oder Sprache zu verstehen. Welche Formen der Aphasie es gibt und welche Behandlungsansätze verfolgt werden, wird der Neuropsychologe Dr. Peter Bublak erläutern.

Die Schlaganfall-Experten des Klinikums werden am 25. November ab 18:30 Uhr im Hörsaal 5 des Universitäts-Hörsaalgebäudes am Ernst-Abbe-Platz in mehreren Kurzvorträgen nicht nur den aktuellen Wissensstand zu diesen wichtigen Schwerpunkten vorstellen, sondern auch mit Patienten und Angehörigen ins Gespräch kommen und diskutieren. Alle Betroffenen und ihre Angehörigen, aber auch alle anderen Interessierten, sind herzlich zu dem öffentlichen Informationsabend eingeladen.

zuletzt bearbeitet: 17.11.2009 nach oben

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