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Bei Diabetesmedikamenten auf Wechselwirkungen achten

Apotheken lösen arzneimittelbezogene Probleme

Bei Diabetes Wechelswirkungen von Medikamenten beachten Werden gegen Diabetes Arzneimittel eingenommen, sind Wechselwirkungen häufig. Um diese vollständig zu erkennen, ist die kontinuierliche Betreuung der Hausapotheke unersetzlich. "Nur der Apotheker in der wohnortnahen Apotheke kann alle individuellen Arzneimittel erfassen und kennt auch die Selbstmedikation.

Die kostenlose Überprüfung auf mögliche Wechselwirkungen bieten wir den Apothekenkunden an, die sich in einer Hausapotheke einschreiben", sagt Hermann S. Keller, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes e.V.

"Wir haben die heute endende Aktionswoche zum Weltdiabetestag auch genutzt, um die Patienten für arzneimittelbezogene Probleme und deren Lösung zu sensibilisieren." Derzeit sind etwa 5.000 verschiedene Wechselwirkungen bekannt. Welche Wechselwirkung klinisch relevant ist und wie die Patienten im Alltag mit ihnen umgehen können, kann der Apotheker im persönlichen Gespräch mit seinem Kunden erkennen und in Rücksprache mit dem Arzt patientenindividuelle Lösungen finden.

Wechselwirkungen zwischen Antidiabetika wurden unter anderem bei verschreibungspflichtigen Blutdrucksenkern beobachtet. Je nach Wirkstoff kann es unter anderem zu Unter- oder Überzuckerungen kommen, worauf der Diabetiker mit einer entsprechend veränderten Insulindosis reagieren sollte. So können blutdrucksenkende ACE-Hemmer die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber Insulin steigern. Blutdrucksenkende Betablocker können Unterzuckerungen verstärken und deren Warnsymptome wie Zittern verringern.

Bildquelle: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

zuletzt bearbeitet: 21.11.2007 nach oben

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