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Diabetiker brauchen Gingivitisschutz

Pressemitteilung: Norgine GmbH

Veränderter Zuckerstoffwechsel beeinflusst Mundgesundheit

Entzündliche Veränderungen der Mundschleimhaut gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Mund- und Rachenraums. Besonders betroffen sind Patienten mit bestehenden Grunderkrankungen. So haben beispielsweise Diabetiker ein erhöhtes Risiko, an einer Gingivitis oder einer Parodontitis zu erkranken. Hilfe bieten Lösungen auf pflanzlicher Basis.

Entzündung belastet Stoffwechsel- Blutzucker steigt an

Die Zusammenhänge leuchten ein: Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte führen zu Ablagerungen an den Gefäßen und Nerven. Wenn die Diagnose Diabetes gestellt wird, besteht bereits bei rund einem Drittel der Patienten eine deutliche Gefäßschädigung.

Die Verkalkung oder Arteriosklerose beeinträchtigt die Gefäße in ihrer Funktion, wodurch die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Gewebes nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Auch das Zahnfleisch ist unterversorgt, wodurch die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen abnimmt, die Bakterien im Mund abzuwehren bzw. im Gleichgewicht zu halten. Die Mikroorganismen können sich ungehindert vermehren und schmerzhafte Entzündungen auslösen. Die Entzündung im Mund belastet den Stoffwechsel, wodurch der Blutzucker ansteigt. Die Verschlechterung des Diabetes wiederum beschleunigt den Prozess der Parodontitis.

Diesen "Teufelskreis" gilt es durch frühzeitige Behandlung zu durchbrechen. Zur Verfügung stehen Präparate auf pflanzlicher Basis. Kombinationen aus chinesischem Rhabarberwurzelextrakt und Salicylsäure besitzen aufgrund ihrer enthaltenen Anthrachinone, Gerbstoffe und Flavonoide ausgeprägte antiinflammatorische, analgetische und keimtötende Eigenschaften (z.B. Pyralvex®).

Zahlreiche Auslöser

Entzündungen der Mundschleimhaut können die ganze Mundhöhle erfassen oder auf kleine Stellen in den Wangentaschen, an der Innenseite der Lippen, auf der Zunge oder am weichen Gaumen begrenzt bleiben. Die Auslöser können neben bakteriellen Infektionen eine ungenügende Zahnhygiene, aber auch Viren, Pilze, Kontaktallergien, physikalische und chemische Noxen sowie verschiedene Autoimmunerkrankungen sein.

zuletzt bearbeitet: 28.11.2006 nach oben

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