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Regelmäßige Blutzuckerkontrolle senkt Risiko für Folgeerkrankungen

Pressemitteilung: Bayer Vital GmbH

Richtiges Messen entscheidend für korrekte Ergebnisse

Ascensia-Blutzuckermessgeräte von Bayer HealthCare denken mit

Die regelmäßige Kontrolle des Blutzuckerspiegels hat einen positiven Einfluss auf die Lebenserwartung von Typ 2 Diabetikern. Dies hat eine Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums Düsseldorf gezeigt. Danach waren Folgeerkrankungen bei Patienten, die regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel kontrollierten, deutlich seltener als bei der Kontrollgruppe ohne eigenständige Messungen. Der Grund: "Spätschäden sind die Folge eines unausgeglichenen Blutzuckerspiegels. Durch die Kombination von richtiger Therapie, angepasster Ernährung und regelmäßiger Blutzucker-Selbstkontrolle lässt sich der Zuckergehalt des Blutes jedoch auf einem ausgewogenen Niveau halten", erklärt Dr. Helmut Gerlach, Diabetes-Experte bei Bayer Vital.

Doch nur aus genauen und verlässlichen Messergebnissen lassen sich die richtigen Schlüsse ziehen. Ausschlaggebend dafür ist zum einen die Qualität des Messgerätes. Die Ascensia Blutzuckermessgeräte von Bayer liefern zuverlässige Ergebnisse, die mit im Labor ermittelten Werten vergleichbar sind.

Daneben kommt es auf die Beachtung wichtiger Grundregeln an, um korrekte Messwerte zu erhalten. So können Feuchtigkeit sowie zuckerhaltige Speise- oder Getränkereste auf den Fingern die Ergebnisse verfälschen. Sauberkeit ist oberstes Gebot. Das heißt: Vor der Messung Hände waschen und sorgfältig abtrocknen. Das Eincremen steht erst nach der Messung auf dem Programm. Lanzetten gehören nach einmaligem Gebrauch in den Abfall.

Ebenso wichtig ist die richtige Handhabung von Gerät und Zubehör. "Beides sollte nur bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, denn zu hohe oder zu niedrige Temperaturen können zu falschen Ergebnissen führen", betont Gerlach. Dies kann auch geschehen, wenn das Verfallsdatum der Teststreifen abgelaufen ist.

Auch bei der Gewinnung des kleinen Blutstropfens sind einige Regeln zu berücksichtigen. Die richtige Einstichstelle liegt an der Außenseite der Fingerbeere. "Keinesfalls darf das Blut durch Drücken oder Melken aus der Fingerbeere gepresst werden. Dabei kann die geringe Blutmenge mit Gewebeflüssigkeit verdünnt werden, was möglicherweise zu ungenauen Ergebnissen führt", erläutert Gerlach. Erleichtert wird die Blutabnahme, wenn die Hände gut durchblutet sind. Dabei hilft zum Beispiel eine leichte Massage der Hände oder warmes Wasser. Unterstützend wirkt auch, Arme und Hände hängen zu lassen, damit das Blut in die Fingerspitzen läuft.

Mehr müssen Nutzer von Ascensia-Messgeräten nicht beachten, denn ihr Blutzuckermessgerät denkt mit. Die Codierung erfolgt durch jeden einzelnen Teststreifen automatisch. So entfällt für die Ascensia Anwender ein Arbeitsschritt sowie eine häufige Fehlerquelle. Zudem wird das Blut durch die patentierte Bayer Sip-In-Technik selbsttätig angesaugt. Alle Ascensia-Geräte kommen mit einem winzigen Blutstropfen aus. Dadurch ist es sehr unwahrscheinlich, dass die angesaugte Menge für eine Messung nicht ausreicht. Sollte dies doch einmal vorkommen, zeigt eine Fehlermeldung an, dass die Messung zu wiederholen ist.

Weitere Entlastung bietet der Speicher für die gemessenen Blutzuckerwerte. Damit entfällt die handschriftliche Dokumentation der Ergebnisse. Überdies besitzen das Ascensia Contour und das Ascensia Breeze eine Schnittstelle zur Übermittlung der Messwerte zum Computer. Die Software DIABASS® ermöglicht dann ein effektives Diabetesmanagement.

zuletzt bearbeitet: 26.04.2006 nach oben

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