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Bei Diabetes-Medikamenten auf Wechselwirkungen achten

Wechselwirkungen zwischen Blutdrucksenkern und Insulin beobachtet

Beratung bei der Rezeptbelieferung Werden Arzneimittel gegen Diabetes eingenommen, sind Wechselwirkungen häufig. Um diese vollständig zu erkennen, ist die kontinuierliche Betreuung der Hausapotheke unersetzlich.

"Nur der Apotheker in der wohnortnahen Apotheke kann alle individuellen Arzneimittel erfassen und kennt auch die Selbstmedikation. Die kostenlose Überprüfung auf mögliche Wechselwirkungen bieten wir den Apothekenkunden an, die sich in einer Hausapotheke einschreiben", so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. "Anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November wollen wir Patienten für arzneimittelbezogene Probleme und deren Lösung sensibilisieren."

Derzeit sind etwa 5.000 verschiedene Wechselwirkungen bekannt. Welche Wechselwirkungen klinisch relevant sind und wie die Patienten im Alltag mit ihnen umgehen können, kann der Apotheker im persönlichen Gespräch mit seinem Kunden erkennen und nach Rücksprache mit dem Arzt patientenindividuelle Lösungen finden.

Wechselwirkungen zwischen Antidiabetika wurden unter anderem bei verschreibungspflichtigen Blutdrucksenkern beobachtet. Je nach Wirkstoff kann es unter anderem zu Unter- oder Überzuckerungen kommen, worauf der Diabetiker mit einer entsprechend veränderten Insulindosis reagieren sollte. So können blutdrucksenkende ACE-Hemmer die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber Insulin steigern. Blutdrucksenkende Betablocker können Unterzuckerungen verstärken und deren Warnsymptome wie Zittern verringern.

Bildunterschrift: Beratung in der Apotheke
Bildquelle: ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

zuletzt bearbeitet: 10.11.2008 nach oben

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