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Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen

Pressemitteilung: GlaxoSmithKline (GSK)

Transparente Unterstützung für Selbsthilfegruppen soll Stimme der Patienten stärken

GlaxoSmithKline (GSK) Deutschland veröffentlicht seit heute auf seiner Webseite die Namen der Patientenorganisationen, die das Unternehmen unterstützt. Auf www.glaxosmithkline.de/html/patienten/projekte-2006.html findet sich eine Liste von 31 Patientenorganisationen, die geförderten Projekte und die Aufteilung der bereitgestellten Finanzmittel in Höhe von insgesamt 326.000 Euro im Jahr 2006. Diese Initiative ist Teil eines Projektes, an dem 44 Tochtergesellschaften von GSK in Europa beteiligt sind.

Die von GSK unterstützten Organisationen, die sich als Fürsprecher der Patienten verstehen, widmen sich beispielsweise Krankheiten wie AIDS, Epilepsie, Krebs, Asthma, Diabetes oder seltenen Erkrankungen wie Morbus Werlhof. Der Anteil der GSK-Unterstützung am Gesamtfinanzaufkommen einer Organisation bewegt sich in der Regel im einstelligen Prozentbereich. Die Daten über Art und Volumen der Zusammenarbeit werden jährlich auf den neuesten Stand gebracht.

"So etwas wie den ADAC für Patienten gibt es in Deutschland leider nicht; sprich: eine Vereinigung mit vielen Millionen Mitgliedern, die über ein entsprechendes politisches Gewicht verfügt", so Deutschland-Chef Thomas Werner zur Motivation, Selbsthilfegruppen finanziell zu unterstützen. Vielmehr seien diese meist klein. "Mit unserer Unterstützung tragen wir dazu bei, den Patienten eine Stimme zu geben. Denn wir verfolgen ein gemeinsames Ziel, die Sicherstellung einer angemessenen Gesundheitsversorgung." Werner weiter: "Wir respektieren die Unabhängigkeit der Organisationen, und verpflichten uns, keinen Einfluss auf Inhalte ihrer Arbeit auszuüben."

Neben der Transparenzinitiative setzt GSK mit den ebenfalls veröffentlichten Leitlinien der Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen höchste ethische Standards: So verpflichtet sich GSK ferner dazu, weder selbst Selbsthilfegruppen ins Leben zu rufen, noch als alleiniger Sponsor aufzutreten; der Gesamtanteil der GSK-Zuwendungen soll zukünftig die 25 %-Grenze nicht überschreiten. Ziel ist eine langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Europaweit arbeitet GSK mit 424 Patientengruppen zusammen. Die Kooperationen drehen sich meist um die Unterstützung von Konferenzen und Publikationen der jeweiligen Organisationen sowie um Präventions- und Aufklärungsprojekte. Dazu Andrew Witty, Europa-Präsident von GSK: "Unsere Aufgabe ist es, neue Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln. Das können wir aber nur, wenn wir ein klares Verständnis dafür haben, was die Patienten brauchen. Deshalb ist das Wissen der Patientenorganisationen für unsere Forschungstätigkeiten sehr wichtig." Letztendlich profitierten davon die Patienten durch bessere und sichere Medikamente.

zuletzt bearbeitet: 20.02.2007 nach oben

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