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"Diabetes Deutschland" formiert sich professionell:

Alle Diabetes-Verbände unterstützen den Aufbau der Dachorganisation

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) arbeitet zurzeit gemeinsam mit dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB), der Deutschen Diabetes-Union (DDU), dem Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ) sowie dem Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) daran, eine gemeinsame Diabetes-Organisation für Deutschland aufzubauen. Unter dem Arbeitstitel "Diabetes Deutschland" soll ein Konstrukt entstehen, das die vorhandenen Kompetenzen der verschiedenen Organisationen besser als bisher bündelt und für die Zukunft nutzbar macht.

An dem Aufbau der neuen Dachorganisation "Diabetes Deutschland" arbeiten derzeit alle großen Institutionen mit, die sich für die verbesserte Prävention, Diagnostik, Behandlung und Förderung der Selbsthilfe von Menschen mit Diabetes einsetzen. "Angesichts der zunehmenden Zahl der an Diabetes Erkrankten in Deutschland benötigen wir eine schlagkräftige Organisation", erläutert DDG-Präsident Professor Dr. med. Thomas Haak den Beweggrund der Initiative "Diabetes Deutschland". Voraussetzung dafür sei der aktive Beitrag aller Beteiligten - vom VDBD bis zur DDU. "Wir freuen uns sehr, dass alle ihre konstruktive Mitarbeit zugesagt haben", so Haak. Besonders die Patienten werden in "Diabetes Deutschland" eine wichtige Rolle spielen. "Mit 'Diabetes Deutschland' sind wir auf dem richtigen Weg, die Versorgung der Menschen mit Diabetes weiter zu verbessern", ist Manfred Wölfert, Vorsitzender des Bundesverbandes DDB, überzeugt.

"Jetzt geht es darum, ein stabiles Organisations-Konstrukt zu schaffen, in dem sich alle Beteiligten wiederfinden" fordert der Präsident der Deutschen Diabetes-Union Professor Dr. med. Eberhard Standl aus München. "Das muss professionell geplant und umgesetzt werden." Ein Change Manager wird von den beteiligten Verbänden beauftragt, diesen Prozess zu steuern. Sobald der Change Manager seine Arbeit aufnimmt, wird er die Einzel-Organisationen koordinieren, um die Kooperation "Diabetes Deutschland" zügig voranzutreiben. Währenddessen sollen bestehende Projekte in den einzelnen Institutionen ungestört weiterlaufen können.

Alle bislang bestehenden Organisationen bleiben während des Aufbaus von "Diabetes Deutschland" erhalten und können die neue Organisation aktiv nach den eigenen Wünschen mitgestalten. Um für diesen wichtigen Prozess die notwendige Zeit einzuräumen und die laufenden Aktivitäten in den verschiedenen Organisationen nicht zu gefährden, hat die DDG die zum Ende des Jahres 2007 ausgesprochene Kündigung ihrer Mitgliedschaft in der DDU auf Ende 2008 verschoben.

zuletzt bearbeitet: 30.08.2007 nach oben

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