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Die Insulinpumpe

Pressemitteilung: Diabetes-Journal

Für viele Diabetiker bereits ein "Freund fürs Leben"!

Die Oktoberausgabe der Monatszeitschrift "Diabetes-Journal" beschäftigt sich im Titelthema ausführlich mit der Insulinpumpentherapie. Einige Zahlen gefällig? 250.000 Menschen weltweit nutzen die Therapieform, zwei Drittel davon in den USA. In Deutschland werden rund 35.000 Menschen so behandelt, davon 3.000 Kinder und Jugendliche. Tendenz: rasant steigend. Warum aber findet die Pumpe mehr und mehr Anhänger?

Zunächst kommt einem doch der Gedanke, dass man sich "von einem Gerät abhängig" macht, man das komplexe Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine genau und sicher erlernen bzw. beherrschen muss. Und auch, dass die Insulinpumpe durchaus bei der einen oder anderen Verrichtung potentiell im Weg ist. - Man muss die Menschen fragen, um zur Antwort zu kommen: bessere Einstellung, weniger Schwankungen, mehr Flexibilität, bessere Anpassung an den Insulinbedarf bei Arbeit, Sport und Krankheit.

Der Muskelmasse nach zu urteilen können viele Menschen geradezu einpacken: Mit dem 25. Lebensjahr beginnt altersbedingt der Abbau von Skelettmuskulatur und, damit verbunden, Körperkraft. Zwischen dem 30. und 80. Lebensjahr verliert der Mensch ein Drittel der Muskelmasse. Gibt es ein Entrinnen?

Ja, kann man sagen: Verschont wird, wer regelmäßig Kraft trainiert. Untersuchungen konnten zeigen, dass 68-jährige Trainierte einen identischen Muskelfasergehalt aufwiesen wie 28-jährige Normalpersonen. Hinzu kommt: Diabetiker profitieren vom Krafttraining besonders, auch hinsichtlich der Blutzuckerwerte - mehr noch als vom Ausdauersport. Gute Gründe also, mit dem Krafttraining zu beginnen - auch, oder gerade, als Diabetiker!

"Die Stärkung der Selbsthilfe ist einigen ein Dorn im Auge", sagt Peter Gilmer im aktuellen gesundheitspolitischen Interview. Gilmer ist Vorsitzender des Bundesverbandes Niere e. V. - einer hochprofessionellen Selbsthilfeorganisation, die erfolgreich arbeitet und damit wie der Deutsche Diabetiker Bund auch unbequem für den einen oder anderen Akteur im Gesundheitswesen ist.

zuletzt bearbeitet: 27.09.2007 nach oben

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