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Richtige Ernährung bei Diabetes: Vollkorn, Gemüse, Milchprodukte und Fisch

Pressemitteilung: Abbott Diabetes Care

Nur wer seine Ernährung langfristig umstellt, kann den schweren, diabetischen Folgeerkrankungen vorbeugen

Jetzt steht es fest: Wir Deutschen sind die absoluten XXL-Bürger. Drei Viertel der Männer und gut jede zweite Frau ist zu dick - dies hat eine internationale Studie zum Thema Fettleibigkeit (IASO) ergeben. Eine der Folgen von Übergewicht und Fettleibigkeit ist Diabetes mellitus - eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel entgleist. Dieser so genannte Typ-2-Diabetes gehört zu den häufigsten und teuersten chronischen Erkrankungen. Die regelmäßige Blutzuckermessung unterstützt Menschen mit Diabetes auf ihrem Weg zu einer langfristig besseren Ernährung. Darauf weist Abbott Diabetes Care im Rahmen eines Ernährungssymposiums anlässlich der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft hin. Das Unternehmen präsentiert renommierte Wissenschaftler, die aktuelle, für Diabetes ernährungsrelevante Forschungsergebnisse vorstellen. Da allerdings Theorie und Praxis gerade in punkto Ernährung oftmals schwer zu vereinbaren sind, geben die Experten gleichzeitig hilfreiche Tipps für eine Erfolg versprechende Ernährungsumstellung.

Auch die Politik hat das schwerwiegende, bundesweite Gewichts- und Diabetesproblem erkannt: Ein Ausweg soll der von der Bundesregierung vorgelegte 5-Punkte-Plan mit dem Ziel "Fit statt Fett" bringen. Dabei geht es um mehr Bewegung und gesünderes Essen, um die Pfunde um Bauch und Hüfte schmelzen zu lassen und das Risiko für kostspielige Folgeerkrankungen wie Diabetes zu verringern. Allein in Deutschland betragen die Behandlungskosten pro Jahr mehr als 18 Milliarden Euro - Tendenz steigend. Denn die Zahl der Menschen mit Diabetes wächst jährlich um etwa fünf Prozent. Verbraucherschutzminister Horst Seehofer sagte bei der Vorstellung des Aktionsplans: "Es ist erschreckend, dass 6.000 Kinder jährlich neu an Altersdiabetes erkranken". Dies werde sich verstärken und könne zu "Unsummen an Behandlungskosten" führen. Fast jeder dritte Bundesbürger entwickelt im Laufe seines Lebens einen Typ-2-Diabetes. Dabei hat eine geeignete Ernährung einen entscheidend positiven Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf der Erkrankung.

Aktuellen Studien zufolge gibt es im Hinblick auf die Ernährung bei Diabetes zwei neue Erkenntnisse: Zum einen stellten Forscher fest, dass im Rahmen der täglichen Energieaufnahme ein höherer Eiweißanteil von 15 bis 30 Prozent positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben kann. Vor allem pflanzliches Eiweiß sowie Milchprodukte und Fisch sind hier empfehlenswert. Außerdem sollten Menschen mit Diabetes mehr Ballaststoffe zu sich nehmen - am besten in Form von Vollkornprodukten. Wie gut gesichert diese Aussagen sind, wird im Rahmen des Symposiums ausführlich erörtert. Damit die Ernährungsumstellung auch klappt, ist es ratsam, Essen und Trinken auf die individuellen Stärken und Schwächen der Menschen mit Diabetes abzustimmen. Wichtig ist nach Ansicht von Psychologen, den Aufwand und den Erfolg der neuen, gesünderen Ernährungsform von Anfang an richtig einzuschätzen und anfängliche Hürden einzukalkulieren. Eines ist jedoch Fakt: Nur wer seine Ernährung langfristig umstellt, kann den schweren, diabetischen Folgeerkrankungen vorbeugen. Durch die regelmäßige Blutzuckermessung erhält der Patient schnell Rückmeldung, wie die Ernährung den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Die verschiedenen Messgeräte von Abbott Diabetes Care sind - ebenso wie der persönliche Ernährungsfahrplan - individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes ausgerichtet. Damit bietet Abbott Diabetes Care jedem Einzelnen den gewünschten Komfort und macht die Blutzuckermessung so einfach wie möglich.

zuletzt bearbeitet: 16.05.2007 nach oben

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