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Der Diabetes-Knigge

Pressemitteilung: Neue Apotheken Illustrierte

"Benimm"-Regeln für Diabetiker zum Umgang mit ihrer Erkrankung

Jedes Miteinander braucht "Benimm"-Regeln, damit sich jeder wohl fühlt. Das gilt auch für den Umgang mit dem Dauerbegleiter Diabetes, schreibt die "Neue Apotheken Illustrierte" in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Mai.

Betrachtet man den Diabetes als Dauergast, dann gilt es, ihn über einen langen Zeitraum anständig zu bewirten. Mit den folgenden zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung fällt es Diabetikern leicht, ihre Krankheit so zu verköstigen, dass sie, wenn auch nicht zum angenehmen, so doch zum gut erträglichen Gast wird: Vielseitig essen; reichlich (Vollkorn-) Getreideprodukte und Kartoffeln verzehren; fünfmal am Tag Gemüse und Obst genießen; täglich (fettarme) Milch- und Milchprodukte bevorzugen; tierisches Fett und fettreiche Lebensmittel möglichst meiden; Zucker und Salz in Maßen verzehren; reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen; die Speisen schmackhaft und schonend zubereiten; das Essen genießen; auf das Körpergewicht achten und in Bewegung bleiben.

Doch es gibt auch Tage, da macht der Diabetes zornig - und trotzig. "Hat ja eh' alles keinen Sinn" schießt es einem dann durch den Kopf, und manch einer ist versucht, die Krankheit, und damit sich selbst, schlecht zu behandeln, warnt die "Neue Apotheken Illustrierte". Ein Trotztag oder gar eine Trotzwoche, in der man Regeln bricht und alles zu locker sieht, hat noch keine gravierenden negativen Folgen. Wenn denn in der Summe, über Jahre betrachtet, der gute Umgang mit dem Diabetes überwiegt. Da hilft der Vergleich mit dem Fußball: Eine gelbe Karte bedeutet noch kein Aus, mehrere rote hingegen können zum Abstieg führen.

zuletzt bearbeitet: 11.05.2005 nach oben

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