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CRT verringert Sterblichkeitsrate bei Herzinsuffizienz und zusätzlichem Diabetes

Pressemitteilung: Medtronic GmbH

Europäische Landmark-Studie liefert weitere Belege für die Wirksamkeit der Kardialen Resynchronisationstherapie bei Herzinsuffizienz-Patienten

Auf dem ESC vorgestellte Daten der CARE-HF-Studie belegen, dass die CRT zu einer Senkung der Gesamtmortalität führt, die Mortalität (Sterblichkeitsrate, Anm. d. Red.) durch Herzinsuffizienz und plötzlichen Herztod reduziert, und bei Patienten mit und ohne Diabetes mellitus gleich effektiv ist.

Eine heute auf dem ESC/WCC 2006 (European Society of Cardiology/World Congress of Cardiology) vorgestellte weiterführende Analyse der Daten der CARE-HF-Studie (Cardiac Resynchronization in Heart Failure, Kardiale Resynchronisation bei Herzinsuffizienz) belegt, dass die Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) eine signifikante Reduktion der Mortalität bei Herzinsuffizienz-Patienten bewirkt. Jedes Jahr wird weltweit bei mehr als zwei Millionen Menschen eine Herzinsuffizienz diagnostiziert. Hierbei handelt es sich um einen medizinischen Zustand, in dem das Herz nicht in der Lage ist, die vom Körper benötigte Blutmenge bedarfsgerecht zu befördern.

Die heute vorgestellten Daten der CARE-HF-Studie zeigen, dass die CRT zu einer Senkung der Gesamtmortalität sowie der Mortalität durch Herzinsuffizienz und plötzlichen Herztod (ursächlich für ein Drittel der Todesfälle bei Herzinsuffizienz-Patienten) führt. Zusätzlich ergibt sich, dass die CRT bei Patienten mit moderat oder stark ausgeprägter Herzinsuffizienz und zusätzlichem Diabetes mellitus zu einer Reduktion der Gesamtmortalität führt, die der Reduktion der Gesamtmortalität bei Patienten ohne die Begleiterkrankung Diabetes mellitus entspricht.

"Aus den bislang vorliegenden Daten der CARE-HF-Studie wussten wir bereits, dass die CRT eine Verbesserung der Überlebensrate von Herzinsuffizienz-Patienten bewirkt", so Dr. Uta. C. Hoppe, Klinik III für Innere Medizin, Universität Köln, Deutschland. "Mit diesen neuen Daten haben wir nun den Nachweis, dass die CRT auch bei Herzinsuffizienz-Patienten mit verschiedenen Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus sowie bei Patienten mit erhöhtem Risiko für plötzlichen Herztod von Nutzen ist."

Die heute vorgestellten Ergebnisse dieser Analyse zeigen, dass die CRT zu einer Reduktion der Gesamtmortalität von Herzinsuffizienz-Patienten um 45 % und der Mortalität durch plötzlichen Herztod um 53 % führt. Diese Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass die durch die CRT herbeigeführte Verbesserung der Herzfunktion zu einer Reduktion der Todesfälle durch plötzlichen Herztod führt. Jahr für Jahr besteht bei mehreren Hunderttausend Menschen weltweit das Risiko des plötzlichen Herztods. Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter www.medtronic.de.

zuletzt bearbeitet: 04.09.2006 nach oben

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