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Diabetes-Wissen von A bis Z

Pressemitteilung: Neue Apotheken Illustrierte

Aktuelle Forschungsergebnisse bieten neue Möglichkeiten in der Diabetes-Therapie

Die Forschung für Diabetiker läuft auf Hochtouren. So wissenschaftlich und neu sind manche Erkenntnisse und Therapien, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Die "Neue Apotheken Illustrierte" bietet in ihrer Ausgabe vom 15. Dezember 2006 eine Übersicht über die Behandlung.

Glitazone wie Pioglitazon oder Rosiglitazon heißen die seit dem Jahre 2000 auf dem Markt befindlichen Substanzen, die die Muskelzellen wieder empfindlicher für Insulin machen. Sie heißen deshalb auch Insulin-Sensitizer. Effekt: Blutzuckerspiegel und Fettspiegel im Blut sinken. Der HbA1c-Wert, eine Art Langzeitgedächtnis des Blutzuckers, kann um einen Prozentpunkt oder mehr sinken.

Exenatide heißt ein neuer Wirkstoff, der "mitdenkt" und demnächst auch in Deutschland zur Verfügung steht. Er ahmt ein Darmhormon nach, das auf den Zuckerreiz reagiert und ihn der Bauchspeicheldrüse weitermeldet. Die antwortet dann mit der angepassten Insulinausschüttung. Das körpereigene Darmhormon baut sich sehr schnell ab, Exenatide besitzt dagegen mehr Durchhaltevermögen. Die Hoffnung ruht auch deshalb auf diesem Medikament, weil man sich den dauerhaften Erhalt der Insulin produzierenden Inselzellen der Bauchspeicheldrüse erhofft. Gefunden haben Wissenschaftler diese Substanz zunächst im Speichel einer Echse. Daher erinnert der Name an diese Tiere.

zuletzt bearbeitet: 14.12.2006 nach oben

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