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Unfallrisiko Diabetes - Bei Unterzucker gegensteuern

Pressemitteilung: ADAC e.V.

ADAC-Ratschläge für betroffene Autofahrer

Nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft leiden bundesweit sieben Millionen Menschen an einer Zuckerkrankheit. Experten schätzen, dass weitere drei Millionen nichts von ihrer Erkrankung wissen. Das ADAC-Ärzte Collegium hat sich mit den Unfallrisiken von Diabetikern befasst und eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen.

Neben akuten Sehstörungen geht das größte Risiko von einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) aus. Diese kann im schlimmsten Fall zur Bewusstlosigkeit führen.

Wer unter ungewöhnlich großem Durst (eher ein Hinweis für hohe Blutzuckerwerte, Anm. d. Red.), Schwächeanfällen und Sehstörungen leidet, sollte dringend seinen Blutzucker untersuchen lassen. Für bereits insulinpflichtige Fahrer gilt:

Grundsätzlich ist das Unfallrisiko von Diabetikern nicht höher als das der anderen Verkehrsteilnehmer, vorausgesetzt, die Erkrankten sind gut eingestellt und entsprechend geschult. Kommt es zu einem Unfall, bei dem Unterzuckerung als Ursache nachgewiesen wird, muss der Betroffene ein verkehrsmedizinisches Gutachten vorlegen, das seine Fahreignung beurteilt.

zuletzt bearbeitet: 02.10.2007 nach oben

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