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Leben mit Diabetes - Vom Toten Meer zum Mount Everest

Pressemitteilung: Bayer Vital GmbH

Geri Winkler vor der größten Herausforderung seines Lebens

Geri Winkler "Sie haben Zucker". Diese Worte verändern schlagartig das Leben vieler Menschen. Mehr als acht Millionen Deutsche leiden heute bereits an der Stoffwechselkrankheit, Tendenz steigend. Die Diagnose "Diabetes" bedeutet für die Betroffenen allerdings nicht mehr nur Einschränkungen und Kontrolle. Der medizinische Fortschritt erlaubt den Patienten, ein aktives Leben zu führen.

Ein Beweis dafür ist Geri Winkler. Der Österreicher erfuhr die Nachricht mit 28 Jahren: Typ-1-Diabetes - sein Körper kann das für den Stoffwechsel lebenswichtige Insulin nicht mehr produzieren - Extremsport und Fernreisen kaum noch denkbar. Für den Weltenbummler und Outdoor-Fan war das ein großer Schock. Die Ärzte rieten ihm zu strenger Diät, konventioneller Therapie und gemäßigter Bewegung. "In meinem bisherigen Leben hatte ich nicht allzu viel von Regelmäßigkeit gehalten, ich liebte die dauernde Abwechslung. Nun sollte das alles vorbei sein", erinnert sich Winkler.

Der Bergsteiger und Marathonläufer nahm die Herausforderung an: Er informierte sich, wie es weitergehen kann. Mit festem Willen und Disziplin ist es ihm gelungen, seine Stoffwechselerkrankung, die höchste Aufmerksamkeit verlangt, mit der Verwirklichung seines Lebenstraums zu vereinbaren. Mehr noch: Der Abenteurer fordert sich selbst heraus, indem er seinen Körper extremen Belastungen aussetzt. Verbesserte Therapeutika und moderne Messtechnik helfen ihm dabei. Zu den bisherigen Meilensteinen in seinem Leben gehören der Wien-Marathon, eine Radtour durchs Baltikum sowie das Solo-Trekking durch die Sahara.

Das nächste große Ziel des 49-Jährigen ist der Mount Everest. Der 8.850 Meter hohe Berg wäre der vierte der sieben höchsten Gipfel auf allen Kontinenten, die Winkler bereits bestiegen hat. Erst 80 Bergsteiger vor ihm haben diese sieben Gipfel bezwungen. Um dem ganzen einen zusätzlichen "Kick" zu geben, beginnt Winkler seine Reise am Toten Meer, dem tiefsten Punkt der Erde. Dort startet er mit dem Fahrrad über eine rund 7.600 Kilometer lange Strecke bis nach Katmandu. Zu Fuß geht es weiter bis zum "Dach der Welt". Insgesamt hat er 9.258 Höhenmeter zu überwinden. Gelingt dieser Kraftakt, wäre Winkler nicht nur der erste Diabetiker, sondern auch der erste Mensch überhaupt, der einen "Neuntausender" bestiegen hat.

Begleiten Sie Geri Winkler virtuell bei seinem Abenteuer auf der Internetseite www.ascensia.de. Dort gibt es wöchentlich aktualisierte Berichte mit Fotos zum Stand der Expedition oder unter: www.winklerworld.net, Anm. d. Red.).

Die Voraussetzungen für das Gelingen seiner "Seven Summits"-Tour sind Ausdauer, ein fester Wille sowie eine funktionelle Insulintherapie, die dem Diabetiker ein hohes Maß an Flexibilität gewährt, da er das Insulin nach Bedarf spritzt. Voraussetzung dafür ist ein zuverlässiges und exaktes Messgerät, mit dessen Hilfe der passionierte Abenteurer selbst unter extremen körperlichen und witterungsbedingten Umständen seine Blutzuckerwerte kontrollieren kann. Winkler hat auf seinen Expeditionen Glucosemessgeräte aus der Ascensia®-Reihe von Bayer HealthCare getestet und setzt sie auch bei dieser Aktion wieder ein. Der Grund: Sie haben ihn bisher nie im Stich gelassen. Und sie sind einfach zu bedienen. Denn das manuelle Codieren der Geräte bei Anbruch einer neuen Teststreifenpackung entfällt. Der Sportler muss nicht mehr daran denken, den Code neu einzugeben. Schließlich sind zuverlässige Messergebnisse für ihn lebenswichtig.

Ein ausgeglichener Glucosewert ist das A und O eines erfolgreichen Diabetesmanagements. Diabetiker, die ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren, können ihre Stoffwechselerkrankung besser handhaben und gefährliche Zustände wie etwa das diabetische Koma eher vermeiden. Auch Spätschäden tauchen seltener auf. Zuverlässige und einfach zu bedienende Blutzuckermessgeräte geben Sicherheit. Das bestätigt auch Geri Winkler: "Meine Stoffwechselstörung ist sicher kein Grund, mich von weiteren Höchstleistungen abzuhalten."

Auch nach Aussage von Dr. Wolf-Rüdiger Klare, Diabetologe und 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Diabetes & Sport" der Deutschen Diabetesgesellschaft, gibt es für Diabetiker beim Sport grundsätzlich keine Grenzen. Jeder müsse seine Blutzuckerreaktion auf Bewegung selbst herausfinden. Deshalb solle vor, eventuell auch während und auf jedem Fall nach dem Sport der Blutzucker gemessen werden. Bei geplanter Aktivität empfiehlt es sich, die Insulindosis zu reduzieren. An zusätzliche Sport-Broteinheiten solle gedacht werden, wenn eine Insulinanpassung nicht möglich oder sinnvoll ist. Und auf jeden Fall: Immer Traubenzucker in der Sportkleidung mitführen und Mitsportler über Unterzuckerrisiko und mögliche Gegenmaßnahmen informieren.

Bildunterschrift: Geri Winkler.
Bildquelle: Bayer Vital GmbH

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zuletzt bearbeitet: 05.10.2005 nach oben

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