Das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite

Home > Aktuelles > Diabetes-Nachrichten > Archive > 2008 > 080415

Bei Diabetikern muss der Blutdruck runter

Pressemitteilung: Neue Apotheken Illustrierte

Für Menschen mit Diabetes ist die regelmäßige Blutdruckkontrolle ein Muss

Für Diabetiker ist der hohe Blutdruck ein zweites hohes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Welche Möglichkeiten der Medizin zur Verfügung stehen, um einen erhöhten Wert zu senken, und was die Patienten für sich selbst tun können, berichtet die "Neue Apotheken Illustrierte" in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2008.

Wer sich Auszeiten gönnt und auch einmal die Seele baumeln lässt, tut seinem Blutdruck Gutes. Denn Stress kann ihn in die Höhe treiben. Daneben können professionelle Entspannungstechniken wie Autogenes Training den Druck von der Seele und aus den Blutgefäßen nehmen. Eine obst- und gemüsereiche Mischkost und ein sparsamer Umgang mit Salz und fettreichen Speisen hilft ebenfalls in vielen Fällen, den Blutdruck zu senken. Körperliche Bewegung und der Verzicht auf Zigaretten verstärken den positiven Effekt.

Manchmal lässt sich eine Behandlung mit Arzneimitteln nicht umgehen. Sie senken einen erhöhten Blutdruck auf unterschiedliche Weise, sodass Ärzte sie einzeln einsetzen, aber auch sinnvoll kombinieren. So vermindern die sogenannten Betablocker den Einfluss von Stressfaktoren auf das Herz und senken Herzfrequenz und Blutdruck. Harntreibende Arzneimittel, Diuretika genannt, fördern Wasser- und Salzausscheidung und nehmen so den Druck von den Gefäßwänden. Calciumantagonisten wirken hingegen auf die Gefäßmuskulatur und vermindern die Engstellung der Arterien.

Da ein erhöhter Blutdruck sich häufig schleichend und vollkommen unbemerkt einstellt, ist gerade für Menschen mit Diabetes die regelmäßige Blutdruckkontrolle ein Muss, zum Beispiel in der Apotheke.

zuletzt bearbeitet: 15.04.2008 nach oben

Unterstützer der DiabSite:

Lasar Liepins

Lasar Liepins

Weitere Angebote:

Diabetes- und weitere Infos in Fremdsprachen

Angesichts der vielen Flüchtlinge zeigt DiabSite, wo es Diabetes- und weitere Gesundheitsinfos auf Arabisch, Persisch, Russisch etc. gibt.