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Aufklärungsinitiative zum Thema Erektionsstörungen:

Pressemitteilung: Lilly Deutschland GmbH

"Helden der Liebe" brechen ein Tabu

Über Sexualität wird viel gesprochen - auch in der Öffentlichkeit. Über die eigenen Probleme mit seiner Sexualität spricht Man(n) dagegen nicht. Die Teilnehmer der von Lilly Deutschland ins Leben gerufenen Aufklärungsinitiative "Helden der Liebe" brechen jetzt dieses Tabu: Sie reden offen und ohne Scham in der Öffentlichkeit über Erektionsstörungen und wie sie persönlich mit diesem Problem umgegangen sind.

Die Aufklärungsinitiative "Helden der Liebe" geht neue Wege: Erstmals sind es nicht Prominente oder Models, die sich zum Thema Erektionsstörungen äußern und ablichten lassen, sondern Menschen wie Du und ich. Diese Männer und Paare engagieren sich aus eigener Überzeugung für das Thema. Viele von ihnen haben erlebt, wie belastend das Schweigen für einen selbst und die Partnerschaft sein kann. Aber sie haben den Schritt zum Arzt gemacht, mit ihm über Behandlungsmöglichkeiten gesprochen und genießen dadurch jetzt wieder ein erfülltes Liebesleben. So auch Günther Brockmann aus Barsbüttel: "Ich habe das Problem lange verdrängt. Meine Partnerschaft hat darunter gelitten. Aber ich war zu feige mit meiner Frau darüber zu sprechen." Im Fall von Günther Brockmann löste seine Frau das Problem, indem sie ihn nach mehreren Auseinandersetzungen davon überzeugte, zum Arzt zu gehen. Für ihn brachte das Gespräch mit dem Arzt eine große Erleichterung und eine Lösung des Problems. "Ich habe mich richtig gut gefühlt, als ich das erste Mal zugeben konnte, dass es mit der Erektion nicht mehr klappt", erinnert sich der 64jährige. Durch seinen Mut, das Thema offen und ehrlich anzugehen, hat er wieder Freude an Liebe und Sexualität gewonnen. Dieses Gefühl möchte Günther Brockmann weitergeben und hat sich deshalb entschlossen, die Aufklärungsinitiative von Lilly Deutschland zu unterstützen.

Schätzungsweise fünf bis sechs Millionen Männer in Deutschland haben Erektionsprobleme. Und die Zahl der Betroffenen steigt: "Erektionsstörungen werden häufig durch Volkskrankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck ausgelöst", berichtet Dr. Peter Drozdzynski, Urologe aus Düsseldorf. Da diese Krankheiten zunehmen, steigt auch die Zahl der Männer mit Erektionsstörungen an. "Gleichzeitig gewinnt das Thema auch eine größere Bedeutung, da erfüllte Sexualität im Alter immer selbstverständlicher wird", ergänzt Drozdzynski. "Ich halte Aufklärung über das Thema Erektionsstörungen für sehr wichtig, da es nach wie vor tabuisiert wird", erläutert der Urologe sein Engagement für die Aufklärungsinitiative. Den Titel "Helden der Liebe" hält er für besonders treffend, da er den positiven Begriff des "Helden" - also jemand, der durch vorbildhaftes Handeln Anerkennung verdient - inhaltlich mit dem negativen Bild des Versagens verknüpft. Nach seiner Meinung zeigen die Teilnehmer eine große Stärke, indem sie eine Schwäche eingestehen.

Obwohl Erektionsstörungen die Betroffenen stark belasten und es heute gute Behandlungsmöglichkeiten gibt, wagt bislang nur ein kleiner Teil der Männer, das Thema bei einem Arzt anzusprechen. Sie sollen durch die Vorbilder der "Helden der Liebe" ermutigt werden, Hilfe bei einem Arzt zu suchen. Denn in den meisten Fällen können die Erektionsstörungen erfolgreich behandelt werden. Die meisten Männer entscheiden sich für Tabletten, sogenannte PDE-5-Hemmer. Derzeit sind drei Medikamente erhältlich, die sich hauptsächlich in ihrer Wirkdauer unterscheiden.

Ab Ende Mai startet die Aufklärungsinitiative unter anderem mit einer eigenen Aktionsseite im Internet. Unter www.helden-der-liebe.de stellen sich die Teilnehmer mit ihren Geschichten vor. Außerdem erhalten Interessierte Informationen zu Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Erektionsstörungen. Besucher der Seite können per E-Mail Fragen an einzelne Teilnehmer stellen oder einen Expertenrat vom Urologen einholen.

zuletzt bearbeitet: 25.05.2007 nach oben

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